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66 Treffer in 7 Spielen! Torrekord-Spektakel in der DEL, Eisbären auf “einer Mission”, Rekord-Sieg für München

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Maximilian Franzreb von den Adler Mannheim und Jean-Sebastien Dea von den Eisbären Berlin bei einer Torchance - © Marco Leipold / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Torrekord-Wahnsinn am vorletzten Spieltag der DEL-Hauptrunde mit 66 Treffern in sieben Spielen – so viele Tore fielen noch nie an einem Spieltag mit sieben Spielen!

Am großen Torrekord-Spieltag behält Berlin im Kampf um Platz 6 weiter die Nase vorn: Im Kracher-Duell gegen Mannheim siegen die Eisbären 4:2 und haben damit weiter 2 Punkte Vorsprung auf die Pinguins Bremerhaven. “Die Jungs sind auf einer Mission, das ist schön zu sehen”, schwärmt Trainer Serge Aubin. Im Playoff-Viertelfinale könnte es ein Wiedersehen der beiden Mannschaften geben. “Am Ende ist es auch egal gegen wen wir in den Playoffs spielen. Am Ende muss man alle schlagen. Wir nehmen alles, was kommt”, attestiert Mannheims Leon Gawanke.

Bremerhaven erledigt seine Hausaufgaben mit einem furiosen 6:4-Erfolg in Nürnberg und bleibt Berlin auf den Fersen: “Sonntag ist das wichtigste Spiel des Jahres bis jetzt, wir werden bereit sein”, blickt Akito Hirose auf das letzte Hauptrundenspiel am Sonntag gegen Dresden voraus. Nürnberg ist trotz der Niederlage fix für die 1. Playoff-Runde qualifiziert, die am nächsten Dienstag beginnt. Für Nürnberg wird es entweder gegen Bremerhaven oder die Eisbären Berlin gehen. “Wir nehmen jeden, der kommt, aber Bremerhaven wäre gut. Natürlich spielen sie solide, aber in den Pre-Playoffs kann es sehr schnell gehen”, verrät Sinan Akdag seinen Wunschgegner.

München feiert Rekordsieg im Derby! Gegen den Tabellenzweiten Straubing siegt der viertplatzierte EHC mit 10:1. Es ist das erste DEL-Spiel, in dem die Münchner zweistellig treffen. “Wir haben über 60 Minuten weiter aufs Gaspedal gedrückt”, lobt Yasin Ehliz, dem 3 Tore gelangen, und fügt hinzu: „Natürlich wollen wir am Ende so weit, wie es geht, oben stehen. Wir haben uns gut gefunden und können bereit sein für das letzte Spiel in Berlin und dann für die Playoffs.” Für Straubing endet die Siegesserie von 9 Spielen krachend. “Ich habe das Team heute nicht wiedererkannt. […] Wir kommen zurück und zeigen am Sonntag unser wahres Gesicht”, reagiert Trainer Craig Woodcroft auf das Debakel.

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 51. Spieltag der DEL präsentiert von MagentaSport.

Weiter geht‘s in der DEL bei MagentaSport am kommenden Sonntag mit dem Hauptrunden-Finale ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.55 mit den Einzelspielen – wegen des heißen Kampfes um Platz 6 beginnen das Topduell Eisbären Berlin gegen den EHC Red Bull München und das Heimspiel der Pinguins Bremerhaven gegen die Dresdner Eislöwen im Einzelspiel mit längerem Vorlauf bereits um 13.45 Uhr.

EHC Red Bull München – Straubing Tigers 10:1

München feiert den ersten zweistelligen Sieg ihrer DEL-Geschichte. Der EHC feiert den 4. Sieg in Folge und den 6. Sieg in den letzten 7 Partien. Damit knacken sie die 100-Tore-Marke. Für Straubing endet die Siegesserie von 9 Spielen krachend.


Eisbären Berlin – Adler Mannheim 4:2

4. Sieg in Folge für die Eisbären Berlin, die dadurch weiterhin Platz 6 behaupten und mit 2 Zählern Vorsprung vor Bremerhaven in den letzten Hauptrundenspieltag gehen. Mannheim verliert zum 2. Mal in dieser Saison in Berlin. Ein mögliches Wiedersehen der beiden Teams ist im Playoff-Viertelfinale möglich.

Serge Aubin, Trainer Eisbären Berlin: “Die Jungs haben sehr gekämpft. Wir haben das ganze Spiel über solides Hockey gezeigt. Es ist schwer gegen ein Team wie Mannheim zu spielen, aber die Jungs haben sich gezeigt. Wir sind ein gutes Team, wenn wir dem Gegner Zeit und Raum nehmen. Die Jungs sind auf einer Mission, das ist schön zu sehen.”
… über ein Wiedersehen mit Mannheim in einem möglichen Viertelfinale: “Egal gegen wen wir spielen, es wir ein toller Wettkampf, es wird hart. Mannheim ist ein toller Hockey-Klub, genau wie wir. Deshalb sind das immer große Duelle.”

Leon Gawanke, Adler Mannheim: “Sehr bitter! Ich weiß gar nicht, ob es so ein gutes Spiel von uns war. Am Ende haben wir nochmal gepusht, aber in den ersten beiden Dritteln war es nicht das, was wir spielen wollten. Das ist so eine schnelle Mannschaft, wenn wir die dann einladen zu Chancen, dann wird es sehr schwer.”
… über die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag: “Wir gehen rein mit dem Gefühl, dass wir unsere Aufgaben machen und dann gucken wir, wie die anderen gespielt haben. Am Ende ist es auch egal gegen wen wir in den Playoffs spielen. Am Ende muss man alle schlagen. Wir nehmen alles, was kommt.”

Nürnberg Ice Tigers – Pinguins Bremerhaven 4:6

Bremerhaven feiert im Kampf um Platz 6 einen wichtigen Auswärtssieg in Nürnberg. Es war der 2. Erfolg nacheinander. Nürnberg kassiert zwar die 4. Niederlage aus den letzten 5 Spielen, darf sich aber dennoch über den Einzug in die 1. Playoff-Runde freuen.


Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 8:5

Ein verrücktes Spiel – und ein noch verrückterer Spielverlauf: Wolfsburg führt gegen den feststehenden Hauptrunden-Meister nach 10 Minuten mit 4:0, doch die Haie beißen sich zurück: Mitte des 2. Drittels steht es plötzlich 4:4. Nach dem 5:5-Ausgleich der Kölner im Schlussabschnitt ziehen die Grizzlys dann endgültig davon und schießen ein 8:5 heraus. Wolfsburg hat als Tabellen-9. noch die Chance, sich das Heimrecht in der 1. Playoff-Runde zu sichern. Dafür müssen sie die um einen Punkt besseren Schwenninger Wild Wings überholen. Hauptrunden-Champion Köln kassiert schon die 3. Niederlage in Folge.

Wolfsburgs Doppeltorschütze Matt Choupani präsentiert sich selbstbewusst – auch mit Blick auf das entscheidende Spiel am Sonntag um Platz 8: „Unser Team ist der Situation gewachsen. Wir hatten eine tolle Woche. Wir wussten, dass das eine gute Mannschaft ist, aber wir dürfen ihnen nicht zu viel Respekt zollen. Wenn wir unser typisches Grizzly-Hockey spielen, können wir jeden schlagen!“

Kölns Louis-Marc Aubry über die Gefühlswelt nach dem verrückten Spiel: „Wir fangen mit 0:4 an, aber kommen gut zurück. Wir haben einen guten Charakter in unserer Mannschaft, aber nicht genug in diesem Spiel.“
… über die 3. Niederlage in Folge zum Ende der Hauptrunde: „Wir müssen uns am Sonntag fokussieren, um die Hauptrunden-Saison zu Ende zu bringen und um bereit für die Playoffs zu sein.“

Dresdner Eislöwen – Löwen Frankfurt 4:6

Im vorerst letzten DEL-Heimspiel sehen die Dresdner Fans 10 Tore, aber die nächste Niederlage ihres Teams – die 4. in Folge. Der Vorletzte Frankfurt hat damit nun mehr als doppelt so viele Punkte (53) wie die Eislöwen (26).

Die Dresdner Spieler bedanken sich nach dem vorerst letzten DEL-Heimspiel bei ihren Fans mit einem Banner. Dresdens Matthias Pischoff dazu: „Unglaublich! Wir schulden denen einiges. Unser Hauptziel war es, denen endlich mal etwas Gutes zu tun. Ich hoffe, sie wurden gut unterhalten. Aber es tut natürlich weh, wenn die Stimmung und der Support über die ganze Saison so super ist und wir es dann immer wieder hinbekommen, nicht zu gewinnen.“

ERC Ingolstadt – Augsburger Panther 7:4

Ingolstadt liefert im letzten Hauptrunden-Heimspiel dieser Saison noch mal ein Spektakel: Mitte des 2. Drittels führt der ERC bereits mit 4:0 – 2 Tore davon erzielt Riley Barber, dem damit nur noch ein Treffer auf Top-Torschütze Liam Kirk von den Eisbären Berlin fehlt. Augsburg verpasst durch die Niederlage die 1. Playoff-Runde damit endgültig und bleibt Elfter.

Hat er sich da etwa verplappert? Augsburgs Moritz Wirth spricht über das letzte Heimspiel der Augsburger und kündigt die letzte Partie von Klublegende T.J. Trevelyan an: „Wir freuen alle – vor allem für den T.J. Eine unglaubliche Karriere. Es wäre umso schöner, wenn wir ihm einen Sieg schenken können.“
Hört Trevelyan etwa auf? Wirth schmunzelt: „Dann weiß ich von nichts.“

Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters 3:2

Schwenningen liegt gegen Iserlohn zweimal hinten, dreht aber 101 Sekunden vor dem Ende das Spiel durch Phil Hungerecker. Dadurch behaupten die Wild Wings vor dem 52. Spieltag ihren 8. Platz, der das Heimrecht in der 1. Playoff-Runde bedeuten würde.


Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL | 52. Spieltag

Sonntag, 15.03.2026
ab 13.30 Uhr: Die Konferenz zum Hauptrunden-Finale
ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Eisbären Berlin – EHC Red Bull München, Pinguins Bremerhaven – Dresdner Eislöwen
ab 13.55 Uhr im Einzelspiel:
Löwen Frankfurt – Nürnberg Ice Tigers, Pinguins Bremerhaven – Dresdner Eislöwen, Straubing Tigers – Kölner Haie, Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg, Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt, Adler Mannheim – Schwenninger Wild Wings

PENNY DEL Playoffs – komplett live bei MagentaSport

Erste Playoff-Runde: 17./18., 20., 22. März
Viertelfinale: 24./25., 27., 29., 31. März, 2., 4., 6.* April
Halbfinale: 8., 10., 12., 14./15., 17., 19. (20./), 21. (22./) April
Finale: 24., 26., 28., 30. April, 3., 5., 7. Mai
* falls erforderlich
** bei Heimspiel der Kölner Haie oder der Eisbären Berlin

Überall erstklassigen Sport sehen können: Dein Sport. Dein Spiel. Alles live.

Fußball, Eishockey, Basketball, Golf und vieles mehr live bei MagentaSport. Alle Spiele der 3. Liga, der PENNY DEL, der Google Pixel Frauen-Bundesliga, der EuroLeague und des BKT EuroCups. Dazu Live-Golf mit der PGA Tour, der DP World Tour und dem Ryder Cup. Außerdem die Basketball-Welt- und Europameisterschaften der Herren, Frauen sowie die U19 und U17-Weltmeisterschaften, weitere Topspiele der deutschen Nationalmannschaften sowie die 3×3 Welt- und Europameisterschaften und weitere 3×3 Top-Events. Dazu die Eishockey-Weltmeisterschaften der Herren, Frauen und Junioren, alle Spiele des Deutschland Cups und weitere Topspiele der deutschen Eishockey-Nationalmannschaften. Zusätzlich Topspiele aus der Champions Hockey League und Highlights aller DEL2-Spiele. Außerdem die Hockey Welt- und Europameisterschaften sowie die FIH Pro League. Weitere Topspiele aus dem Coupe de France sowie internationaler Spitzenfußball und weiterer hochkarätiger Live-Sport bei Sportdigital FUSSBALL & Sportdigital1+. Insgesamt mehr als 3.000 Live-Events pro Jahr.

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