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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben sich in ihrem heutigen Heimspiel mit 5:4 nach Penaltyschießen gegen den Tabellenführer aus Kaufbeuren durchgesetzt. So konnte... 5:4! Eispiraten bezwingen Kaufbeuren im Penaltyschießen

Dominik Walsh – © by Sportfoto-Sale (DR)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben sich in ihrem heutigen Heimspiel mit 5:4 nach Penaltyschießen gegen den Tabellenführer aus Kaufbeuren durchgesetzt.

So konnte das Team von Cheftrainer Marian Bazany nach einer nervenaufreibenden Partie letztlich zwei Punkte im Sahnpark behalten. Am Sonntag steht für die Westsachsen dann das nächste Spiel in der DEL2 an. Um 17 Uhr gastieren die Eispiraten dann beim EV Landshut.

Die Eispiraten gingen mit unverändertem Personal in ihr Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren. Neben Valentino Weißgerber (Schulterverletzung) fehlten weiterhin auch Nick Walters und Tamás Kánya, die seit dieser Woche immerhin schon wieder erste Skating-Einheiten auf dem Eis absolvieren konnten.

Ihre Kollegen legten indes einen richtig guten Start hin und konnten schon in den ersten Minuten, natürlich auch durch eine Überzahlsituation bedingt, zahlreiche Chancen verbuchen und sich dafür auch belohnen. Filip Reisneckers Schuss konnte Maximilian Meier nur klatschen lassen, Dominic Walsh stand zum Rebound bereit und busgierte die Scheibe zum 1:0 über die Torlinie (3.). Die Westsachsen legten dann schnell nach. Erneut im Powerplay war es Mathieu Lemay, der sich gegen mehrere Kaufbeurer stark durchsetzte und Meier mit einem trockenen Handgelenkschuss aus der Drehung keine Abwehrchance ließ – 2:0 (6.). André Schietzold setzte wenig später sogar noch einen drauf! Geschickt von Patrick Pohl, war es der Rekordspieler der Eispiraten, der in unnachahmlicher Art zum 3:0 ins lange Eck vollendete und nach nicht einmal acht Minuten auf 3:0 stellte (8.).

Für Maximilian Meier war der Spieltag zu diesem Zeitpunkt schließlich vorbei. Daniel Fießinger rutschte zwischen die Pfosten des ESVK. Auf der Gegenseite hatte Christian Schneider, der den Vorzug vor Ilya Sharipov erhielt, lange Zeit nicht viel zu tun, was gleichermaßen auch an der starken Defensivarbeit seiner Vorderleute lag. Nur wenige Augenblicke nach Wiederbeginn musste Schneider dann aber doch hinter sich greifen. Sebastian Gorcik traf gerade einmal 72 Sekunden nach Wiederbeginn, unter Mithilfe von Taylor Dohertys Schläger, zum 1:3-Anschlusstreffer (22.). In der Folge wirkten die Buron Joker aus dem Allgäu griffiger und setzten sich zeitweise im Drittel der Eispiraten fest. Es war schließlich also nur eine Frage der Zeit, ehe Jere Laaksonen Christian Schneider zunächst gekonnt die Sicht nahm und schließlich sogar zum 2:3 abfälschen konnte (30). Erst zum Ende des Mitteldrittels nahmen die Crimmitschauer dann das Heft des Handelns wieder in die Hand und kamen über Henri Kanninen zur besten Möglichkeit, noch vor der Pausensirene auf 4:2 zu erhöhen. Er scheiterte allerdings am stark reagierenden Daniel Fießinger.

Besser machte es Mathieu Lemay im dritten Durchgang. So dauerte es nicht einmal vier Minuten, bis der Kanadier sich zum zweiten Mal am heutigen Tag aufs Scoreboard eintragen konnte. Mit seinem Rebound erhöhte er auf 4:2 (44.) und auch Fießinger war das erste Mal geschlagen. Der Spitzenreiter aus dem Allgäu wusste seine Qualitäten im dritten Drittel aber gekonnt auszuspielen. Die Mannschaft von Marko Raita arbeitete sich in dieses Spiel zurück und konnte nach dem 4:3-Anschlusstreffer von Markus Schweiger (48.) sogar auf 4:4 stellen. In ihrer einzigen numerischen Überzahl, war es Johannes Krauß, der nach einem Abpraller von Christian Schneider am schnellsten reagierte und für den ESVK zum 4:4 einschob (56.).

In der folgenden Overtime fielen, wie schon in der Vorwoche, keine Treffer. Einmal mehr musste also im Penaltyschießen eine Entscheidung her. André Schietzold traf auf Seiten der Eispiraten, während Christian Schneider alle drei Versuche der Buron Joker zu vereiteln wusste. Der Zusatzpunkt ging so – nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle – an die Crimmitschauer, die schon am Sonntag vor der nächsten Herausforderung beim EV Landshut (30.10.2022 – 17:00 Uhr) stehen.

Torfolge (3:0, 0:2, 1:2, 0:0, 1:0):
1:0 Dominic Walsh (Filip Reisnecker, André Schietzold) 02:55 – PP1 2:0 Mathieu Lemay (Patrick Pohl) 05:10 – PP1 3:0 André Schietzold (Patrick Pohl) 07:02 3:1 Sebastian Gorcik (Jacob Lagacé, Tobias Echtler) 21:12 3:2 Jere Laaksonen (Leon van der Linde, Leon Sivic) 29:21 4:2 Mathieu Lemay (Scott Feser) 43:54 4:3 Markus Schweiger (Sebastian Gorcik, Dieter Orendorz) 47:18 4:4 Johannes Krauß (Markus Schweiger, Simon Schütz) 55:16 – PP1 5:4 André Schietzold – GWS
Zuschauer: 1.565

Joker holen in Crimmitschau einen Punkt

Kaufbeuren. (PM ESVK) Für den ESV Kaufbeuren stand heute das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm.

Dabei waren die Joker am 14. Spieltag bei den Eispiraten Crimmitschau zu Gast. Trainer Marko Raita musste dabei verletzungsbedingt auf Fabian Koziol, Yannik Burghart, John Lammers und Mikko Lehtonen verzichten. Dazu fehlte Joey Lewis krankheitsbedingt, der wie einige andere Joker Akteure auch, unter der Woche nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren konnte. Nico Appendino war wiederum für Red Bull München in der DEL im Einsatz. Im Tor stand Maximilian Meier.

Die Joker hatten dann einen Horror-Start in das Spiel. Eine fragwürdige Strafe gegen Markus Schweiger brachte den Hausherren schon nach einer Minute ein erstes Powerplay. Der ESVK verteidigte das Überzahlspiel der Eispiraten zunächst gut und Maxi Meier konnte sich dabei zwei mal gegen Filip Reisnecker auszeichnen. Gerade als die Allgäuer wieder komplett waren, klingelte es dann aber doch noch im Kasten der Kaufbeurer. Dominic Walsh konnte in der dritten Spielminute nach einem Schuss von der blauen Linie, direkt vor Maxi Meier, zum 1:0 abstauben. Keine Minute später musste mit Simon Schütz wieder ein Joker auf die Strafbank und die Westsachsen erhöhten auf 2:0. Der ESVK verpasste es dabei mehrfach die Scheibe aus dem Drittel zu bringen und am Ende landete ein abgefälschter Befreiungsversuch direkt im Slot bei Mathieu Lemay. Der Kanadier traf dann halbhoch auf der Stockhandseite gegen den machtlosen Maxi Meier. Die Kaufbeurer übten dann in der siebten Minute großen Druck in der Zone der Eispiraten aus, vertändelten aber dann noch die Scheibe und Andre Schietzold konnte im Konter alleine vor Maxi Meier auf 3:0 erhöhen. Die Crimmitschauer waren hier also eiskalt und die Kaufbeurer bestimmt keine drei Tore schlechter. ESVK Trainer Marko Raita nahm nach dem dritten Gegentreffer eine Auszeit und für Maxi Meier stand fortan Daniel Fießinger im Tor der Joker. Der ESVK handelte sich dann in der Offensiven Zone erneut eine Strafe ein. Da aber auch die Crimmitschauer nach wenigen Sekunden im Powerplay einen Konter der Rotgelben nur regelwidrig stoppen konnten, wurde vier gegen vier Eishockey gespielt. Die beste Chance in dieser Phase hatten dann die Kaufbeurer durch Max Oswald, der mit der Rückhand knapp verzog. Der ESVK war in der Folge um die Kontrolle des Spieles bemüht, merkte man den Allgäuern aber immer wieder an, dass der Schock des schnellen Rückstandes sich nicht so leicht abschütteln lässt. Zwei Minuten vor der Pause hatte Johannes Krauß nach einem Pass vom Tomas Schmidt noch eine dicke Möglichkeit den Spielstand zu verkürzen, aber Christian Schneider im Tor der Westsachsen konnte im Nachfassen parieren. So ging es dann auch mit der Drei-Tore-Führung der Eispiraten in die erste Pause.

Die Joker kamen dann wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzten die Eispiraten unter Dauerdruck. In der 21. Minuten kam der ESVK dann auch schon zum Anschlusstreffer. Jacob Lagacé fand mit einem Pass durch die komplette Zone den freistehenden Sebastian Gorcik, der sofort auf Markus Schweiger spielen wollte, der frei am langen Pfosten lauerte. Der Passversuch des Tschechen wurde aber vom Crimmitschauer Verteidiger beim Rettungsversuch unglücklich in den eigenen Kasten abgefälscht und es stand nur noch 3:1. Der ESVK hatte nun auch das Momentum auf seiner Seite und das Spiel fand eigentlich nur noch in der Zone der Westsachsen statt. Immer wieder hatten die Joker gute Torabschlüsse und Christian Schneider im Tor der Eispiraten hatte alle Hände voll zu tun. Es dauerte dann aber bis zur 29. Minute bis sich die Mannschaft von Trainer Marko Raita ein weiteres mal belohnte. Leon van der Linde fand von der Bandenseite aus Jere Laaksonen vor dem Crimmitschauer Gehäuse und die Nummer 39 des ESVK fälschte die Scheibe unhaltbar für Christian Schneider zum 3:2 Anschlusstreffer ab. In der Folge hatten die Rotgelben noch beste Chancen durch Markus Schweiger, Jacob Lagacé und Sebastian Gorcik, sogar den Ausgleichstreffer zu markieren, aber es sollte nicht sein. Daniel Fießinger musste in Mitteldrittel in der 35. Minute den ersten Schuss der Hausherren parieren, was auch zeigt, welch großen Druck der ersatzgeschwächte ESVK in dieser Phase der Partie ausübte. Kurz vor der Pause hatten dann noch einmal Jacob Lagacé eine dicke Joker Chance liegen gelassen und auf der anderen Seite musste Daniel Fießinger gegen Filip Reisnecker und Henri Kanninen sein ganzen Können aufzeigen. So ging es nach einem sehr starken Mitteldrittel des ESVK mit einem Spielstand von 3:2 zum wohlverdienten Pausentee.

Im Schlussabschnitt machten die Eispiraten dann bereits in der 44. Spielminute ihren vierten Treffer und es schien ein wenig so, als hätten sich die Hausherren jetzt wieder besser auf die Joker eingestellt. Beim Treffer hatte Torschütze Mathieu Lemay viel Platz vor dem Kaufbeurer Tor und konnte im Nachschuss Daniel Fießinger aus kurzer Distanz zum 4:2 überwinden. Die Wertachstädter steckten aber nicht auf und kamem nochmals zurück. Markus Schweiger wurde in der 47. Minute von Sebastian Gorcik auf die Reise geschickte und der wieselflinke Stürmer traf durch die Beine von Christian Schneider zum 4:3 Anschlusstreffer. In der Folge war das Spiel dann sehr ausgeglichen. Hochkarätige Chancen waren Mangelware, aber der ESVK versuchte natürlich weiterhin auf den Ausgleichstreffer zu drücken. In der 55. Spielminute bekamen die Joker nach einen Foulspiel an Jere Laaksonen ihr erstes Powerplay zugesprochen und nutzten dies dann auch zum Ausgleichstreffer. Simon Schütz brachte die Scheibe in die Zone der Crimmitschauer, passte diese mit etwas Risiko auf Markus Schweiger, der aus Drehung auf das Tor schoss. Johanns Krauß stand dabei goldrichtig und konnte den Nachschuss zum 4:4 verwerten. In den letzten Minuten spielten beide Mannschaften dann sehr kontrolliert und folgerichtig ging es in die Overtime.

In dieser hatten die Joker schon nach einer Minute Pech, als ein Schuss von Alex Thiel am Innenpfosten landete. Die Eispiraten hatten nach drei Minuten eine ganz dicke Chance durch Mario Scalzo, der frei vor Daniel Fießinger scheiterte. Zehn Sekunden vor dem Ende hätte Markus Schweiger dann das Spiel noch zu Gunsten der Allgäuer entscheiden können. Er scheiterte bei einem Alleingang aber knapp am Schoner von Christian Schneider und es ging in das Penaltyschießen.

In diesem traf dann nur Eispirat André Schitzold und die Westsachsen sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Am Ende mussten sich die ersatzgeschwächten Joker zwar in Crimmitschau geschlagen geben, zeigten dabei nach dem schlechten Start in die Partie aber eine tolle Moral und belohnten sich schlussendlich immer hin noch mit einem Punkt.
Am Sonntag trifft der ESVK dann um 18:30 Uhr auf den EHC Freiburg. Eintrittskarten sind im Ticket-Online-Shop (Klick zum Shop) und ab 90 Minuten vor Spielbeginn auch an den Abendkassen erhältlich.

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