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Wien. (PM Capitals) Die STEFFL Arena bleibt für die Gegner der spusu Vienna Capitals weiter eine uneinnehmbare Festung. Österreichs Hauptstadtklub gewann das Top-Duell gegen... 5:2-Heimsieg im Top-Duell mit Fehervar

#37 Christof Kromp (forward, spusu Vienna Capitals) in a home game against Hydro Fehervar AV19.
©Leo Vymlatil

Wien. (PM Capitals) Die STEFFL Arena bleibt für die Gegner der spusu Vienna Capitals weiter eine uneinnehmbare Festung.

Österreichs Hauptstadtklub gewann das Top-Duell gegen den Liga-Zweiten Hydro Fehervar AV19 mit 5:2 und feierte damit zu Hause den bereits achten Sieg in Serie. Matt Neal (30., PP1, 57. Min., EN) und Nicolai Meyer (40., 41. Min.) schnürten jeweils einen Doppelpack. Den fünften Treffer erzielte James Sheppard (39. Min.). In der Tabelle der bet-at-home ICE Hockey League rangiert das Team von Head-Coach Dave Barr weiter auf Rang vier.

Details zum Line-Up

Als Starting-Goalie fungiert zum zweiten Mal in Folge Bernhard Starkbaum. David Kickert ist sein Back-Up.
Das Trio Charlie Dodero (Status “Day To Day”), Dominic Hackl (Status “Week To Week) und Brody Sutter (Status “Week To Week”) ist verletzt.
Stürmer-Youngstar Armin Preiser ist nach seiner Sperre (abgesessen gegen den HC Pustertal am Samstag) wieder zurück im Line-Up.
Alexander Maxa, Stürmer aus dem Farmteam Vienna Capitals Silver, verstärkt die vierte Linie. Für den 22-jährigen Wiener ist es der fünfte Profi-Einsatz.
Die Youngsters Bernhard Posch, Valentin Ploner, Timo Pallierer, Lukas Pohl und Mathias Böhm sowie Goalie Stefan Stéen sind allesamt im Farmteam Vienna Capitals Silver im Einsatz.
Die spusu Vienna Capitals treten gegen Hydro Fehervar AV19 mit 12 Österreichern, darunter zehn Wiener bzw. sieben Eigenbau-Spieler an. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft beträgt 27,5 Jahre (der Älteste: Phil Lakos, 41 – der Jüngste: Lukas Piff, 20). Sieben Spieler sind 24 Jahre oder jünger.

Spielbericht:

Die erste Top-Chance im Spiel haben die Gäste aus Szekesfehervar. Kristof Nemeth wird mit einem Steilpass aus dem eigenen Drittel auf die Reise geschickt, scheitert aber im Eins-gegen-Eins an Caps-Goalie Bernhard Starkbaum (2. Min.). In der ersten Wiener Unterzahl (2-Min.-Strafe gegen Mario Fischer wegen Beinstellens) drückt Hydro Fehervar AV19 weiter auf den ersten Treffer. Starkbaum muss gleich zwei Mal, bei Schüssen von Janos Hari und Anze Kuralt eingreifen. Darüber hinaus steht den Caps die Stange, bei einem Versuch von Istvan Bartalis, helfend zur Seite (4. Min.). Die spusu Vienna Capitals tun sich schwer vor das Tor der Ungarn zu kommen. In Minute 10 ist es zweimal so weit. Ein Blueliner von Alex Wall verfehlt sein Ziel nur knapp (10. Min.). Danach probiert es Joel Lowry aus spitzem Winkel von der rechten Seite. Daniel Kornakker im Tor von Fehervar kann den Puck erst im Nachfassen festhalten (10. Min.). Kurz darauf scheitert Youngstar Armin Preiser mit dem Bauerntrick an Kornakker (11. Min.), wie auch in der nächsten Aktion Nicolai Meyer, bei einem Schuss aus spitzem Winkel (12. Min.). Doch Hydro Fehervar AV19 bleibt brandgefährlich. Wieder tricksen die Teufel Wien mit einem schnellen Steilpass aus dem eigenen Drittel aus. Wieder muss Starkbaum im Eins-gegen-Eins all sein Können auspacken, diesmal gegen Csanad Erdely (12. Min.). Nachdem sich Starkbaum gegen Braeden Shaw abermals auszeichnet (14. Min.), gelangen die spusu Vienna Capitals vor das Tor der Ungarn. Lowry bedient in Bedrängnis Linienkollege Niki Hartl. Der Stürmer, in den letzten drei Spielen immer mit einem Treffer, setzt die Scheibe aber neben das Tor (16. Min.).

Auch zu Beginn des zweiten Drittels bleibt Hydro Fehervar AV19 das gefährlichere Team. Gleason Fournier setzt sich an der Bande durch und läuft auf Starkbaum zu. Phil Lakos ist beim Querpass auf Nemeth mit all seiner Routine aber noch vor dem Ungarn am Puck (26. Min.). Wenig später eine gute Chance für Wien: Lowry klopft mit einem Schuss vom linken Bullykreis an die Pads von Kornakker. Den Rebound schlenzt Matt Neal über die Querlatte (27. Min.). In Minute 29 rettet Aluminium die Caps zum zweiten Mal vor dem Rückstand. Ein Versuch von Balint Magosi prallt von der linken Stange zurück (29. Min.). Genau zur Hälfte der Partie erhalten die spusu Vienna Capitals ihr erstes Powerplay und schlagen gleich eiskalt zu. Neal schnappt sich an der blauen Linie die Scheibe von Fournier und versenkt den Puck vom rechten Bullykreis im langen Eck zur 1:0-Führung (30. Min., PP1). In einem weiteren Powerplay lenkt Kornakker den Puck nach einem Schuss von James Sheppard mit der Schulter über das Tor (33. Min.). In Minute 36 packt Starkbaum auf der anderen Seite einen Big Save aus. Istvan Terbocs kommt im Slot vor Wiens Goalie zum Abschluss. Starkbaum fährt blitzschnell seine linke Fanghand aus und rettet den Caps die Führung (36. Min.). Kurz vor der zweiten Pause schlagen die spusu Vienna Capitals dann doppelt zu. Zuerst versenkt Sheppard den Puck, der nach einem Hartl-Schuss von der Bande zurück vor das Tor springt, zum 2:0 (39. Min.). Zehn Sekunden vor der Pausensirene schraubt Meyer mit einem satten Schuss, nach einem perfekten Pass von Sascha Bauer aus dem eigenen Drittel, die Führung auf 3:0 hinauf (40. Min.).

Das Team von Head-Coach Barr nimmt den Schwung mit in das letzte Drittel. Meyer visiert vom linken Bullykreis die kurze Ecke an und zimmert den Puck, nach nur 28 Sekunden, über die Schulter von Kornakker zum 4:0 ins Netz (41. Min.). Die spusu Vienna Capitals meistern in der Folge erfolgreich eine Unterzahl (2-Min.-Strafe gegen Anton Karlsson wegen eines Cross-Checks) und Starkbaum hält sein Tor weiter rein. Magosi visiert von den rechten Hashmarks das lange Eck an. Wiens Goalie-Routinier fährt souverän seine linke Fanghand aus (46. Min.). Die Hauptstädter verwalten ihren Vorsprung gut. In Minute 54 kommen die Teufel zum glücklichen ersten Treffer. Starkbaum verspringt hinter dem Tor der Puck. Dieser prallt von der Bande zurück in den Slot und Csanad Erdely hat keine Probleme ins leere Tor einzuschießen (54. Min.). Fehervar setzt in der Folge alles auf eine Karte, nimmt Goalie Kornakker für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Der Plan geht nicht auf. Neal schnürt mit einem Empty-Net-Treffer zum 5:1 seinen Doppelpack (57. Min., EN). Der zweite Fehervar-Treffer, kurz vor dem Ende durch Bartalis, ist nur noch Ergebniskosmetik (5:2, 59. Min.). Die spusu Vienna Capitals gewinnen auch das achte Heimspiel in Folge und rangieren in der Tabelle weiter auf Platz vier.

spusu Vienna Capitals – Hydro Fehervar AV19 5:2 (0:0, 3:0, 2:2)

Tore CAPS: Matt Neal (30., PP1, 57. Min., EN), James Sheppard (39. Min.), Nicolai Meyer (40., 41. Min.)

Tore AVS: Csanad Erdely (54. Min.), Istvan Bartalis (59. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #29 Bernhard Starkbaum | #70 David Kickert

1. Linie: #42 Alex Wall (A), #4 Phil Lakos (A) – #72 Nicolai Meyer, #15 James Sheppard, #3 Armin Preiser

2. Linie: #47 Anton Karlsson, #7 Matt Prapavessis – #17 Joel Lowry, #9 Matt Neal, #96 Niki Hartl

3. Linie: #2 Lukas Piff, #50 Mario Fischer © – #10 Patrick Antal, #37 Christof Kromp, #11 Sascha Bauer

4. Linie: #55 Alexander Maxa, #28 Luke Moncada, #23 Fabio Artner

Statement Dave Barr, Head-Coach spusu Vienna Capitals “Wir sind langsam in die Partie gestartet. Fehervar hatte im ersten Drittel mehr vom Spiel und auch viele gute Chancen. Ab dem Mittelabschnitt hatten wir dann mehr Möglichkeiten. Im Endeffekt benötigten wir für unsere ersten drei Tore nur sechs Chancen. Fehervar musste dann in der Folge mehr aufmachen, das gab uns natürlich auch mehr Räume, um am Ende den 5:2-Sieg zu fixieren. Wir sind froh über die drei Punkte, Fehervar gehört zu den besten Teams der Liga. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir besser spielen können.“

Nächster Roadtrip in den Westen

Auf die spusu Vienna Capitals wartet am kommenden Wochenende erneut ein Roadtrip in den Westen. Am Freitag, 10. Dezember 2021, sind die Caps – zum zweiten Mal binnen einer Woche – beim HCB Südtirol Alperia zu Gast (19:45 Uhr). Nicht einmal 20 Stunden später, am Samstag, 11. Dezember 2021, wartet dann in Dornbirn das Duell mit den Bulldogs (14:30 Uhr).

Heimspiel-Doppel vor Weihnachten

Die nächsten beiden Heimspiele in der STEFFL Arena steigen am Freitag, 17. Dezember 2021, gegen den EC Grand Immo VSV (19:15 Uhr) und am Sonntag, 19. Dezember 2021, gegen den HCB Südtirol Alperia (16:00 Uhr).

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Sollte man aufgrund der Pandemie auch in der Saison 21/22 den Abstieg aus der DEL aussetzen und nur den Aufstieg aus der DEL2 ermöglichen?

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