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Berlin / München. (PM Red Bulls /Eisbären) Der EHC Red Bull München hat das zweite Saisonduell gegen die Eisbären Berlin eindrucksvoll gewonnen. Durch den... 5:0 in Berlin sichert den Red Bulls die Playoff-Teilnahme

Mathew Maione vom EHC Red Bull erzielt das Tor zum 0:3 gegen Mathias Niederberger von den Eisbären – © EHC Red Bull München / City-Press

Berlin / München. (PM Red Bulls /Eisbären) Der EHC Red Bull München hat das zweite Saisonduell gegen die Eisbären Berlin eindrucksvoll gewonnen.

Durch den 5:0 (2:0|2:0|1:0)-Erfolg sicherten sich die Bayern vorzeitig die Teilnahme an den Playoffs. Mathew Maione erzielte seine ersten beiden Treffer im Münchner Trikot. Derek Roy, Chris Bourque und Zach Redmond steuerten die weiteren Treffer bei. Die Red Bulls überzeugten durch eine starke Mannschaftsleistung. Diese krönte Torhüter Kevin Reich mit seinem ersten Shutout in dieser Saison.

Spielverlauf
Zwei Tage nach Münchens 4:1-Sieg im Hinspiel lieferten sich die Spitzenteams erneut ein hart umkämpftes Duell. Berlin startete offensiv, die Red Bulls verteidigten aber gut organisiert und legten durch Roys Treffer aus dem Slot vor (10. Minute). Die Gäste setzten aggressiv nach und erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten. Maione nutzte eine davon (16.). Der Schlagschuss ins kurze Eck war das Premierentor des Verteidigers in der PENNY DEL. Ethan Prow hatte Sekunden vor der ersten Pause die nächste Topchance, der Pfosten verhinderte aber den dritten Treffer der Gäste.

Hinten kompakt und vorne mit viel Tempo – die Münchner knüpften im Mittelabschnitt an ihre konzentrierte Leistung an. Bourque erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 3:0 (25.). Eisbären-Goalie Mathias Niederberger verhinderte weitere Gegentreffer. Die beste Chance des Heimteams hatte Zachary Boychuk im Powerplay, der Pfosten rettete aber für den glänzend aufgelegten Kevin Reich. In der 40. Minute die nächste Premiere: Maiones 4:0 war der erste Unterzahltreffer der Red Bulls in der laufenden Spielzeit.

Münchens Sieg wackelte im Schlussdrittel nicht mehr. Redmond erzielte im Powerplay den fünften Treffer (51.). Tobias Ancicka, der ab der zweiten Pause das Berliner Tor hütete, war chancenlos. Auf der anderen Seite verdiente sich Reich mit guten Paraden in den letzten Minuten seinen ersten Shutout in dieser Saison.

Kevin Reich, Torwart Red Bulls): „Das war eine sensationelle Teamleistung. Die Jungs haben es mir heute sehr einfach gemacht.“

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das Spiel war wie ein Weckruf für uns. Es gibt nicht viel Gutes über die Partie zu sagen. Wir haben aber, mit Blick auf die bisherige Saison, eine konstante Mannschaft. Wir müssen aus dieser Begegnung lernen, gerade mit Blick auf die anstehenden Spiele. Morgen geht es für uns ja direkt weiter, da müssen wir besser auftreten. Wir müssen härter arbeiten und schneller agieren. Wir werden unsere Lehren aus der heutigen Partie ziehen und es morgen gegen Schwenningen hoffentlich direkt umsetzen.“

Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das Spiel war frustrierend für uns. Das Positive aus den beiden Partien gegen München ist, dass wir gesehen haben, worauf es ankommen wird, um solche Teams zu schlagen. Wir sind definitiv gut genug, um Mannheim und München zu besiegen. Dafür müssen wir aber 100 % geben und die Zweikämpfe gewinnen. Wir waren heute einfach oft einen Schritt zu langsam und hatten kaum Möglichkeiten, unsere Pässe zu spielen. Auch die Münchener hatten ihre Probleme, wenn wir sie früh attackiert und ihnen kaum Zeit und Platz gelassen haben. Wir hatten auch heute durchaus unsere Chancen, aber es hat nicht sollen sein. Das Gute ist, dass wir morgen direkt die Chance haben, wieder auf die Gewinnerstraße zu kommen. Es gibt gegen Schwenningen keine andere Option als zu gewinnen.“

Endergebnis:
Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 0:5 (0:2, 0:2, 0:1)
Aufstellungen:
Eisbären Berlin:
Niederberger (ab 41. Ancicka) – Hördler (C), Wissmann (A); Müller, McKiernan; Després, Ramage (A); Mik – Noebels, Reichel, Pföderl; White, Boychuk, Foucault; Fiore, Olver, Tuomie; Hänelt, Kinder, Dietz – Trainer: Serge Aubin
EHC Red Bull München: Reich (Allavena) – Seidenberg (A), Boyle; Abeltshauser, Prow; Maione, Redmond; MacWilliam –Gogulla (C), Roy, Mauer; Ehliz, Kastner, Peterka; Bourque, Schütz, Parkes (A); Daubner, Ebbett, Mayenschein – Trainer: Don Jackson

Tore:
0:1 – 09:54 – Roy – EQ
0:2 – 15:04 – Maione (Redmond, Ehliz) – EQ
0:3 – 24: 53 – Bourque (Abeltshauser, Ehliz) – EQ
0:4 – 39: 08 – Maione – SH1
0:5 – 50:39 – Redmond (Ehliz) – PP1
Strafen: Eisbären Berlin: 6 (0, 4, 2) Minuten – EHC Red Bull München: 12 (0, 8, 4) Minuten
Schiedsrichter: Marc Iwert, Rainer Köttstorfer (Wayne Gerth, Jonas Merten)

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