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Krefeld. (RS) Auftakt nach Maß für Pinguine nach der zweiwöchigen Pause. Mit einem Sieg nach Verlängerung konnte man am Freitag 2 Punkte aus Berlin...

Christoph Höhenleitner (links) und Christian Ehrhoff im Zweikampf – © by Eishockey-Magazin (OM)

Krefeld. (RS) Auftakt nach Maß für Pinguine nach der zweiwöchigen Pause. Mit einem Sieg nach Verlängerung konnte man am Freitag 2 Punkte aus Berlin entführen. Ohne Daniel Pietta (Ellbogenverletzung), dafür mit Neuzugang Adam Courchaine wollte man endlich auch zu Hause überzeugen und den dritten Saisonheimsieg einfahren. Sehr früh im ersten Drittel kamen die Pinguine zu ihrem ersten Überzahlspiel, doch mehr als ein Schuß von Richard Pavlikovsky kam nicht dabei heraus. Gefährlich dagegen bei einem Konter der Krefelder Meisterspieler -in Diensten der Grizzly Adams- Adrian Grygiel, der mit seinem Schuß an Langkows Schulter scheiterte. In einem ansonsten schwachen ersten Abschnitt kamen die Gäste, nach einem kapitalen Abwehrfehler der Krefelder von Mitjar Robar, durch Sebastian Furchner im Nachschuss zur glücklichen Führung (11.). Ein Schlagschuss von Armin Wurm den Scott Langkow entschärfte, war dann auch die letzte Aktion im ersten Abschnitt.

Eine Bogenlampe nach einem abgefälschten Schuss von Blank landete im Torraum der Gäste, doch Christian Ehrhoff war zu überrascht um die Vorlage zum Ausgleich nutzen zu können. Die Wolfsburger standen tief und warteten auf Konterchance eine davon hatte Matt Dzieduszycki, der einfach über die blaue Linie fuhr und abzog, doch Langkow stoppte die Scheibe mit seinem Fanghandschuh. Zuf Halbzeit der Begegnung waren die Seidenstädter in Unterzahl, Voakes startete einen Konter, seinen Rückpass auf Ehrhoff schob dieser weiter zu Driendl, der jedoch knapp am Tor von Sebastian Vogl vorbei zielte (30.). Vogl war es auch der in der 33. Minute einen schlechten Wechsel der Pinguine erkannte und mit einem langen Pass auf Mercier diesem die Chance auf das 0-2 ermöglichte, doch Langkow rettete, wie auch Sekunden später gegen einen gewaltigen Schlagschuss von Sean Blanchard.

Die Pinguine wirkten gegen Ende des Mittelabschnittes konzentrierter und etwas zielorientierter als die Gäste und kamen durch Martin Schymainski gleich zu zwei guten Möglichkeiten (35.). Drei Minuten vor der zweiten Pausensirene, dann doch der erlösende Ausgleichstreffer. Andi Driendl, der Daniel Pietta im ersten Sturm als Center vertrat, mit der Scheibe hinter der verlängerten Torlinie, schoss an die Kelle von Sebastian Vogl, von wo die Scheibe über die Torlinie rutschte (37.).

Zu Beginn des Schlussabschnittes waren die Pinguine dann in einer wahren Drangphase durch ihre erste Reihe. Ausgerechnet Kapitän Herberts Vasiljevs ermöglichte den Gästen mit einem schlechten Pass die beste Chance zur erneuten Führung. Rob Bina an dessen Körper die Scheibe hängen blieb startete einen Alleingang, dem jedoch Langkow das erfolgreiche Ende verwehrte (43.). Danach wieder die Schwarz-Gelben, die durch Hanusch und Boris Blank mit einem versuchten Bauerntrick scheiterten. In der 51. Minute verpasste Polaczek in Überzahl in aussichtsreicher Position für Wolfsburg.
Als dann die Krefelder wieder in Überzahl waren, täuschte Methot einen Schuss an, passte zu Vasiljevs am kurzen Pfosten, der quer zur Torlinie abfälschte und somit Adam Courchaine in seinem ersten Heimspiel für sein neues Team den Siegtreffer ermöglichte (52.).

Norm Milley versucht sich in Richtung Tor vorzuarbeiten – © by Eishockey-Magazin (OM)

In der Schlussphase gelang es den Gästen aus Niedersachsen nicht mehr in gefährlicher Art und Weise vor Langkow aufzutauchen. Zu konzentriert gingen die Pinguine in der Abwehrarbeit zur Sache und erkämpften sich so den verdienten dritten Heimdreier der Saison.

Das nächste Heimspiel der Pinguine findet am Sonntag, 25.11.2012 um 17.45Uhr gegen die Hamburg Freezers statt, zuvor reist man am Freitag nach Iserlohn zu den Roosters.

Statistik

Krefeld Pinguine – Grizzly Adams Wolfsburg 2:1 (0:1/1:0/1:0)
Tore: 0:1 (10:01) Furchner (Mayer/Höhenleitner), 1:1 (36:30) Driendl (Blank/Vasiljevs), 2:1 (51:35) Courchaine (Vasiljevs/Methot) PP5-4,

Strafen: Pinguine 12 – Grizzly Adams 10

Zuschauer: 4.508

Schiedsrichter: Klau / Vogl
Linienrichter: Engelmann / Melia

Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Langkow (Vetter) – Hanusch, Ehrhoff; Milo, Pavlikovsky; Robar, Akdag; Meyers – Courchaine, Methot, Verwey; Vasiljevs, Driendl, Blank; Schymainski, Voakes, Ostwald; Sonnenburg, Kretschmann, Klöpper.
Grizzly Adams Wolfsburg: Vogl (Dshunussow) – Kohl, Brocklehurst; Blanchard, Schopper; Bina, Wurm; Walter – Moore, Dzieduszycki, Polaczek; Milley, Hospelt, Mercier; Höhenleitner, Mayer, Furchner; Grygiel, Pohl.

Three Stars:
*** Methot (Krefeld)
** Verwey (Krefeld)
* Polaczek (Wolfburg)

 

Stimmen nach dem Spiel

 

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