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3:1! Eispiraten schlagen Selb im ersten Test

Westsachsen stehen im Finale des CCM-Cups 2025

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Crimmitschaus Neuzugang Louis Brune (rechts) und Selbs Goalie Michel Weidekamp - © Pauline Manzke
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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Testspiel der Saison 2025/26 erfolgreich bestritten.

Im Halbfinale des hauseigenen CCM-Cups im Sahnpark setzten sich die Westsachsen mit 3:1 gegen die Selber Wölfe durch. Dank eines Doppelpacks von Corey Mackin sowie eines Treffers von Ole Olleff stehen die Crimmitschauer am Sonntag um 17:00 Uhr im Finale. Der Gegner wird am Samstag im zweiten Halbfinale zwischen dem EC Bad Nauheim und Deggendorf ermittelt.

Cheftrainer Jussi Tuores musste nach gut einer Trainingswoche auf die angeschlagenen Greg Kreutzer und Vinny Saponari verzichten. Nicht im Aufgebot stand zudem Alexander Schmidt. Dafür kamen erstmals Leon Zyla (Chemnitzer U20) und Jesper Satzky (zuletzt Dresdner Eislöwen Juniors) im Eispiraten-Trikot zum Einsatz.

Vor 2.008 Zuschauern starteten die Hausherren energisch und druckvoll, was schnell für einen sichtbaren Klassenunterschied sorgte. Den ersten Treffer erzielte Corey Mackin, der Wölfe-Schlussmann Michel Weidekamp sehenswert aussteigen ließ und in „Forsberg-Manier“ zum 1:0 traf (7.). Nur eine Minute später erhöhte Ole Olleff nach Vorlage von Zikmund und Shevyrin gekonnt auf 2:0 (8.).

Auch im weiteren Verlauf blieben die Gastgeber das spielbestimmende Team. Erst im zweiten Drittel kamen die Selber, begünstigt durch Strafen auf beiden Seiten, besser ins Spiel. Eispiraten-Goalie Kevin Reich, der sein Debüt im Crimmitschauer Trikot feierte, war jedoch stets zur Stelle und konnte sich mehrfach auszeichnen.

Überschattet wurde die Partie von zwei Verletzungen: Denis Shevyrin musste nach einem Foul im zweiten Drittel verletzt vom Eis, während sich Selbs Mattheo Raab im Schlussabschnitt nach einer Auseinandersetzung mit Till Michel an der Schulter verletzte und ebenfalls nicht weiterspielen konnte.

Für Spannung sorgte noch einmal der Anschlusstreffer der Gäste: Fabian Kuqi fälschte einen Schuss in der 52. Minute unhaltbar zum 1:2 ab. Die Hoffnung im Wölfe-Block hielt jedoch nur kurz, denn keine Minute später stellte Corey Mackin nach schöner Vorarbeit von Mirko Sacher den alten Abstand wieder her (53.) und sorgte gleichzeitig für den 3:1-Endstand.

Die Eispiraten ziehen somit ins Finale des CCM-Cups ein, das am Sonntag, 24. August, um 17:00 Uhr im Sahnpark ausgetragen wird. Zuvor trifft am Samstag Bad Nauheim auf Deggendorf, um den Finalgegner zu ermitteln. Selb spielt am Sonntag bereits um 14:00 Uhr gegen den Verlierer dieser Partie um Platz drei.

Torfolge (2:0, 0:0, 1:1):
1:0 Corey Mackin (Mirko Sacher, Louis Brune) 06:04 2:0 Ole Olleff (Ladislav Zikmund, Denis Shevyrin) 07:27 2:1 Fabion Kuqi (Erik Nemec, Max Klughardt) 51:51 3:1 Corey Mackin (Louis Brune, Mirko Sacher) 52:25
Zuschauer: 2.008

Wölfe müssen sich Eispiraten geschlagen geben

Selb. (PM Wölfe) Nach einem schweren ersten Drittel, das die Eispiraten nach Belieben dominierten, kamen die Selber Wölfe bei den Westsachsen im zweiten Spielabschnitt deutlich besser in die Partie und belohnten sich mit guten Offensivszenen.

Ein Treffer sollte den Wölfen aber erst im Schlussabschnitt gelingen. Die Eispiraten stellten den 2-Tore-Vorsprung jedoch umgehend wieder her und brachten die Führung letztlich über die Zeit.

Spielfreudige Eispiraten

Die Selber Wölfe taten sich von Beginn an schwer gegen eine spielfreudige Crimmitschauer Mannschaft. Der Klassenunterschied wurde über weite Strecken des ersten Spielabschnitts deutlich. Nach Chancen von Wruck direkt nach Spielbeginn sowie McGauley, der in der 5. Minute freistehend die Scheibe verpasste, war es Goalgetter Mackin, der nach einem Selber Scheibenverlust im eigenen Drittel den stark haltenden Weidekamp zum 1:0 austanzte. Kurz darauf konnte der Selber Schlussmann noch gegen Shevyrin parieren, ehe in der 8. Minute Olleff per Nachschuss das 2:0 für die Hausherren erzielte. Im weiteren Verlauf blieben die Eispiraten das spielbestimmende Team. Weidekamp und seine Vorderleute wussten aber einen höheren Rückstand bis zur ersten Pausensirene zu verhindern.

Wölfe viel besser in der Partie

Im mittleren Spielabschnitt kamen die Wölfe viel besser in die Partie. Und so war es Kapitän Gelke, der gleich in der 21. Minute einmal am Crimmitschauer Kasten anklopfte, die Scheibe aber nicht entscheidend abfälschen konnte. Nachdem auf beiden Seiten jeweils ein Powerplay verpuffte, tauchten die Porzellanstädter in der 27. Minute erneut gefährlich vor dem Kasten des Eispiraten-Goalies Reich auf. Doch Gelke konnte das hohe Anspiel von Spitzner nicht verwerten. Im weiteren Verlauf hätten Ziesche und Gauch den Anschlusstreffer herstellen können, brachten die Scheibe aber nicht im Gehäuse unter. Auf der anderen Seite war Weidekamp gegen den durchgebrochenen Ziekmund zur Stelle. Kurz vor der Pause prüften noch einmal Gläßl mit einem strammen Schuss von der blauen Linie sowie Ziesche den Crimmitschauer Torhüter. Ein Treffer war den Wölfen aber weiter nicht vergönnt.

Kuqi mit dem Anschlusstreffer

Die Wölfe knüpften im Schlussabschnitt an die Leistung aus dem 2. Drittel nahtlos an und machten – wiederum durch Gelke – sofort Alarm vor dem Tor der Gastgeber. In der 43. Minute dann aber ein großer Wehrmutstropfen für die Wölfe: Raab musste nach einem Faustkampf verletzt das Eis verlassen. Beim anschließenden 4 gegen 4 war Weidekamp zweimal gefragt. Der Selber Goalie konnte sich auch Mitte des letzten Drittels noch zweimal auszeichnen, als er jeweils stark gegen Mackin und McGauley parierte. Nachdem auf der anderen Seite Gelke noch gescheitert war, fälschte in der 52. Minute Kuqi einen Nemec-Schuss unhaltbar in die Maschen. Doch die Eispiraten schlugen postwendend in Person von Mackin zurück und stellten den alten Abstand wieder her. Zum Ende des Spiels zielte auf Selber Seite Schutz aus aussichtsreicher Position knapp vorbei und Lahtinen scheiterte am Eispiraten-Schlussmann Reich.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Eispiraten Crimmitschau: Reich (Schneider) – Sacher, McCormick, Walsh, Thomas, Olleff, Scalzo – Brune, Mackin, Wruck, Schmid, McGauley, Lutz, Rollinger, Shevyrin, Zikmund, Satzky, Michel, Zyla
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Kazay-Kezi, Raab, Klughardt, Ulrich, Doronin – Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Nemec, Valasek, Klöpper, Lahtinen, Ziesche, Körber, Rubin, Bauhof

Tore: 7. Min. 1:0 Mackin (Sacher, Brune); 8. Min. 2:0 Olleff (Zickmund, Shevyrin); 52. Min. 2:1 Kuqi (Nemec, Klughardt); 53. Min. 3:1 Mackin (Brune, Sacher)
Strafzeiten: Crimmitschau 6, Selb 10
Schiedsrichter: Moosberger, Laudan (Englisch, Lamberger)
Zuschauer: 2.008



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