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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben auch in Spiel 4 der Halbfinal-Serie gegen die Eisbären Regensburg eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Oberpfälzer... 2:5! Eispiraten müssen Heimniederlage gegen Regensburg hinnehmen

Cheftrainer Jussi Tuores – © Eispiraten Media/PR

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben auch in Spiel 4 der Halbfinal-Serie gegen die Eisbären Regensburg eine Niederlage hinnehmen müssen.

Gegen die Oberpfälzer unterlagen die personell angeschlagenen Westsachsen im Sahnpark mit 2:5 und mussten somit die erste Heimniederlage gegen die Donaustädter hinnehmen. Weiter geht es am Freitagabend in Regensburg mit Spiel 5 – mit einem Sieg könnten die Eispiraten das dritte Heimspiel erzwingen, bei einer Niederlage würden die Eisbären in das Halbfinale einziehen.

Auch vor dem vierten Aufeinandertreffen zwischen Crimmitschau und Regensburg musste Cheftrainer Jussi Tuores personelle Veränderungen vornehmen. Neben Max Balinson und Hayden Verbeek fehlten ebenso Justin Büsing (in Bremerhaven) und Vinny Saponari. Wieder mit an Bord war dafür „Iron Man“ Gregory Kreutzer, der zuvor bereits zehn Spiele in 20 Tagen absolvierte – für Crimmitschau und die Fischtown Pinguins.

Trotz aller Personalsorgen erwischten die Eispiraten einen guten Start in diese Partie. Dominic Walsh bediente Tobias Lindberg diagonal, der leitete gleich auf Thomas Reichel weiter, welcher Tom McCollum mit seinem Lupfer am langen Pfosten ohne Abwehrchance ließ – 1:0 (4.). Die Crimmitschauer blieben danach spielbestimmend und druckvoll, konnten aus ihren guten Ansätzen allerdings kein weiteres Kapital schlagen. In Unterzahl mussten die Hausherren dann den Ausgleich hinnehmen. Tariq Hammonds Schuss prallte von der Bande aus zurück vor das Tor, von wo aus Marvin Schmid zum 1:1 einschießen konnte (11.). Aufgrund eines vermeintlich unerlaubten Körperangriffs musste kurze Zeit später auch Dominic Walsh in der Kühlbox Platz nehmen. Corey Trivino, der nach einem Zuspiel von Andrew Yogan frei vor Oleg Shilin auftauchte, ließ den Eispiraten-Schlussmann sehenswert aussteigen und vollendete zum 1:2 (16.).

Die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores war nach der ersten Drittelpause bemüht, den schnellen Ausgleich zu erzielen. Doch die weit mehr als 4.000 Zuschauer im Sahnpark mussten sich bis zu 30. Minute gedulden, ehe erneut gejubelt werden durfte. Colin Smith bediente Tobias Lindberg im Powerplay am langen Pfosten. Der Schwede blieb eiskalt und schob, wie schon so oft in dieser Situation, zum 2:2-Ausgleich ein. Die Westsachsen hatten danach augenscheinlich etwas mehr von der Begegnung, die Tore erzielten aber die Gäste aus Regensburg. Zunächst fälschte Andre Yogan gemeinsam mit Eispiraten-Abwehrmann Sören Sturm die Scheibe im Slot unhaltbar für Oleg Shilin zum 2:3 ab (34.), wiederum nur eine Minute später stellte Ex-NHLer David Booth seine ganze Klasse unter Beweis und bugsierte den Puck maßgenau ins lange Eck – 2:4 (35.).

Die Crimmitschauer gaben sich – ebenso wie ihre fanatischen Fans – nicht auf! Mit Start des dritten Durchgangs drückten die Pleißestädter noch einmal ordentlich auf das Gaspedal und warfen alles nach vorn, um ihren Zwei-Tore-Rückstand zu verkürzen. Während die vielbeinige Regensburger Verteidigung und Tom McCollum aber einen souveränen Job erledigten, war es erneut David Booth, der den Endstand markieren sollte. Nikola Gajovsky behielt nach einem schnellen Gegenstoß die Übersicht und bediente den 39-Jährigen, der ganz cool blieb und Oleg Shilin mit seinem Treffer zum 2:5 keine Abwehrchance (56.).

Die Eisbären aus Regensburg konnten in der Halbfinal-Serie der DEL2-Playoffs nun mit 3:1 in Führung gehen und benötigen nur noch einen Sieg, um den Einzug ins Finale perfekt zu machen. Die Eispiraten haben hingegen die Möglichkeit mit einem Sieg am Freitagabend in der Donaustadt auf 2:3 zu verkürzen und ein weiteres Heimspiel im Sahnpark zu erzwingen.

Torfolge (1:2, 1:2, 0:1):
1:0 Thomas Reichel (Tobias Lindberg, Dominic Walsh) 03:05 1:1 Marvin Schmid (Tariq Hammond) 10:17 – PP1 1:2 Corey Trivino (Andrew Yogan) 15:25 – PP1 2:2 Tobias Lindberg (Colin Smith) 29:14 – PP1 2:3 Andrew Yogan (Jakob Weber, Abbott Girduckis) 33:52 2:4 David Booth (Nikola Gajovsky) 34:29 2:5 David Booth (Nikola Gajovsky, Marvin Schmid) 55:31
Zuschauer: 4.261




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