Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel im Rahmen des vierten Blaulicht-Tages gegen den EHC Freiburg für sich entschieden.
Mit 2:1 setzten sich die Westsachsen vor 3.800 Zuschauern in der Overtime gegen die Breisgauer durch. Dylan Wruck brachte die Crimmitschauer zunächst in Führung, Maxim Trépanier erzielte in der Overtime den entscheidenden Game Winner.
Medizinischer Notfall sorgt für Ruhe im Sahnpark – Wruck kaltschnäuzig zum 1:0
Die beste Nachricht vor dem Anbully konnte man dem offiziellen Spielbericht entnehmen: Nach langer Verletzungspause kehrte der tschechische Offensivmann Ladislav Zikmund zurück in den Kader der Westsachsen. Die Zuschauer des vollen Sahnparks sahen schließlich ein offenes Spiel zu Beginn der Partie. Sowohl die Eispiraten als auch der EHC Freiburg agierten zunächst ohne großes Risiko und tasteten sich ab – lediglich Maxim Trépanier hatte eine große Chance, traf aus spitzem Winkel jedoch nur das Gestänge.
In eben jener Phase wurde es ruhig im Stadion: Aufgrund eines medizinischen Notfalls wurde der Support seitens der Fans eingestellt. Als Entwarnung gegeben wurde und auch die Zuschauer wieder kräftig pushten, kamen die Crimmitschauer immer besser ins Spiel. Louis Brune und Johannes Schmid scheiterten mit ihren guten Chancen, die Eispiraten belohnten sich aber nach 14 Minuten dann doch: Tim McGauley stibitzte seinem Gegenspieler an der eigenen blauen Linie die Scheibe, schaltete schnell um und legte schließlich clever für Dylan Wruck ab, der eiskalt blieb und zum nicht unverdienten 1:0 einschoss.
Verbesserte Freiburger im zweiten Durchgang
Die Freiburger kamen dann jedoch verbessert aus der Kabine, weshalb es nun wieder ein deutlich offeneres Spiel wurde. Die Wölfe nahmen nun viele Schüsse und versuchten, Kevin Reich unter Druck zu setzen. Der Eispiraten-Schlussmann blieb aber gewohnt sicher und ließ auch im zweiten Durchgang keinen weiteren Treffer zu. Auf der Gegenseite blieben jedoch auch die Eispiraten immer wieder gefährlich, verpassten es aber trotz bester Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Adam McCormick aus der Ferne sowie Dominic Walsh und Louis Brune blieben mit ihren Versuchen zu ungenau.
Später Ausgleich schockt Eispiraten – Trépanier mit dem Game Winner in Overtime
Auch im Schlussabschnitt schenkten sich beide Teams in einem intensiven, aber keineswegs unfairen Spiel nichts. Kevin Reich stand dabei immer wieder seinen Mann und stellte in einigen Situationen zudem einmal mehr unter Beweis, dass er ein mitspielender Goalie ist. Auf der Gegenseite war es einmal mehr Till Michel, der sich nicht für einen ordentlichen Auftritt belohnen konnte. Er konnte ebenso wenig erhöhen wie Denis Shevyrin, der bei seinem Alleingang kurz vor Ex-Eispirat Fabian Hegmann noch ausgebremst wurde.
Letztlich konnten die Freiburger die Crimmitschauer spät schocken. In numerischer Überzahl war es Goldhelm Shawn O’Donnell, der Reich überwand und nach 58 Minuten zum 1:1 einschoss. In der Overtime ging es schließlich hin und her, wobei zunächst die Freiburger etwas griffiger wirkten. Die Gastgeber hatten jedoch das nötige Quäntchen Fortune: Mario Scalzos Querpass konnte Maxim Trépanier zum 2:1-Game Winner über die Linie drücken. Damit sicherte der Kanadier mit seinem zweiten Saisontor den wichtigen Zusatzpunkt für die Eispiraten.
Torfolge (1:0, 0:0, 0:1, 1:0):
1:0 Dylan Wruck (Tim McGauley) 13:46
1:1 Shawn O’Donnell (Nikolas Linsenmaier, Fabian Ilestedt) 57:34 – PP1
2:1 Maxim Trépanier (Mario Scalzo) 63:44 – OT
Zuschauer: 3.800
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