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Tampere. (MR) Im letzten Gruppenspiel traf Deutschland auf das Team aus Frankreich und damit die DEL-Spieler auf ihre Kollegen Toto Rech und Charles Bertrand.... Deutschland löst mit Galavorstellung das Viertelfinal-Ticket – Das sagen Harold Kreis, Maksymilian Szuber, Mathias Niederberger und Kapitän Mo Müller zum Spiel und zum Viertelfinalgegner Schweiz
Maximilian Kastner (7) traf für das DEB-Team – © Sportfoto-Sale (DR)

Maximilian Kastner (7) traf für das DEB-Team – © Sportfoto-Sale (DR)

Tampere. (MR) Im letzten Gruppenspiel traf Deutschland auf das Team aus Frankreich und damit die DEL-Spieler auf ihre Kollegen Toto Rech und Charles Bertrand. Für Deutschland hieß es auch heute „ein Sieg ist Pflicht“, am besten mit 3 Punkten, denn dann wäre es unwichtig, wie die Dänen heute Abend gegen Finnland abschneiden.

In der Aufstellung musste Harold Kreis etwas ändern; da Wiederer sich verletzt hatte, stand Fischbuch wieder im Line up neben Kastner und Noebels. Im Tor setzte das Team unverändert wie in den letzten Spielen auf Niederberger. Für die Franzosen stand Sebastian Ylönen im Tor. Früh konnten das DEB-Team das erste Ausrufezeichen setzen, und wieder war es Stachowiak, der sich durchsetzte. „Wojo“, wie er in Teamkreisen genannt wird, wurde zwar am Abschluss gehindert, konnte aber im Fallen noch weiterlegen, und Ehl war der dankbare Abnehmer. Ein Tor der Marke „dreckig“ fiel in der 16. Spielminute, nachdem das einzige Überzahlspiel erneut keinen Treffer gebracht hatte. Tiffels, der sich mehrfach schnell über die linke Seite ins Angriffsdrittel arbeitete, schoss aus dem linken Bullykreis. Sollte es ein Torschuss oder eher ein Querpass sein? Man wird es nicht erfahren, denn der Puck wurde vom Gegner abgefälscht, und von Ylönens Kufe ging er dann ins Tor. Anschließend ließ die Deutsche Abwehr den einen oder anderen nicht ungefährlichen Vorstoß Frankreichs zu, doch zu mehr als dem Pfostentreffer kam der Gegner im Startabschnitt nicht.

Druckvolle Franzosen geben nicht auf

Für ein Mittagsspiel war die Halle gut gefüllt, was aber vor allem an den ca. 6000 Schülern lag, die anwesend waren und besonders viel Spaß am Schreiwettbewerb hatten. Früh im zweiten Durchgang konnte sich Peterka gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und Ylönen tunneln zum erst einmal beruhigenden 3:0. Denn danach verflachte das Spiel, was (Deutschen) Spielfluss und Möglichkeiten anging. Es gab viel klein-klein, Puckverluste auf beiden Seiten und immer wieder verpasste Chancen. Bereits nach zwei Minuten im Schlussabschnitt gab es eine weitere Strafe gegen „Les Bleues“, und diesmal klappte das Powerplay: Fischbuch stand goldrichtig im hohen Slot zur Vollstreckung zum 4:0. Die Spieldauerstrafe gegen Farnier hingegen konnte man nicht gewinnbringend nutzen, im Gegenteil versuchte sich Texier im Konter. Weitere Strafen folgten auf beiden Seiten, 30 Sekunden ergab das sogar doppelte Überzahl Deutschland. Ein weiterer Treffer sollte noch aus der Überzahl resultieren, Kastner konnte sich mit dem 5:0 nun ebenfalls in die Torschützenliste eintragen und so seine gute und solide Arbeit auf dem Eis das gesamte Turnier hindurch mit dem Tor belohnen. Am Ende blieb es beim 5:0 und damit ersten Shut out für Mathias Niederberger.

Gelöste und zufriedene Mienen, wohin man blickte im Deutschen Team. Jetzt wartet im Viertelfinale die Schweiz, und heute Abend wird entschieden sein, ob Deutschland reisen muss oder die Schweiz.

Das sagen Harold Kreis, Maksymilian Szuber, Mathias Niederberger und Kapitän Mo Müller zum Spiel und zum Viertelfinalgegner Schweiz





Weitere Stimmen zum Spiel

Stürmer JJ Peterka: „Das Wichtigste für uns war, dass wir das Spiel heute selbst in der Hand hatten und dann auch überzeugend über 60 Minuten aufgetreten sind. Was auch sehr wichtig war, dass hinten die Null stand. Mathias Niederberger hat in den letzten Spielen eine super Leistung gezeigt und das freut mich einfach für ihn und das gesamte Team.“

Stürmer Marcel Noebels: „Die Mannschaft war heute sehr konzentriert und hat von Anfang an deutlich gezeigt, in welche Richtung sie gehen will. Wir wollten das Spiel deutlich gewinnen und ein gutes Selbstvertrauen mit ins nächste Spiel nehmen. Das haben wir heute sehr gut gemacht, daher können wir mit breiter Brust im Viertelfinale auftreten.“


Fotostrecke zum Spiel

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Michaela-Ross

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