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Tampere. (MR) Vor 7 Jahren waren sich Deutschland und Ungarn letztmalig auf Top-Niveau begegnet. Die Ungarn – auch heute wieder getragen von einer großen... 2023 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland im wichtigsten der wichtigen Spiele erfolgreich
Doppeltorschütze Nico Sturm wird gefeiert – © Sportfoto-Sale (DR)

Doppeltorschütze Nico Sturm wird gefeiert – © Sportfoto-Sale (DR)

Tampere. (MR) Vor 7 Jahren waren sich Deutschland und Ungarn letztmalig auf Top-Niveau begegnet. Die Ungarn – auch heute wieder getragen von einer großen Fan-Community – wollten ebenfalls dringend weitere Punkte einfahren, um nicht auf das letzte Spiel gegen Österreich angewiesen zu sein für den Klassenerhalt.

Da Philipp Grubauer bekanntlich auch nicht zum Deutschen Team stoßen wird / kann, war gestern der dritte Goalie, Maximilian Franzreb (Bremerhaven), als letzter Spieler lizenziert worden. In der Aufstellung blieb aber alles wie gewohnt. Bei den Ungarn stand heute der 2. Torhüter im Kasten, Dominik Horvath, der gegen die USA und Schweden jeweils eine 1:7 Klatsche einstecken musste. Die Ungarn kamen zu dem einen oder anderen Vorstoß, doch Deutschland spielte druckvoller von Beginn an. Mehrmals konnte man sich im Angriffsdrittel festsetzen und auch den Keeper prüfen. Es war aber ein schneller Angriff über Schütz, der das DEB-Team in Führung brachte – Stachowiak mit dem Rebound (8.). Die Ungarn versuchten früh zu stören, kamen im Startabschnitt aber nur auf 4 Abschlüsse. Im mittleren Durchgang hatten zunächst die Magyaren eine Großchance, die sie aber kurz vor Niederberger selbst verdaddelten. Ein Bandencheck von Szuber wurde im Video überprüft, als „Check gegen den Kopf“ gewertet und mit Matchstrafe belegt (26.). Und kurz darauf wurde auch Seider in die Kühlbox verbannt – 3 gegen 5! Prompt zappelte nach Bullygewinn auch die Scheibe hinter Niederberger in den Maschen. Doch der Schiedsrichter zeigte sofort „kein Tor“ an, denn beim Bully wurde der Schläger eines Deutschen Spielers festgehalten. Deutschland konnte die Strafzeiten aber schadlos überstehen, auch anschließend, als die Ungarn mit viel Energie kamen. Es war bereits die 36. Spielminute angebrochen, als wieder Zählbares auf dem Würfel erschien. Erst hatte Kahun es aus spitzem Winkel versucht, dabei seinen Schläger im Torkreis verloren. Dadurch abgelenkt war der Goalie im Nacharbeiten überwunden (Seider). Die Toschützen waren noch nicht verlesen, als es erneut klingelte: Sturm legte den Puckam langen Schläger um den Goalie herum in die Maschen (36.). Weitere 150 Sekunden später stand Sturm wieder goldrichtig im Slot für den vierten Treffer Deutschlands, diesmal im Powerplay.

Macht Deutschland es wieder im Schlussabschnitt spannend?

Justin Schütz im Zweikampf – © Sportfoto-Sale (DR)

Justin Schütz im Zweikampf – © Sportfoto-Sale (DR)

Ein typischer Peterka zu Beginn des dritten Durchgangs erhöhte den Zwischenstand auf 5:0. Doch schnell und effektiv kamen die Ungarn zurück, Terbocs mit dem 5:1 (47.). Ein wenig zog der Schlendrian ein, und Ungarns Fejes konnte mehrmals Pässe klauen und mit seiner Reihe Druck auf Niederberger aufbauen. Über die Fanghand konnte Fejes den Deutschen Goalie dann auch überwinden (49.), und der Vorsprung war auf drei Tore zusammengeschrumpft. Würde es jetzt nochmals spannend? Peterka und Kahun sagten nein und trafen in der 51. Min. zum 6:2 Vorentscheid. Es gab noch Möglichkeiten auf beiden Seiten, ehe Jonas Müller 100 Sekunden vor der finalen Sirene den Deckel drauf machte. Mit diesem 7:2 Sieg hat das DEB-Team eine weitere Pflichtaufgabe erfüllt, und weitere Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Aber auch teils sehenswerte Vorlagen wurden gegeben. Man kann auf Seiten von Harold Kreis, Pekka Kangasalusta und Alex Sulzer optimistisch auf das letzte Vorrundenspiel gegen Frankreich schauen, das am Dienstag bereits mittags steigt.

Das sagten Frederik Tiffels und Moritz Seider nach dem Spiel





Michaela-Ross

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