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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals sicherten sich die nächsten drei wichtigen Punkte im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation. Österreichs Hauptstadtklub besiegte auswärts... 2:0-Auswärtssieg in Graz

Dave Barr – © Jan Vavrina HK Mountfield

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals sicherten sich die nächsten drei wichtigen Punkte im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation.

Österreichs Hauptstadtklub besiegte auswärts die Moser Medical Graz99ers, nach einer konzentrierten Leistung über 60 Minuten, mit 2:0. Während Matt Bradley einen Doppelpack schnürte, hielt Goalie Bernhard Starkbaum alle 26 Schüsse auf sein Tor, und feierte damit sein sechstes Shutout im 20. Saisonspiel. In der Tabelle der bet-at-home ICE Hockey League kletterten die spusu Vienna Capitals – dank des dritten Sieges in Serie – auf Rang vier.

Am kommenden Freitag, 18. Februar 2022, steigt in der STEFFL Arena das nächste Heimspiel. Gegner sind die Dornbirn Bulldogs (Face-Off: 19:15 Uhr). Aktuell ist die Auslastung der vollen Kapazität an zugewiesenen Sitzplätzen wieder erlaubt. Die 2G-Regel (vollständig immunisiert oder genesen) gilt weiterhin. Ein gültiger PCR-Test ist nicht notwendig. Der Ticket-Vorverkauf läuft bereits. Karten gibt es online und bei den gewohnten Vorverkaufsstellen.

Details zum Line-Up

Als Starting-Goalie fungiert Bernhard Starkbaum. David Kickert, zuletzt bei den beiden Heimsiegen gegen Salzburg (3:2) und Linz (6:3) im Tor der Caps ist heute sein Back-Up.
Head-Coach Dave Barr schickt somit zum fünften Mal in Folge personell dasselbe Line-Up auf das Eis.
Zwei wichtige Stürmer fehlen weiterhin. Topscorer Nicolai Meyer ist mit Dänemark bei den Olympischen Spielen und trifft morgen Früh im Viertelfinale auf Russland. Stürmer Brody Sutter laboriert an den Folgen einer Unterkörperverletzung.
Die Youngsters Bernhard Posch, Timo Pallierer, Lukas Pohl, Valentin Ploner und Mathias Böhm sowie Goalie Stefan Stéen sind allesamt beim Farmteam Vienna Capitals Silver.
Die spusu Vienna Capitals treten gegen die Moser Medical Graz99ers mit 12 Stürmern und acht Verteidigern an. Das Line-Up beinhaltet 13 Österreicher, darunter elf Wiener bzw. acht Eigenbau-Spieler. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft beträgt 28,86 Jahre (der Älteste: Phil Lakos, 41 – der Jüngste: Armin Preiser, 21). Allein sechs Spieler sind 22 Jahre oder jünger.

Spielbericht:

Die erste gute Gelegenheit im Spiel finden die spusu Vienna Capitals vor. James Sheppard bringt die Scheibe mit Übersicht von der linken Stange in den Slot. Matt Bradley zieht ab, scheitert aber an Graz-Goalie Christian Engstrand (2. Min.). Zwei Minuten später werden die Hausherren erstmals gefährlich. Zuerst pariert Caps-Schlussmann Bernhard Starkbaum einen Schuss von Ken Okrajensek. Sekunden später rettet die rechte Stange bei einem Hammer von Oldie Mario Altmann (4. Min.). Die Steirer sind in ihren Aktionen weiter brandgefährlich. Starkbaum muss u.a. bei einer Gelegenheit von Michael Schiechl, der von der blauen Linie abzieht, seine Qualitäten zeigen (7. Min.). In Minute 9 sind die spusu Vienna Capitals ganz nah dran an der Führung. Captain Mario Fischer bringt den Puck von der Blauen auf das Tor. Der Puck flitzt durch den Grazer Verkehr und prallt von der linken Stange zurück (9. Min.). Während Matt Neal wegen Stockschlags für zwei Minuten auf der Strafbank schmort, rettet erneut Metall Wien vor dem Rückstand. Diesmal ist es Andrew Gordon, der das Gestänge des Caps-Gehäuses prüft (10. Min.). Beide Teams haben weiter gute Chancen auf den ersten Treffer. Ein überlegter Pass von Matt Prapavessis von der blauen Linie findet im Slot den aufgerückten Verteidiger Dominic Hackl. Dieser bringt die Scheibe aber nicht an Engstrand vorbei (14. Min.). Auf der Gegenseite hämmert Aldis Alagic, nach einem schnellen Spielzug, freistehend im hohen Slot, die Scheibe über das Wiener Tor (16. Min.). Wenige Sekunden vor der ersten Pause haben die Gäste aus der Bundeshauptstadt dann noch die Groß-Chance auf die Führung. Joel Lowry gibt im Zuge eines Turn-Overs die Scheibe an der blauen Linie an Sheppard weiter. Der Routinier hat Engstrand vor sich, entscheidet sich aber für den Querpass auf den mitgelaufenen Linienpartner Bradley – doch ein Graz-Defender fängt die Scheibe gerade noch ab (20. Min.)

Zu Beginn des zweiten Drittels findet Prapavessis gleich zwei gute Möglichkeiten vor. Zuerst schlenzt er den Puck von der Blauen nur knapp am Tor vorbei (22. Min.), dann hämmert er die Scheibe von der linken Halfwall neben die linke Stange (24. Min.). Die spusu Vienna Capitals überstehen ihre zweite Unterzahl (2-Min.-Strafe gegen Fischer wegen Beinstellens) schadlos – auch dank Starkbaum, der immer wieder rettend eingreift. So ist der 35-Jährige bei einem One-Timer von Ex-Wiener Mike Zalewski auf dem Posten (27. Min.). Die Partie ist weiterhin schnell, die finalen Pässe in die Tiefe kommen aber oft nicht an. Im ersten Wiener Powerplay hat Lowry die Chance auf die Führung. Der Kanadier kommt am rechten Eck zum Abschluss. Aus sehr spitzem Winkel und kurzer Distanz scheitert er an Goalie Engstrand (34. Min.). Auf der Gegenseite vereitelt Starkbaum im Eins-gegen-Eins einen Shorthander von Schiechl (34. Min.). In der Schlussphase des Mitteldrittels erhöht Graz den Druck. Starkbaum ist ordentlich beschäftigt. Unter anderem bei einer Direktabnahme von Daniel Oberkofler (38. Min.). Kurz darauf kann Alec Boivin einen Rebound nicht verwerten (39. Min.).

Das Schlussdrittel gehört dann über weite Strecken dem Team von Head-Coach Dave Barr. Bereits nach wenigen Sekunden klopft Bradley an das Tor der Grazer an. Der Kanadier zieht im hohen Slot nach rechts. Seinen ansatzlosen Schuss pariert Engstrand (41. Min.). Die Chancen für Wien nehmen zu. Youngster Armin Preiser schießt den Puck aus guter Position über das Tor (43. Min.). In der nächsten Aktion verzieht Sascha Bauer die Scheibe ebenfalls über das Gehäuse, und Luke Moncada sowie im Rebound Fabio Artner bekommen den Puck am rechten Eck nicht am Goalie der Steirer vorbei (44. Min.). Nachdem Anton Karlsson, nach feinem Pass von Captain Fischer, der an der linken Halfwall die Scheibe perfekt tief durchsteckt, an der kurzen Ecke an Engstrand scheitert, ist in der 48. Minute die Führung der Gäste perfekt. Lowry blockt im eigenen Drittel einen Schuss eines Grazers und leitet damit ein Turn-Over ein. Über Bradley gelangt die Scheibe zu Sheppard. Dieser umkurvt das Tor der Grazer. Alle warten am rechten Eck auf den Schuss. Doch der 431-fache NHL-Spieler hat die Übersicht und bedient mit all seiner Routine, mit einem Querpass durch den Slot, wieder Bradley. Der Stürmer muss nur noch zum 1:0 einschießen (48. Min.). Das Momentum ist endgültig auf der Seite der Wiener, die sich weiter konzentriert an den Game Plan halten. Mittels intensivem Forecheck wird der Spielaufbau der Steirer konstant gestört. In den Schlussminuten wirft Graz dann alles nach vorne. Doch Starkbaum lässt weiterhin nichts anbrennen. 16 Sekunden vor dem Ende fixiert Bradley, mit seinem zweiten Treffer ins mittlerweile verwaiste Tor der 99ers, den 2:0-Sieg (60. Min., EN). Für Starkbaum ist es bereits das sechste Shutout im 20. Saisonspiel. In der Tabelle der bet-at-home ICE Hockey League klettern die spusu Vienna Capitals dank der drei Punkte auf Platz vier – und stehen damit weiterhin auf einem direkten Play-Off-Ticket.

Moser Medical Graz99ers – spusu Vienna Capitals 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)

Tore CAPS: Matt Bradley (48., 60. Min., EN)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #29 Bernhard Starkbaum | #70 David Kickert

1. Linie: #4 Alex Wall, #4 Phil Lakos (A) – #17 Joel Lowry, #15 James Sheppard (A), #77 Matt Bradley

2. Linie: #5 Dominic Hackl, #7 Matt Prapavessis – #10 Patrick Antal, #9 Matt Neal, #96 Niki Hartl

3. Linie: #47 Anton Karlsson, #50 Mario Fischer ©, – #55 Alexander Maxa, #37 Christof Kromp, #3 Armin Preiser

4. Linie: #2 Lukas Piff, #91 Charlie Dodero – #23 Fabio Artner, #28 Luke Moncada, #11 Sascha Bauer

Statement Dave Barr, Head-Coach spusu Vienna Capitals: „Graz hat im ersten Drittel sehr gut dagegengehalten, hart gearbeitet und sich gute Chancen erspielt. Ich denke, in dieser Phase hatten wir auch das nötige Glück ein wenig auf unserer Seite. Mit dem Fortlauf der Partie bekamen wir das Spiel aber immer besser in den Griff. Unser letztes Drittel war dann wirklich sehr gut. Wir standen defensiv solide, machten aus der gesicherten Abwehr gute Eröffnungspässe und Spielzüge. Der Treffer zum 1:0 war dann ein Sinnbild für unsere geschlossene Mannschaftsleistung. Joel Lowry blockte im eigenen Drittel einen Schuss der Grazer und leitete damit ein Turn-Over ein. James Sheppard bediente mit all seiner Routine Matt Bradley, der nur noch einzuschießen brauchte. Wir haben im Schlussdrittel nicht viel zugelassen. In Anbetracht dessen, dass Graz ein technisch starkes Team mit Scoring-Potential ist, war das eine sehr gute Leistung. Wir nehmen drei wichtige Punkte mit nach Wien.“

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