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Bremerhaven.(CM) Das Duell der Fischtown Pinguins gegen die Kölner Haie war kein Eishockeyleckerbissen. 4647 Zuschauer sahen knapp 62 Minuten harten Kampf auf beiden Seiten.... 17. Haie-Niederlage in Folge- Feser belohnt Pinguins für harte Arbeit

Justin Feser – © Sportfoto-Sale (JB)

Bremerhaven.(CM) Das Duell der Fischtown Pinguins gegen die Kölner Haie war kein Eishockeyleckerbissen. 4647 Zuschauer sahen knapp 62 Minuten harten Kampf auf beiden Seiten.

Am Ende reichte es für die Mannschaft aus der Seestadt für einen etwas schmeichelhaften, aber hart erarbeiteten 2-1 Sieg nach Verlängerung. Die Haie blieben somit im 17. Spiel in Folge sieglos.

Mauermann macht den Unterschied

Beide Teams wollten eine Negativserie beenden. Während die Kölner ganze 16 Niederlagen im Gepäck hatten, waren es vier in Serie bei den Bremerhavenern. Folglich waren beide Mannschaften darauf aus erstmal gut zu stehen und keine Fehler zu machen, was den Haien zu Beginn ein wenig besser gelang. Die Pinguins hielten aber diesmal von Anfang an dagegen und arbeiteten hart vor dem eigenen Tor. Als dann Urbas einmal gut freigespielt wurde, war er durch Zerressen nur durch ein Foul zu stoppen. Mauermann nutzte das fällige Powerplay zum 1-0 , indem er einen Espeland-Schuss unhaltbar für Haiekeeper Wesslau abfälschte.
Danach standen beide Teams wieder stabil, bis kurz vor Schluss Dominik Tiffels in die Kühlbox musste und Bremerhaven erneut die Chance in Überzahl bekam. Es gelang diesmal aber weder Urbas, noch McMillian ein Treffer und so ging es mit 1-0 in die erste Pause.

Marcel Müller gleicht die Partie aus

Im Mittelabschnitt übernahmen die Kölner dann das Ruder und waren deutlich überlegen. Folglich fiel bereits in der 23. Minute der Ausgleich durch Marcel Müller. Auch der Kölner Treffer fiel in Überzahl. Bremerhaven verfiel wieder in die Schläfrigkeit der letzten Heimspiele und spielte nach vorne zu ungenau und kompliziert. Die Haie verstanden es allerdings nicht weiteres Kapital aus ihrer Überlegenheit zu schlagen, sodass die Seestädter sich zum Ende des Drittels wieder fingen.

Kampf ist Trumpf

Im Schlussdrittel kam dann aber nicht Bremerhaven besser in Schwung, sondern Köln wirkte organisierter und zielstrebiger. Die Pinguins hielten aber kämpferisch dagegen und so sollten beide Teams zu Chancen kommen. Die größten Gelegenheiten auf Seiten der Gastgeber hatten Sykora und Hooton. Während Sykora nach einem Pfostenschuss von Alber, vor dem leeren Tor, Hände Füße und Schläger nicht sortiert bekam, scheiterte Hooton bei einem Alleingang an Wesslau. Dass Köln dann nach einer Hinausstellung gegen Alber nicht das 1-2 erzielte, verdankten die Bremerhavener dann Mc Millian, der ohne Schläger zwei Schüsse direkt hintereinander blockte und die Scheibe dann auch noch aus dem Drittel beförderte. Spätestens da war dann auch das Publikum hellwach und lautstark an der Seite der Mannschaft. Für einen Treffer reichte es allerdings für beide Teams nicht.

Feser sichert den Zusatzpunkt

In der Overtime sicherte dann Feser den Zusatzpunkt für die Bremerhavener, die nun am Sonntag in Iserlohn zum Siegen verdammt sind, wollen sie nicht Ihre gute Ausgangsposition im Kampf um Platz 6 verlieren. Köln trifft erst am Dienstag daheim auf Wolfsburg.

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