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Capitals: Knappe Niederlage gegen Schwedens Rekord-Champion Capitals: Knappe Niederlage gegen Schwedens Rekord-Champion
Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals mussten im zweiten Spiel der Champions Hockey League-Gruppenphase eine knappe Heim-Niederlage einstecken. Das Team von Head-Coach Dave... Capitals: Knappe Niederlage gegen Schwedens Rekord-Champion

#39 Kyle Baun (spusu Vienna Capitals)
© Leo Vymlatil

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals mussten im zweiten Spiel der Champions Hockey League-Gruppenphase eine knappe Heim-Niederlage einstecken.

Das Team von Head-Coach Dave Cameron verlor gegen Schwedens Rekordmeister Djurgarden Stockholm mit 1:2. Alex Wall sorgte im ersten Drittel für die Führung der Wiener. Am Ende setzten sich jedoch die Skandinavier durch. Am kommenden Wochenende geht es für die spusu Vienna Capitals in der „Eishockey-Königklasse“ auswärts zur Revanche nach Stockholm (Freitag, 6. September 2019, 18:00 Uhr) und zwei Tage später sind die Caps beim Deutschen Champion Adler Mannheim zu Gast (Sonntag, 8. September 2019, 16:00 Uhr).

Head-Coach Dave Cameron ändert sein Line-Up, im Vergleich zur 1:6-Niederlage am Freitag gegen Deutschlands Meister Adler Mannheim, personell auf einer Position. Henrik Neubauer rückt statt Patrik Kittinger ins Aufgebot und übernimmt die Funktion des 13. Stürmers. Als Starting-Goalie beginnt wieder Ryan Zapolski.

Der Wiener Schlussmann ist zum ersten Mal in Minute 2 gefordert. Bei einem Schuss von Erik Walli-Walterholm aus dem hohen Slot ist Zapolski hellwach und wehrt mit der Stockhand hab (2. Min.). Kurz darauf ist die Nummer „30“, nach einer Konfusion in der gelb-schwarzen Defensive, ebenfalls bei einem Versuch aus kurzer Distanz auf dem Posten (3. Min.). Die spusu Vienna Capitals verstecken sich gegen den schwedischen Rekordmeister keineswegs. In Minute 6 geht ein Hammer von Julian Grosslercher knapp am langen Eck vorbei (6. Min.). Eine Minute später zeigt Zapolski, warum er bei den Olympischen Winterspielen 2018 im Tor der USA gestanden ist. Nach einem Break-Away von Markus Högström lässt sich Zapolski im Eins-gegen Eins nicht überlisten und fährt akrobatisch seinen rechten Beinschoner aus (7. Min.). In Wiener Überzahl bringt ein Ausflug des Caps-Goalies und ein anschließender Ausrutscher von Mark Flood hinter dem Tor fast den Shorthander für Djurgarden. Doch Zapolski steht bei der anschließenden Chance der Gäste wie eine Wand im Wiener Gehäuse (14.) Praktisch im Gegenzug gehen die spusu Vienna Capitals im Powerplay mit 1:0 in Führung. Verteidiger Alex Wall hämmert die Scheibe ansatzlos vom rechten Bullykreis ins kurze Eck (14., PP1). Es geht hin und her, beide Teams suchen den direkten Weg zum Tor. Sebastian Strandberg scheitert an Zapolski (17. Min.), auf der anderen Seite rettet Djurgardens Goalie Robin Jensen bei einer Deflection von Ali Wukovits, nach Pass von Taylor Vause (18. Min.).

Djurgarden startet ins zweite Drittel mit deutlich größerer Vehemenz. In Minute 24 stellt Schwedens 16-facher Meister auf 1:1. Nach einer schönen Kombination versenkt Strandberg einen Querpass im Slot zum Ausgleich (24. Min.). Zapolski ist in der Folge fast durchgehend im „Save-Mode“, Wien kommt seltener vor das Tor der Gäste. Bei einem Entlastungsangriff findet Grosslercher in Goalie Jensen seinen Meister (28. Min.), wie auch Ty Loney bei einem Alleingang direkt vom Bully im Angriffsdrittel (30. Min.). Das Mitteldrittel bietet in der Folge keine großen Highlights – bis zur 37. Minute: Kyle Baun tankt sich über links durch und bringt den Querpass in die Mitte. Dort wird Verteidiger Patrick Peter gerade noch am Torabschluss gehindert (37. Min.). Es ist der Start einer gelb-schwarzen Schlussoffensive im zweiten Abschnitt. Wien übernimmt mehr Initiative und Wall verzieht einen Schuss knapp am langen Eck vorbei (39. Min.).

Die spusu Vienna Capitals überstehen zu Beginn des dritten Drittels eine 2-minutige Unterzahl (Strafe gegen Kyle Baun wegen Stockschlags), haben jedoch dabei Glück. Denn Linus Hultström jagt den Puck freistehend im Slot neben den Kasten von Zapolski (45. Min.). Praktisch im Gegenzug hat Holzapfel bei even strenght eine Chance aus ähnlicher Position (45. Min.). Wenige Sekunden später erzielt Djurgarden Stockholm die Führung. Tom Wandell bezwingt Zapolski aus kurzer Distanz (45. Min.). Die Schweden haben die Partie gedreht und übernehmen das Kommando. Immer wieder steht Zapolski im Mittelpunkt – wie bei einem Alleingang von Wandell in Minute 48. In der zweiten Hälfte des Schlussabschnitts wollen die Caps unbedingt den Ausgleich. Baun bringt die Scheibe im Powerplay am kurzen Eck an Jensen nicht vorbei (55. Min.). In den letzten zwei Minuten nehmen die Hausherren volles Risiko und Goalie Zapolski vom Eis. Der Ausgleich gelingt jedoch nicht mehr. Die spusu Vienna Capitals verlieren somit auch das zweite Heimspiel in der Champions Hockey League, diesmal gegen Schwedens Rekordmeister Djurgarden Stockholm knapp mit 1:2.

spusu Vienna Capitals – Djurgarden Stockholm 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)

Tor Caps: Alex Wall (14. Min., PP1)

Tore DIF: Sebastian Strandberg (24. Min.), Tom Wandell (45. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #30 Ryan Zapolski / #29 Bernhard Starkbaum

1. Linie: #42 Alex Wall, #36 Mark Flood- #13 Sondre Olden, #21 Riley Holzapfel, #27 Ty Loney

2. Linie: #8 Brenden Kichton, #10 Marc-André Dorion –#9 Ali Wukovits, #91 Taylor Vause, #39 Kyle Baun

3. Linie: #5 Dominic Hackl, #14 Patrick Peter – #50 Mario Fischer, 40 Mike Zalewski, #96 Niki Hartl

4. Linie: #76 Lucas Birnbaum, #15 Henrik Neubauer – #11 Sascha Bauer, #22 Julian Grosslercher, #38 Dario Winkler

Statement Dave Cameron, Head-Coach spusu Vienna Capitals

„Im ersten Drittel sind wir den Schweden zu sehr hinterhergejagt. Mein Team hat zu viele Face-Offs verloren und sich einige Turnover geleistet. Djurgarden hat uns nicht viel Raum gegeben, deshalb war es für uns auch schwer in deren Verteidigungszone zu gelangen. Doch im Schlussabschnitt haben wir öfters ein Rezept gefunden und ein solides Drittel abgeliefert. Mir haben heute unsere Specialteams gefallen. Alex Wall traf im Powerplay, in Unterzahl haben wir nicht viel zugelassen. Gegen Mannheim hatten wir da noch Schwierigkeiten. Es ist schön zu sehen, dass wir uns in diesen Bereichen verbessern konnten.

Zur Ausgangslage in Gruppe F nach zwei von sechs Spielen

„Wir müssen jetzt zwei Mal auswärts antreten und das wird natürlich wieder sehr hart. Aber in der Champions Hockey League gibt es keine leichten Spiele oder Gegner. Da batteln sich die Besten Teams Europas. Wir werden uns wieder gezielt auf die beiden Partien vorbereiten und versuchen, in Stockholm und Mannheim unser bestes Spiel auf das Eis zu bringen.“

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