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Bonn. (PM MagentaSport) Keine sofortige Wende durch die Radikalkur bei den Mannheimer Adlern, der Trainereffekt wirkt verpufft! Dallas Eakins, neuer Trainer und Sportdirektor, verliert... 1:3 – Mannheims Radikalkur mit neuem Sportboss verpufft, aber Hopp glaubt an richtige Entscheidung: „Mit Dallas haben wir die erste richtige getroffen“

Gesellschafter und Geschäftsführer der Adler Mannheim Daniel Hopp – © Marco Leipold/City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Keine sofortige Wende durch die Radikalkur bei den Mannheimer Adlern, der Trainereffekt wirkt verpufft!

Dallas Eakins, neuer Trainer und Sportdirektor, verliert sein Debüt gegen die Schwenninger Wild Wings mit 1:3. Damit holt Schwenningen den 5. Sieg in Serie und bleibt das stärkste Heim-Team der DEL (11 Siege aus 12 Spielen). Für die Adler, die nur auf dem 9. Platz stehen, ist es die 2. Pleite hintereinander, am Sonntag (live ab 16.15 Uhr) geht es im Top-Spiel gegen Berlin. Auf Eakins wartet eine Menge Arbeit. Zu den Entlassungen und dem neuen Trainer bezog Daniel Hopp, Geschäftsführender Gesellschafter bei den Adler Mannheim, Stellung bei MagentaSport. „Wir sind einfach der Meinung, dass wir einen neuen Impuls brauchen. Nicht nur auf der Trainerbank, sondern auch in der sportlichen Leitung“, erklärte Hopp, der sich auch eine Mitschuld gibt, mit Manager Jan-Axel Alavaara zu verlängern und mit Johan Lundskog einen zu jungen Trainer geholt zu haben: „Das ist ein Fehler, den wir gemacht haben. Den muss ich mir auch ankreiden. Dafür tragen wir auch die Verantwortung. Insbesondere ich. Auch auf der wirtschaftlichen Seite.“

Im 2. Anlauf soll alles besser werden. „Wir müssen für die Zukunft die richtigen Entscheidungen treffen. Mit Dallas haben wir die erste richtige getroffen. Davon bin ich überzeugt.“

Hopp über die Tatsache, dass so viele Adler-Trainer fliegen: „Da sind wir auch nicht stolz drauf.“ Die Änderungen haben noch keine Wirkung gezeigt. „Jeder hat seine Art zu coachen. Dallas hat probiert, ein, zwei Sachen zu ändern, nicht viel, da er nicht genug Zeit hatte. Es wird Zeit brauchen, um seinen Spielstil weiterzumachen“, sagt Matthias Plachta.

Und über den Rauswurf: „Es ist meistens nicht die Schuld des Trainers, wenn die Mannschaft nicht die Leistung bringt oder man nicht den Erfolg hat, den man haben sollte. Das ist dann schon blöd.“

Schwenningen ist dagegen weiter auf der Siegerstraße, „Man merkt, wie die Leute jetzt in Ektase sind. In den letzten Jahren ist das nicht oft passiert. Daher ist es umso schöner, dass wir weiterhin zuhause heimstark sind“, so Alexander Karachun.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen aus der PENNY-DEL am Donnerstag übersendet durch MagentaSport.

Kyle Platzer von den Schwenninger Wild Wings – © City-Press


Weiter geht es am Freitag mit u.a. Eisbären Berlin gegen Löwen Frankfurt und ERC Ingolstadt gegen die Straubing Tigers – live ab 19 Uhr in der Konferenz und im Einzelspiel bei MagentaSport.

Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 3:1
Der Trainer-Effekt verpufft, Mannheim verliert gegen Schwenningen. Die Wild Wings setzen ihren Lauf fort, gewinnen das 5. Spiel in Folge und bleiben das stärkste Heimteam. Für die Adler, die weiter auf Platz 9 stehen, ist es die 2. Pleite in Folge.

Steve Walker, Trainer Schwenningen: „Es war ein sehr hartes Spiel. Wir hatten in den ersten zwei Minuten zwei Strafen gegen uns. Wir hatten unsere Chancen, haben uns aber im Powerplay schwergetan. Wir haben das Tor gemacht, als wir es gebraucht haben. Wir haben im 3. Drittel sehr diszipliniert gespielt. Wir haben sehr gut verteidigt.“

Alexander Karachun, Schwenningen: „Ein Sieg gegen Mannheim ist immer etwas Besonderes. Man merkt, wie die Leute jetzt in Ektase sind. In den letzten Jahren ist das nicht oft passiert. Daher ist es umso schöner, dass wir weiterhin zuhause heimstark sind… Es war kein schönes Spiel, aber wir haben unser Ding durchgezogen. Wir haben Mannheim nicht viel Zeit und Raum gegeben. Mannheim kam etwas frustriert rüber.“

Matthias Plachta, Mannheim: „Die Chancen waren da. Wir haben zweimal einen unglücklichen Bounce gekriegt. Das ist halt gerade so.“ Über den neuen Trainer: „Jeder hat seine Art zu coachen. Dallas hat probiert, ein, zwei Sachen zu ändern, nicht viel, da er nicht genug Zeit hatte. Es wird Zeit brauchen, um seinen Spielstil weiterzumachen.“ Wie die Mannschaft über den Rauswurf reagiert hat: „Es ist nie gut, wenn der Trainer gefeuert wird. Es ist meistens nicht die Schuld des Trainers, wenn die Mannschaft nicht die Leistung bringt oder man nicht den Erfolg hat, den man haben sollte. Das ist dann schon blöd.“

Stefan Wagner, Geschäftsführer Schwenningen, dessen Vertrag bis 2027 verlängert wurde, über Schwenningen und den neuen Vertrag: „Wir sind ein sehr guter Standort und es macht mir unheimlich viel Spaß. Ich war in der 2. Liga schonmal bei Schwenningen und wurde wieder mit offenen Armen begrüßt. Die Gesellschafter und das Umfeld lassen mich auch arbeiten. Wir haben eine gute Stimmung in der Kabine. Darum war es für mich keine Frage, als das Angebot kam, dass ich sehr gerne hierbleibe.“

Hopp über die Tatsache, dass so viele Adler-Trainer fliegen: „Da sind wir auch nicht stolz drauf“

Im Vorfeld der Partie der Adler Mannheim gegen die Schwenninger Wild Wings sprach der Geschäftsführender Gesellschafter Daniel Hopp über die Entlassung von Johan Lundskog, den neuen Trainer Dallas Eakins und die Entlassung von Manager Jan-Axel Alavaara.

Daniel Hopp, Geschäftsführender Gesellschafter bei den Adler Mannheim über den Rauswurf von Johan Lundskog und den neuen Trainer Dallas Eakins: „Wir sind in den vergangenen Wochen in eine Abwärtsspirale geraten. Man hat in den letzten Spielen gesehen, dass die Mannschaft sich aus der Situation nicht mehr herausarbeiten kann. Wir haben in München einen sehr ernüchternden Auftritt hingelegt. Wir sind einfach der Meinung, dass wir einen neuen Impuls brauchen. Nicht nur auf der Trainerbank, sondern auch in der sportlichen Leitung. Die Möglichkeit, Dallas Eakins in einer Doppelfunktion zu bekommen, war dann auch ein ausschlaggebender Punkt, um zu sagen, den Schritt gehen wir… Wir sind als Klub verpflichtet, uns auf solche Situationen vorzubereiten. Es ist nie schön, aber wir müssen trotzdem immer nach vorne schauen. Wir mussten schauen, welche Optionen es gibt. Natürlich habe ich nicht am Sonntagabend das erste Mal mit Dallas gesprochen, sondern in den Tagen zuvor, um mögliche Optionen abzuklopfen. Am Sonntag ist dann die Entscheidung gefallen, dass wir den Schritt gehen möchten.“

Ist der Versuch mit einem jungen Trainer gescheitert? „Wir sind abhängig von Ergebnissen. Wenn man auf dem 9. Platz steht und man verliert von 12 Spielen 9 Stück, muss man sich fragen, ob man sich auf dem richtigen Weg befindet. Kurz-, mittel-, und langfristig. Wir haben beides mit Nein beantwortet. Deshalb haben wir gesagt, dass wir die Reißleine ziehen wollen. Ich will es nicht Experiment nennen, aber der Trainer Lundskog ist bei uns gescheitert. Das muss man leider anerkennen.“

Ex-Manager Jan-Axel Alavaara wurde ebenfalls entlassen, sein Vertrag aber erst im Oktober bis 2026 verlängert. Ist das stimmig? „Nein, das ist nicht stimmig. Das ist ein Fehler, den wir gemacht haben. Den muss ich mir auch ankreiden. Dafür tragen wir auch die Verantwortung. Insbesondere ich. Auch auf der wirtschaftlichen Seite. Wenn man aber feststellt, dass man eine falsche Entscheidung getroffen hat, ist es noch falscher, diese nicht zu revidieren. Wir haben gesehen, dass wir strategisch nicht mehr auf dem richtigen Weg sind. In der Krise zeigt es sich oft, ob man auf dem richtigen Weg ist und ob man sich da gemeinsam rausarbeiten kann. Das habe ich nicht mehr gesehen. Dann ist es unsere Pflicht, zu reagieren.“

Über die Gründe der Doppel-Funktion für Eakins: „Wir haben darüber diskutiert in unseren Telefonaten, wo dieser Klub aktuell steht. Auf dem Eis, sportlich, aber auch strategisch nach vorne. Da sind wir schnell zu der Lösung gekommen, dass er beide Positionen macht. Er ist bei mir an der Stelle auch offene Türen eingerannt, da ich der Meinung bin, dass wir in der aktuellen Situation und mit Blick auf die Zukunft an der Stelle den richtigen Schritt machen, wenn wir Dallas die komplette Verantwortung im sportlichen Bereich geben.“

Über die hohe Anzahl an Trainern in den vergangenen Jahren und warum Dallas Eakins der Richtige ist: „Das ist zu viel. Da sind wir auch nicht stolz drauf. Hinter jedem Trainer stecken andere Gründe. Ich kann die Vergangenheit nicht ändern. Wir müssen für die Zukunft die richtigen Entscheidungen treffen. Mit Dallas haben wir die erste richtige getroffen. Davon bin ich überzeugt… Er hat die Erfahrung, er hat lange auf ganz hohem Niveau gecoached. Ich kenne ihn lange. Er identifiziert sich sehr mit seinen Vereinen. Er hat mir klargemacht, wie sehr er auf diese Aufgabe brennt.“

Eakins Vertrag ist befristet für die aktuelle Saison, doch er soll den Kader für das nächste Jahr planen? „Es ist fair, dass er erstmal ankommen will. Trotzdem kann er die Planung machen. Ich sehe da keinen Widerspruch. Wir können uns das absolut längerfristig vorstellen. Das ist auch mein Wunsch. Dahingehend werden wir arbeiten. Wie das ausgeht, wird sich dann zeigen.“

Die PENNY-DEL live bei MagentaSport
Freitag, 01.12.2023
Ab 19 Uhr in der Konferenz und im Einzelspiel: Eisbären Berlin – Löwen Frankfurt, Düsseldorfer EG – Nürnberg Ice Tigers, ERC Ingolstadt – Straubing Tigers, Iserlohn Roosters – Kölner Haie, EHC Red Bull München – Pinguins Bremerhaven, Grizzlys Wolfsburg – Augsburger Panther
Sonntag, 03.12.2023
Ab 13.45 Uhr: Düsseldorfer EG – Kölner Haie, Pinguins Bremerhaven – Schwenninger Wild Wings
Ab 15 Uhr: Löwen Frankfurt – EHC Red Bull München
Ab 16.15 Uhr: Adler Mannheim – Eisbären Berlin, Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt, Augsburger Panther – Iserlohn Roosters
Ab 18.45 Uhr: Straubing Tigers – Grizzlys Wolfsburg

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