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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimderby gegen die Dresdner Eislöwen mit 1:3 verloren. Nach einer zwischenzeitlichen 1:0-Führung durch einen Powerplaytreffer... 1:3! Eispiraten unterliegen Dresden im Heimderby

Torwart Christian Schneider – © ISPFD

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimderby gegen die Dresdner Eislöwen mit 1:3 verloren.

Nach einer zwischenzeitlichen 1:0-Führung durch einen Powerplaytreffer von Tyler Gron, mussten die Crimmitschauer noch drei Gegentreffer hinnehmen und konnten zeitgleich kein Kapital aus ihren eigenen Chancen schlagen.

Die personalgeplagten Eispiraten, die neben Stammgoalie Sharipov auch auf Feser, Kánya, Lemay und die ohnehin Langzeitverletzten Walters und Weißgerber auskommen mussten, dafür aber auf die Leipziger Sauer und Eckl bauen konnte, starteten energisch in ihr Heimderby gegen die Eislöwen. Mit der Beglückwünschung Patrick Pohls zum 400. Eispiraten-Spiel und dem Geburtstag von Clublegende und Co-Trainer Esbjörn Hofverberg standen die Vorzeichen ohnehin gut. So durften die Crimmitschauer nach nicht einmal vier Minuten das erste Mal jubeln. Im Powerplay war es Tyler Gron, dessen Schuss vor dem Tor noch unhaltbar abgefälscht wurde. Der Puck rutschte zwischen den Schonern von Jannick Schwendener, der wenig später aufgrund von Problemen mit seinem Schlittschuh durch Jonas Neffin ersetzt wurde, über die Torlinie und der Sahnpark verwandelte sich ein erstes Mal in ein Tollhaus – 1:0 (4.)!

Die Mannschaft von Marian Bazany ließ die Gäste aus Dresden aber durch drei Strafen hintereinanderweg aber zurück in die Partie kommen. Auf Vorlage von Ex-Eispirat war es der Schwede David Suvanto, der nach neun Minuten mit seinem Überzahltreffer zum 1:1 ausgleichen konnte. In der Folge entwickelte sich eine raue Partie mit guten Möglichkeiten, aber auch mit harten Einsteigen auf beiden Seiten.

Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten dann die Gäste aus der Landeshauptstadt. So dauerte es keine vier Minuten, bis David Rundqvist das Tor der Eispiraten umkurvte und den Crimmitschauer Goalie Christian Schneider mit einem Bauerntrick überwand 1:2 (24.). Die 2.755Zuschauer sahen fortan aber wieder ein ausgeglichenes Spiel. So hätten die Mannen von Cheftrainer Marian Bazany gut und gerne auch wieder ausgleichen können, ließen gute Chancen aber ungenutzt.

Ein ähnliches Bild bot sich auch im dritten Durchgang. Die Eispiraten waren durchaus bemüht, das Spiel auszugleichen, waren auf der einen Seite aber zu oft nicht zwingend genug in ihren Offensivaktionen, auf der anderen Seite konnte aus klaren Gelegenheiten kein Kapital geschlagen werden. Den Schlusspunkt setzte am Ende David Suvanto, der den Puck in das verwaiste Crimmitschauer Tor bugsierte.

Torfolge (1:1, 0:1, 0:1)
1:0 Tyler Gron (Dominic Walsh, Jasper Lindsten) 03:51 – PP1
1:1 David Suvanto (Jordan Knackstedt) 08:31 – PP1
1:2 David Rundqvist (Maximilian Kolb) 23:57
1:3 David Suvanto (Johan Porsberger, Nicklas Mannes) – 59:00 – EN
Zuschauer: 2.755

Eislöwen gewinnen Sachenderby in Crimmitschau

Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen haben ihr erstes Sachsenderby der Saison für sich entschieden. Bei den Eispiraten Crimmitschau feierte das Team von Trainer Andreas Brockmann am Freitagabend einen 3:1-Erfolg.

Dabei erwischten die Westsachsen den besseren Start ins Derby. Keine vier Minuten waren gespielt, da musste David Suvanto auf die Strafbank. Crimmitschau brauchte dann nur zwölf Sekunden, um in Überzahl durch Tyler Gron in Führung zu gehen. Die Eispiraten leisteten sich daraufhin aber selbst zu viele Strafen und so kamen die Eislöwen in eigener Überzahl zum Ausgleich. David Suvanto konnte Christian Schneider mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie überwinden (9.). Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, wobei die Dresdner die besseren Chancen zu verzeichnen hatten.

Im zweiten Drittel konnten diesmal die Eislöwen schnell zuschlagen. Max Kolb schickte David Rundqvist auf die Reise. Der Schwede umkurvte das Crimmitschauer Gehäuse und erzielte per Bauerntrick die 2:1-Führung (24.). Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann bestimmte nun das Spielgeschehen, ließ die Gastgeber aber gegen Ende des zweiten Spielabschnitts wieder aufkommen. Es blieb nach 40 Minuten aber bei der knappen verdienten Eislöwen-Führung.

Im Schlussabschnitt sahen die 2.755 Zuschauer in Crimmitschau ein offenes Sachsenderby. Crimmitschau war um den Ausgleich bemüht, die Eislöwen verteidigten ihren knappen Vorsprung und versuchten die Entscheidung zu suchen. Yannick Drews und Tom Knobloch hätten diese gut zwei Minuten vor dem Ende beinahe herbeigeführt, Schneider konnte den Puck aber noch sichern. Als der Crimmitschauer Keeper sein Tor zugunsten eines weiteren Feldspielers verließ, setzte Suvanto zu einem Solo an und vollendet mit einem Schuss ins leere Tor zum 3:1-Endstand. Gemeinsam mit den mitgereisten Eislöwenfans wurde der Sieg im Sachsenderby ausgiebig bejubelt.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war eine tolle Atmosphäre heute. Durch eine frühe Strafe geraten wir leider in Rückstand, schaffen aber zum Glück schnell den Ausgleich. Beide Mannschaften haben diszipliniert gespielt und wenig klare Torchancen zugelassen. Das 2:1 von David Rundqvist war enorm wichtig. Eine sehr gute Einzelleistungvon ihm. Im letzten Drittel wollten wir weiter zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Durch unsere Strafen ist es am Ende nochmal gefährlich geworden, aber im Großen und Ganzen sind wir natürlich sehr zufrieden mit den drei Punkten.“

Weiter geht es für die Eislöwen am Sonntag um 17:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Selber Wölfe

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