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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 0:3 verloren. Die Niederlagenserie der Westsachsen von nunmehr acht... 0:3! Eispiraten mit Niederlage gegen Bayreuth

Travis Ewanyk – © Sportfoto-Sale (MK)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 0:3 verloren. Die Niederlagenserie der Westsachsen von nunmehr acht Spielen hält somit weiter an.

Die Eispiraten gingen mit dem gleichen Personal wie schon am Freitagabend in Freiburg in ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth. Cheftrainer Marian Bazany stellte sein Lineup allerdings etwas um und so startete Neuzugang Alexis D’Aoust neben Mathieu Lemay und Filip Reisnecker in seine erste Partie im Sahnpark und hatte nach nicht einmal fünf Minuten die große Gelegenheit auch sein Premierentor im rot-weißen Trikot zu erzielen. In Tic-Tac-Toe-Manier freigespielt, scheiterte der Kanadier aber an der Matte von Olafr Schmidt.

Das erste Tor des Spiels ließ folglich nicht lange auf sich warten. Dabei war es mit Travis Ewanyk ein ehemaliger Eispirat, der scheinbar immer noch ganz genau weiß, wo das Tor im Sahnpark steht und traf mit seinem Schuss in den Knick zum 0:1 (7.). Die Westsachen, die einmal mehr einem Rückstand hinterherliefen, hatten danach etwas mehr vom Spiel, bis auf einen Lattentreffer von Felix Thomas aus aussichtsreicher Position aber kaum zwingende Chancen, um noch vor der Pause auszugleichen.

Auch nach dem Wiederbeginn im zweiten Durchgang waren die Crimmitschauer das Team, welches nicht nur mehr Spielanteile hatten, sondern auch die dickeren Möglichkeiten. Zunächst vergab Filip Reisnecker nach seinem Breakaway, nur wenige Minuten später war der Goldhelm dann gleich an der nächsten Aktion beteiligt. In einem Zwei-auf-Null-Konter schaffte es der Deutsch-Tscheche, ebenso wie sein Reihenkollege Mathieu Lemay, nicht, die Scheibe zum 1:1 im Tor unterzubringen. Auf der Gegenseite war es schließlich Philippe Cornet, der in einer unübersichtlichen Situation einen kühlen Kopf bewahrte und die Scheibe am bereits geschlagenen Ilya Sharipov vorbei ins Tor bugsierte – 0:2 (34.).

Immerhin konnte man den Eispiraten auch im darauffolgenden Drittel den Willen nicht absprechen. Dennoch fehlte es den Schützlingen von Marian Bazany immer wieder letztlich nicht nur an präzisen Abschlüssen, sondern mit Verlauf der Zeit auch an der Durchschlagskraft sowie die Ideenfindung in den Schlussminuten. So sollten die Westsachsen an diesem Wochenende nicht nur ohne Punkte, sondern gar ohne eigenes Tor bleiben. Travis Ewanyk setzte mit seinem Empty-Net-Tor zum 0:3 in der 59. Minute nämlich den Schlusspunkt.

Torfolge (0:1, 0:1, 0:1):
0:1 Travis Ewanyk (Lubor Pokovic, Leon Schuster) 06:37 0:2 Philippe Cornet (Ville Järveläinen, Branden Gracel) 33:50 0:3 Travis Ewanyk (Ville Järveläinen, Eric Stephan) 58:22 – EN
Zuschauer: 1.239


Shutout und drei Punkte in Crimmitschau

Bayreuth. (PM Tigers) Eine erste große Möglichkeit eröffnete sich den Tigers als Pruden nach zwei Minuten die Scheibe vors Tor warf und Mieszkowski im Slot gerade noch vom Gegner „weggenommen“ werden konnte – die Scheibe in der Folge knapp am Tor vorbeirutschte.

Kurz darauf war es Bindels, der aus zentraler Position den Schuss und auch den Nachschuss nahm, jedoch nicht verwerten konnte. Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Eispiraten nach sechs gespielten Minuten, als Neuzugang D`Aoust mit Lindsten einen Doppelpass spielte und im Anschluss Schmidt, der stark mit dem Schoner reagierte, nicht überwinden konnte. Eine gute Minute später verlor Scalzo die Scheibe in der eigenen Zone – Nutznießer dieser Situation war Ewanyk, der schnell reagierte und die Scheibe aus kurzer Distanz an Sharipov vorbei zur Bayreuther Führung im Netz unterbringen konnte. Eine Strafe gegen den Ex-Bayreuther Gams brachte eine erste nummerische Überlegenheit, aus der die Gäste wenig machten – eine einzelne Chance durch Cornet, der es mit der Rückhand probierte, war zu verzeichnen. Ebenso überschaubar war ein Überzahlspiel der Eispiraten, das auch keinen Erfolg bringen sollte. Im Gegenteil – bei einem Konter, den Järveläinen fuhr und dabei die springende Scheibe mit der Rückhand nicht unterbringen konnte, brachte Gefahr für das von Sharipov gehütete Tor. Die Möglichkeit auf den möglichen Ausgleich ließ, kurz vor der Pause Lemay aus, der zwei Mal zum Abschluss kam aber bei beiden Chancen an Schmidt scheiterte.

Den besseren, weil mit den klareren Chancen, verzeichneten die Tigers im Mittelabschnitt. Mieszkowski, Järveläinen und nochmals der großgewachsene Tigers-Akteur brachten die Scheibe nicht im „Ziel“ unter. Ewanky in der 25. Spielminute, der durch war scheiterte ebenfalls. Beinahe im Gegenzug lief Reisnecker alleine auf Schmidt zu, der stabil blieb und diese Großchance wegnahm. Gut fünf Minuten später fingen die Eispiraten die Scheibe ab, liefen einen „Zwei auf Null-Konter“, den Reisnecker, der Lemay „mitgenommen“ hatte – ließen aber die zweite Riesenmöglichkeit liegen. Nur wenige Augenblicke später war es Järveläinen, der an der blauen Linie der Eispiraten eine Scheibe klaute, alleine auf Sharipov zulief, der mit einem tollen Save aufwartete – gegen den nachstürmenden Cornet, der die zurückprallende Scheibe über die Linie drückte, war der Goalie der Eispiraten dann machtlos. Nachdem sich Ewanyk nochmals aus dem Halbfeld versucht hatte, starteten die Eispiraten zum Ende des Abschnitts eine Offensive, in deren Folge sie mehrfach gute Möglichkeiten kreierten, jedoch nicht genau zielten oder am gut aufgelegten Schmidt scheiterten.

Das zu erwartende Anrennen der Eispiraten, um das Spiel ggf. noch drehen zu können, konnte man im Lager der Tigers weitestgehend unterbinden, indem man kämpferisch, wie über das ganze Spiel, eine gute Performance zeigte und Schüsse meist nur von außen zuließ. Wenn dann doch mal einer der Gastgeber durchkam, wie Lemay, der sich nach 44 Minuten durchgetankt hatte, war Schmidt zur Stelle. Einige, wenn auch wenige Chancen kreierten man auch selbst, konnte aber durch Cornet, Nikkilä oder Mieszwkowski, der zum Ende des Abschnitts zu zentral zielte, keinen Erfolg verzeichnen. Dieser sollte sich dann einstellen, als die Eispiraten knapp drei Minuten vor dem Ende den Goalie zogen und nochmals alles versuchten. Järveläinen kam an die Scheibe, spielte diese über die Bande raus, wo sie Ewanky aufnehmen konnte und mit seinem zweiten Treffer des Abend das verwaiste Tor anvisieren konnte.

„Wir haben heute ein gutes Spiel gesehen. Haben über 60 Minuten unser System gespielt. Wir haben gewusst, wo es uns Crimmitschau schwer machen kann. Sind defensiv gut gestanden und haben die offenen Räume, die uns der Gegner gegeben haben, genutzt. Im zweiten Drittel mussten wir aufpassen aber hier hat uns Schmidt oft im Spiel halten können“, so Marc Vorderbrüggen kurz nach der Partie. „Es ist frustrierend. Wir haben am Wochenende kein Tor geschossen. Es ist nicht so, dass wir keine Chancen haben. Wenn wir eine Zwei auf Null-Situation nicht nutzen, so unsere besten Schützen keinen Schuss aufs Tor bekommen. Wir hatten noch zwei weitere Alleingänge. Zudem war unser Überzahlspiel heute nicht gut. Einfach frustrierend, wenn man solche Chancen nicht nutzt“, so das Fazit des Eispiraten-Coaches Marian Bazany.
-av-

Eispiraten Crimmitschau vs. Bayreuth Tigers 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
Crimmitschau: Sharipov, Schneider – Thomas, Walsh, Olleff, Doherty, Rausch, Scalzo – Gron, Reisnecker, Schietzold, Lemay, Böttcher, Rudert, Gams (2), Pohl, D´Aoust Lindsten, Tuchel
Bayreuth: Schmidt, Steinhauer – Schuster, Stephan, Pokovic, Pruden, Dietmann, Nikkilä (2), Raab – Roach (2), Järveläinen, Ewanyk, Bindels, Mieszkowski, Cornet, Kretschmann, Gracel (2), Schumacher, Meier (2)
Schiedsrichter: Kannengießer, Westrich – Pfeifer, Menz
Zuschauer: 1.293
Strafen: Crimmitschau: 2 Bayreuth: 8 PP: Crimmitschau: 0/4 Bayreuth: 0/1
Torfolge: 0:1 (7.) Ewanyk, 0:2 (34.) Cornet (Järveläinen, Gracel), 0:3 (59.) Ewanyk (Järveläinen, Stephan) EN

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