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Frankfurt (StA) Der Sieg über die Hammer Eisbären geriet nach der Meldung in der anschließenden Pressekonferenz in den Hintergrund. Heute schloss das Transferfenster und...
Ian Gordon - © by Eishockey-Magazin (DR)

Ian Gordon – © by Eishockey-Magazin (DR)

Frankfurt (StA) Der Sieg über die Hammer Eisbären geriet nach der Meldung in der anschließenden Pressekonferenz in den Hintergrund. Heute schloss das Transferfenster und Rich Chernomaz war es gelungen mit Ian Gordon und Harlan Pratt zwei extrem erfahrene Spieler zu verpflichten. Sie stehen allerdings nur auf Abruf bereit, falls sich ein Spieler verletzt. Chernomaz war es wichtig, Tim Kehler so viele Optionen wie möglich zu geben. Über den Neuzugang vom Mittwoch, Marcel Neumann, sagte der Trainer der Löwen, „er ist stark am Puck, weiß was er zu tun hat und ist fitter, als ich dachte.“

Ausgangssituation

Die Löwen Frankfurt stehen seit letztem Sonntag als Meister der Oberliga-West fest. Alle 15 Spiele der Endrunde konnte das Team von Tim Kehler in der regulären Spielzeit für sich entscheiden. Die Eisbären aus Hamm standen mit 17 Punkten auf dem vierten Platz in der Runde. Auf Platz drei hatten sie einen Rückstand von acht Punkten und sieben Zähler Vorsprung auf den fünften Platz. Somit werden sich beide Verein vermutlich in der Verzahnungsrunde mit den Oberligen Nord und Ost wiedersehen.

Personalien

Braeden Johnson ist seit Mittwoch wieder in Frankfurt und stand somit heute wieder im Kader der Löwen. Unter der Woche gaben die Hessen die Verpflichtung von Marcel Neumann bekannt, dem Bruder von Manuel Neumann, der mit einer Schultereckgelenksprengung noch länger ausfallen wird. Er hatte insgesamt 239 Spiele für die Bietigheim Steelers in der 2. Bundesliga bestritten, war aber zuletzt nur in der Regionalliga-Mannschaft aktiv. Der Einsatz von David Cespiva (gebrochener Finger) stand lange auf der Kippe, doch er konnte spielen. Weiterhin fehlten den Hessen Roland Mayr und Noureddine Bettahar.

Bei Hamm standen Lukas Becker (Schulterverletzung), Tim Pietzko (nur sporadisch im Einsatz), Andre Mangold (Beckenentzündung) und André Grein (aus beruflichen Gründen abgemeldet) nicht im Kader. Seit dem 14.01. durfte sich Trainer Milan Vanek über zwei neue Spieler (Ross und Tausend) freuen. James Ross, eine kanadischer Verteidiger mit deutschem Pass, wechselte vom Zweitligisten Lausitzer Füchse nach Hamm. Er war mit einer Förderlizenz für den EHC Jonsdorfer Falken ausgestattet. Der Einsatz von Dennis Tausend, kam vom Bayernligisten ERC Sonthofen zu den Eisbären, war lange fraglich. Er wurde am Dienstag im Derby gegen Königsborn von einem Puck am Kinn getroffen und musste mit sieben Stichen genäht werden, doch die Zeit reichte nicht für ihn. Kurz vor dem Ende der Transferperiode verpflichteten die Hammer Christian Hacker, einen Torhüter, der aus Schönheide wechselte. So traten die Gäste mit 4 Verteidigern und 9 Stürmer an.

1. Drittel – Hamm spielt auf Schadensbegrenzung

Es war in Spiel auf ein Tor im ersten Drittel. Hamm stand hinten tief und hoffte möglichst lange die Null zu halten. Selbst mögliche Konterchancen spielten sie nicht bis zum Ende. So kamen sie gerade auf drei Torschüsse nach 20 Minuten. Das es nur zu vier Toren für die Löwen reichte, lag zum einen an der schlechten Chancenverwertung und zum anderen an der nicht ganz so aggressiven Spielweise. Bei 24 Schüssen auf das Gehäuse von Wendler traf unter anderem Stanley nur den Pfosten und Vas die Latte. Zwar traten die Frankfurter sehr dominant auf, doch häufig ohne klaren Zug zum Tor.  Den Bann durchbrach dann das Frankfurter Eigengewächs Tim Ansink mit einem satten Schuss von der blauen Linie. Wittfoth, Stanley und Gradl waren die übrigen Torschützen in diesem Drittel.

2. Drittel – Löwen weiter dominant

Es dauerte nicht lange im zweiten Abschnitt, da durften die Fans der Heimmannschaft schon wieder jubeln. Stanley fand vor dem Tor den Puck, legte ihn sich kurz zurecht und vollende locker zum 5:0. Zur Überraschung von vielen stand es plötzlich 5:1. Schaub rutschte hinter dem eigenen Tor aus, Furda nahm den Puck auf und Weißleder verwandelte das Geschenk zum Ehrentreffer für die Gäste. Doch in der 33. Minute machte er seinen Fehler wieder gut und stellte mit dem sechsten Streich der Löwen den alten Abstand wieder her. Ein Doppelpack von Breitkreuz sorgte anschließend endgültig für klare Verhältnisse in dieser Partie.

3. Drittel – Erneut vier Tore für die Löwen

Marton Vas ließ in der 46. Minute Wendler im Tor der Gäste keine Chance. Doch Dennis Palka hätte beinahe in der 50. Minute den zweiten Treffer für seine Farben erzielt, aber er schob, alleine vor Linda, den Puck am Tor vorbei. Auch eine 53 Sekunden lange doppelte Überzahl für Hamm in der 53. Minute endete ohne Tor. Man sah den Mannen von Vanek an, dass sie zusehend k.o. waren. Kaum war diese Gelegenheit für die Gäste verpufft, erzielte Gradl das 10. Tor für die Frankfurter. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Mueller und Wittfoth waren die nächsten Torschützen. Eine kleine Boxeinlage zwischen Schmid und Seel zwei Minuten vor dem Ende der Partie endete mit einem klaren Frankfurter Punktsieger.

Doch im Spiel passierte nun nichts mehr. Die Partie endete 12:1 für die Löwen.

Ausblick

Am Sonntag müssen die noch ungeschlagenen Frankfurter bei den Füchsen aus Duisburg bestehen. Deren Trainer Fritzmeier gab die Marschroute aus, dass sein Team die Löwen als Erster schlagen möchte. Auch Kehler sieht in den Füchsen den stärksten Gegner derzeit. Face off ist um 18:30 Uhr.

Die Eisbären aus Hamm empfangen zeitgleich den Herner EV. Die letzten fünf Spiele haben die Ruhrpottler verloren. Der letzte Sieg gelang ihnen am 17. Januar in Herne.

Löwen Frankfurt – Lippe-Hockey-Hamm 12:1 (4:0, 4:1, 4:0)

Tore:

1:0 (14:59) Tim Ansink (Nico Opree, Frederik Gradl) EQ

2:0 (17:19) Marc Wittfoth (Richard Mueller, Norman Martens) EQ

3:0 (17:56) Chris Stanley (Clarke Breitkreuz, Nils Liesegang) EQ

4:0 (18:45) Frederik Gradl (Richard Gelke, Nico Opree) EQ

5:0 (21:21) Chris Stanley (Clarke Breitkreuz, Marton Vas) EQ

5:1 (28:30) Ibrahim Weißleder (Igor Fulda, Igor Bacek) EQ

6:1 (32:09) Marc Schaub (Landon Gare, David Cespiva) EQ

7:1 (35:26) Clarke Breitkreuz (Pascal Schoofs, David Cespiva) PP1

8:1 (35:46) Clarke Breitkreuz (Nils Liesegang, Marton Vas) EQ

9:1 (45:33) Marton Vas (Marc Wittfoth, Richard Mueller) EQ

10:1 (54:35) Frederik Gradl (Nico Opree, Marton Vas) EQ

11:1 (55:41) Richard Mueller (Marc Wittfoth, Christian Wichert) EQ

12:1 (56:12) Marc Wittfoth (Richard Mueller, Christian Wichert) EQ

 
Strafen: Frankfurt 12 + 10 (Schmid) – Hamm 8 + 10 (Seel)

Schiedsrichter: Kubiak; Leppich, Löw

Zuschauer: 3419

 

Löwen Frankfurt: Linda (Johnson); Jarvis – Vas, Schoofs – Cespiva, Opree – Kreuzmann; Stanley – Liesegang – Breitkreuz, Schaub – Gare – Schmid, Wittfoth – Wichert – Mueller, Martens – Gradl – Gelke

Lippe-Hockey-Hamm: Wendler (Hacker); Reckers – Pöpel, Richter – Ross, Palka – Lewis – Maaßen, Bacek – Furda – Weißleder, Seel – Potthoff – Jasik

 

Stimmen nach dem Spiel

Bekanntgabe zweier Neuzgänge


 

Fotostrecke zum Spiel

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