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Straubing. (ma) Die Straubing Tigers haben sich eindrucksvoll im Rennen um die Playoff-Plätze zurückgemeldet. Vor 4620 Zuschauern präsentierten sich... Tigers zerlegen harmlose Panther mit 7:2
Sean O´Connor traf doppelt - © by Eishockey-Magazin (EF)

Sean O´Connor traf doppelt – © by Eishockey-Magazin (EF)

Straubing. (ma) Die Straubing Tigers haben sich eindrucksvoll im Rennen um die Playoff-Plätze zurückgemeldet. Vor 4620 Zuschauern präsentierten sich die Tigers beim klaren 7:2 (1:0/6:0/0:2) Erfolg in absoluter Spiellaune. „Wir brauchen die Punkte dringend und wollen diesen Schwung jetzt mitnehmen“ so ein gelöster Larry Mitchell nach dem Spiel.

 
Es zog sich einige Zeit hin bis das Spiel an Fahrt gewann, doch sobald sich die Lücken in den Abwehrreihen ergaben, kamen vor allem die Tigers zu guten Chancen. Dylan Yeo, Mike Connolly, Ryan Bayda und Maury Edwards hätten aus ihren Möglichkeiten viel mehr machen können. Auf Seiten der Gäste vergab Matt MacKay die Führung. Diese gelang den Hausherren in der 15. Minute, als Connolly am schnellsten reagierte und den mitgelaufenen Sean O’Connor mustergültig bediente. O’Connor traf gegen Benjamin Meisner im Nachuss zum 1:0 Zwischenstand.

 
Beide Teams waren ab dem zweiten Drittel nicht mehr wieder zu erkennen. Die Gäste legten einen blutleeren Auftritt hin, der die eigenen Fans fassungslos machte. Los ging die Lehrstunde der Tigers durch einen blitzschnellen Konter bei dem Sean O’Connor die Übersicht behielt und den völlig frei stehenden Austin Madaisky bediente. Seine Schussqualität ist mittlerweile bekannt und so netzte er zum 2:0 (23.) ein. Nächster Torschütze war „Man of the Match“ Sandro Schönberger, der nach einem Schuss von Dylan Yeo den Abpraller zum 3:0 (29.) nutzte. Da war Goalie Ben Meisner schon angezählt. Seinen Arbeitstag beendete der erneute Torschütze Austin Madaisky, der in der 31. Minute in Überzahl durch einen Schlagschuss ins Tor erneut aus der Distanz traf. Nachdem Meisner sein Tor verlassen hatte und nun für Jeff Drouin-Deslauriers die Arbeit begann, dauerte es ebenfalls nicht lange bis auch er hinter sich greifen musste. Von nun an gelang den Tigers alles. Erneut war es Sandro Schönberger (33.), der mit dem Rücken zum Tor stand und mit der Rückhand den zweiten Keeper zum 5:0 überwinden konnte. Bei der anschließenden Überzahl der Gäste traf Steven Zalewski in Unterzahl unter gütiger Mithilfe von Jeff Drouin-Deslauriers, der sich hinter dem Tor den Puck vom Schläger stehlen ließ und ziemlich erschrocken dem Torschützen zum 6:0 (35.) hinterher sehen musste. Da sich auch weiterhin kein Gegenspieler für die Straubinger Offensive fand konnte Thomas Brandl auf Vorlage von Sandro Schönberger mit einem satten Handgelenkschuss in den Winkel auf 7:0 (38.) erhöhen.

 
Dem Spiel war im letzten Abschnitt deutlich anzumerken dass sich keiner mehr verletzten wollte und die Kräfte schonten beide Teams für den weiteren Kampf um die Playoff-Plätze. Augsburgs Coach Stewart resümierte nach dem Spiel: „Die Tigers waren hungriger und haben im zweiten Abschnitt jeden unserer Fehler ausgenutzt.“ Larry Mitchell war von beginn an um die Abwehr bedacht: „Wir wussten, dass Augsburg ein Team ist das viele Tore schießt, von daher war es mir wichtig hinten gut zu stehen und die kleinen Dinge richtig zu machen und beides ist uns heute gelungen.“

 

Nun fahren die Straubinger mit breiter Brust nach Krefeld und Mannheim.

Redaktion

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