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Straubing. (MA) Wenn in knapp 24 Stunden der Puck zum ersten mal auf das Eis fällt, bestreiten die Straubing Tigers das wichtigste Spiel der... Tigers vor Ingolstadt: „Das bisher wichtigste Spiel der Saison“
Colton Jobke  - © by EH-Mag. (DR)

Colton Jobke – © by EH-Mag. (DR)

Straubing. (MA) Wenn in knapp 24 Stunden der Puck zum ersten mal auf das Eis fällt, bestreiten die Straubing Tigers das wichtigste Spiel der Saison bisher. Da ist man sich im Lager der Niederbayern einig.

 

„Wir haben es selbst in der Hand. In den letzten fünf Spielen geht es gegen vier direkte Konkurrenten um die Playoffs. Unser Ziel war es so lange wie möglich um Platz 10 mitzuspielen und das ist uns gelungen. Jetzt können wir das erreichen, wovon wir alle Träumen“ so Larry Mitchell nach dem Abschlusstraining am Donnerstagmittag. Einen Tag zuvor konnte sich der Coach von Ingolstadt und Mannheim selbst ein Bild vor Ort machen und hat einige wichtige Eindrücke für sich gewonnen beim 3:1 Sieg der Oberbayern: „Ingolstadt war stets gefährlich. Das Umschaltspiel klappte sehr gut und wenn wir morgen nicht mit allen fünf Mann nach hinten arbeiten, dann bekommen wir Probleme.“

Jedoch soll es nach Vorstellung des Trainers genau in die andere Richtung gehen. „Was ich in den letzten Spielen vermisst habe von meiner Mannschaft war, dass wir im ersten Drittel nicht mit dem nötigen Feuer aus der Kabine gekommen sind. Das will ich morgen natürlich anders sehen.“

 

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Liga so spannend ist wie noch nie. Mit Augsburg, Ingolstadt, Köln, Hamburg und Mannheim sind weitere fünf Mannschaften in der Verlosung. Wer am Ende frühzeitig den Urlaub buchen darf, kann heute keiner Voraussagen.

 

„Momentan ist es nicht wichtig auf die Tabelle zu schauen. Wir haben alles selbst in der Hand.“ Genau diese Situation gefällt Colton Jobke, der es kaum erwarten kann morgen zu spielen. „Ich freue mich besonders auf die nächsten Aufgaben. Das hat schon was von Playoff und dafür trainieren wir das ganze Jahr. Jetzt wollen wir uns natürlich dafür auch belohnen. Alle Spiele sind eng, oft gewinnt oder verliert man nur mit einem Tor Unterschied und die Intensivität nimmt zu.“

Da kommt es schon entgegen das zwischen den Spielen nicht so viel Zeit zum Nachdenken bleibt meint Larry Mitchell: „Es ist gar nicht mal so schlecht, dass man keine Zeit hat zum Nachdenken, weil es jetzt Schlag auf Schlag geht. Im Moment ist die Regeneration sehr wichtig für die Spieler, da verzichte ich lieber auf eine Trainingseinheit.“ Dabei weiß Mitchell noch gar nicht wer am Freitag spielen wird. „Ein Fragezeichen steht hinter Sebastian Osterloh. Von ihm wird auch abhängen, ob Danny Urban spielt oder nicht.“ Und wenn Urban Spielt muss ein ausländischer Stürmer auf die Tribüne.
Einem weiteren Stürmer hat er schon eine Absage für morgen erteilt. „Ich habe mit Stefan Loibl gesprochen und mit Rücksicht auf Rosenheim habe ich ihm gesagt, dass er morgen bei den Starbulls spielen soll. Das ist keine Bestrafung, im Gegenteil. Er hat am Dienstag in Wolfsburg sein bestes Spiel seit dem ich da bin gemacht. Jason Dunham und ich sehen den Jungen auf einen sehr guten Weg und wir sind mit ihm sehr zufrieden. Es kann natürlich sein, dass er am Sonntag schon wieder bei der Mannschaft ist, wenn sich jemand verletzt.“

Beim Thema Verletzung kümmert man sich vermehrt um Dustin Strahlmeier. Sein Einsatz ist noch fraglich. Obwohl er wieder trainert hat, ist er immer noch nicht zu hundert Prozent fit.

Auf einen heißen Tanz können sich auch beide Fanlager einstellen. Für das Spiel wird eine Saisonrekordkulisse erwartet.

Redaktion