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Straubing. (ma) Die Hoffnung der Tigers hing nach drei teilweise deutlichen Niederlagen an einem seidenen Faden. Aber mit dem Willen eines Underdogs rangen sie... Tigers leben noch nach 2:1 Sieg – Pinizzotto in Spiel 5 gesperrt
Maury Edwards - © by Eishockey-Magazin (EF)

Maury Edwards – © by Eishockey-Magazin (EF)

Straubing. (ma) Die Hoffnung der Tigers hing nach drei teilweise deutlichen Niederlagen an einem seidenen Faden. Aber mit dem Willen eines Underdogs rangen sie den Favoriten nieder. Ein weiterer Sieg würde die Serie noch einmal sehr spannend machen.

In Abschnitt eins sah man das gewohnte kämpferische Bild der Tigers gegen eine läuferisch starke Münchner Mannschaft. Die ersten Kontaktanfragen einiger Spieler wurden auch schon mal vorgemerkt, man traf sich dann in Abschnitt zwei öfter, um einige unterschiedliche Meinungen auszudiskutieren. Beide Goalies blieben gewohnt stark in ihrer Leistung, so dass auch beste Chancen immer wieder zunichte gemacht wurden. Dennoch konnte Martin Hinterstocker (23.) einmal bei einem Rebound David Leggio überwinden. Mit dieser knappen Führung ging es in das letzte Drittel. Natürlich blieb es spannend bis zum Ende. Die 2:0 Führung durch Edwards (51.) brachte keineswegs die nötige Ruhe, weil die quirligen Münchner ständig für Gefahr sorgten und durch Aucoin wieder auf 2:1 (58.) heran kamen. Die Tigers brachten den Vorsprung über die Zeit und erzwingen somit Spiel fünf am Donnerstag in der Landeshauptstadt.

Spiel fünf wird ohne Steve Pinizzotto stattfinden. Seine Provokationen, die nun seit Beginn der Serie andauern, liefen heute völlig ins Leere. Der mehrmaligen Aufforderung von Sean O’Connor sich einem Fight zu stellen, kam er dann doch nicht nach und gab klein bei. Durch eine weiteres Foul abseits des Spielgeschehens an Dylan Yeo bekam er seine zweite Disziplinarstrafe aufgebrummt und muss nun am Donnerstag auf die Tribüne. Ob München mit oder ohne Pinizzotto spielt, spielt für Coach Larry Mitchell keine Rolle. Er lobte hingegen die Einstellung seines Teams: „Heute haben wir einfach Wechsel für Wechsel gespielt und konnten die Chancen des Gegners in Grenzen halten. Ich bin natürlich stolz, dass wir heute das Spiel gewonnen haben, aber das interessiert morgen schon keinen mehr. Wir wollen am Donnerstag in München mit dem gleichen Engagement zu Werke gehen und natürlich auch gewinnen.“

Die Serie noch mal nach Straubing zu holen wird schwer, da Straubing bisher noch keinen Treffer bei den Red Bulls erzielen konnte aber so ein Sieg, wie heute, kann auch einen Tiger beflügeln.

Redaktion

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