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Berlin. (WL) Nachdem die Eisbären Berlin am Samstag das Spiel sechs in Köln klar verloren, musste nun am Oster-Montag die Entscheidung in einem „do-or-die... Spiel 7 in Berlin: Haie schicken Krupps Eisbären in den Urlaub!
Eisbärencoach Uwe Krupp sichtlich frustriert - © by ISPFD

Eisbärencoach Uwe Krupp sichtlich frustriert – © by ISPFD

Berlin. (WL) Nachdem die Eisbären Berlin am Samstag das Spiel sechs in Köln klar verloren, musste nun am Oster-Montag die Entscheidung in einem „do-or-die Spiel“ in Berlin fallen. Viele Experten sagten bereits im Vorfeld, dass es eine lange Serie zwischen den beiden Rivalen wird und so kam es auch.

 

Die Eisbären hielten dem Druck der heute in Spiel sieben auf ihnen lastete nicht stand. Die Abwehrleistung der Kölner war überragend, sie standen sehr kompakt, ließen die Berliner kommen und verließen sich auf ihre Konter. Selbst bei fünf gegen drei kamen die Berliner nicht zum Erfolg.

Wenn sie zu Chancen kamen, dann war Haiekeeper Wesslau bis auf die beiden abgefälschten Gegentore durch DuPont und M. Olver zum 2:3 Anschluss stets zur Stelle. Diese hielten den Deutschen Rekordmeister im Spiel und davon lebte das Spiel im letzten Drittel. An den Fans hat es nicht gelegen, denn sie feuerten ihr Team bis zum Schluss an und der mitgereiste Kölner Anhang feierte nach Spielschluss seine Haie noch minutenlang.

 

12.443 Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Halle am Ostbahnhof erlebten von der ersten Sekunde an ein packendes Endspiel um den Einzug ins Halbfinale und einen Sieg der Auswärtsmannschaft. Das Match wurde trotz der Brisanz von beiden Mannschaften bei nur 14 Strafminuten fair geführt.

Bisher war es so, dass immer das Team gewann, welches das erstes Tor schoss und das war auch diesmal der Fall.

Deshalb stockte den Zuschauern vorausahnend auch der Atem, als Hager in der sechsten Minute nach tollem Solo die Führung für die Haie erzielte.

 

Die Berliner schieden aus und auf die Kölner Haie wartet nun im Halbfinale der Hauptrundenerste EHC München, während es die Nürnberg Ice Tigers mit den Grizzlys aus Wolfsburg zu tun bekommen.

 

Das Resümee des Cheftrainers Uwe Krupp war eindeutig: „Wer gegen Köln in Rückstand gerät hat es schwer, denn sie stehen hinten kompakt und es kommt ihrem kontereingestelltem Spiel sehr entgegen. Dann müssen wir öffnen und das birgt Gefahr für ein Kontertor. Deshalb war es unser Ziel in Führung zu gehen, das würde dann unserem Spiel entgegenkommen. So hat immer die Mannschaft gewonnen, die in Führung ging“.

Weitere Stimmen zum Spiel:

Patrick Hager (Haie): „Wenn Du einmal in den Playoffs drin bist, dann kämpfst Du Dich durch jede Runde. Alles andere ist scheißegal“!

Andre Rankel (Eisbären): „Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft in der Serie. Aber das hilft nichts, wenn man die Tore vorne nicht macht. Ich denke, dass wir in dieser Saison einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben“

 

Die Trainerstimmen nach dem Spiel

Redaktion