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Langenhagen. (TB) War es das? Das letzte Heimspiel der Saison für die Hannover Scorpions? Verlor man das erste Spiel... Scorpions brauchen dringend einen Sieg
Scorpions-Coach Lenny Soccio - © by Eishockey-Magazin (DR)

Scorpions-Coach Lenny Soccio – © by Eishockey-Magazin (DR)

Langenhagen. (TB) War es das? Das letzte Heimspiel der Saison für die Hannover Scorpions? Verlor man das erste Spiel der Playoffserie gegen die Tilburg Trappers am Freitag noch mit 3:7 hieß es am Sonntagnachmittag: Wiedergutmachung und Ausgleich.

 

Der Kampfgeist war gleich mit Beginn des Spiels geweckt. Die Scorpions gingen hart in die Zweikämpfe und zeigten sofort, dass sie sich nicht kampflos gegen den Favoriten aus Holland ergeben werden. Dennoch gehörten die Chancen zunächst den Gästen. Einzig und allein Jimmy Hertel verhinderte den Rückstand. In einer engen Partie standen beide Teams gut in der Defensive und suchten dennoch immer den Weg nach vorne.

 

Der Knackpunkt der Partie, so erkannte nach dem Spiel auch Scorpions-Trainer Lenny Soccio an, war eine nichtgenutzte doppelte Überzahl für die Hausherren zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. Fast zwei vollstände Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis konnten die Scorpions nicht zur Führung nutzen. Alleine Igor Bacek vergab drei mal aus einer mehr als aussichtsreichen Position. Die Gäste kamen im gesamten Mittelabschnitt nicht gefährlich vor das Tor der Scorpions. Diese schafften es aber auch im weiteren Spielverlauf nicht die Scheibe im Tor von Goalie Meierdres unterzubringen.

 

Mit mehr und mehr verstreichender Spielzeit wurde klar: Die Mannschaft, der es zuerst gelingt ein Tor zu erzielen wird hier als Sieger rausgehen. Den Scorpions fehlte im Schlussabschnitt phasenweise etwas die Puste. Und das wussten die Gäste dann zu nutzen. 55 Minuten waren abgelaufen: Schuss auf das Tor von Hertel, der kann die Scheibe nur abprallen lassen und der Rebound von Nick de Ruijter zappelte im Netz. Anschließend verteidigten die Gäste entschlossen und ließen die Scorpions nicht mehr vor das Tor kommen.

Die 816 Zuschauer in der Eishalle Langenhagen feierten ihre Mannschaft dennoch für ihren Kampfgeist.

 

Den Trappers fehlt jetzt also nur noch der entscheidende dritte Sieg am Dienstag vor heimischer Kulisse um das Weiterkommen in die nächste Runde perfekt zu machen. Aus Scorpions-Sicht kann man auf ein kleines Wunder und einen Sieg am Dienstag hoffen. Man war, so Trainer Soccio „zwei Spiele ein ebenbürtiger Gegner. Es fehlte nur an Kleinigkeiten“. Sollte man diese abstellen, so ist eine Überraschung am Dienstag durchaus möglich.

Redaktion

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