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Rückschlag für die Tigers Rückschlag für die Tigers
Straubing. (ma) Das Spiel der Tigers gegen Ingolstadt hatte alles, was das Eishockeyherz begehrt, nur keine Schiedsrichter auf DEL-Niveau. Viele fragwürdige Entscheidungen von Linien-... Rückschlag für die Tigers
Austin Madaisky - © by ISPFD

Austin Madaisky – © by ISPFDmad

Straubing. (ma) Das Spiel der Tigers gegen Ingolstadt hatte alles, was das Eishockeyherz begehrt, nur keine Schiedsrichter auf DEL-Niveau. Viele fragwürdige Entscheidungen von Linien- sowie Hauptschiedsrichtern mussten beide Seite akzeptieren, auch wenn es oft schwer fiel. Die 5525 Zuschauer sollten ihr Kommen aber dennoch nicht bereuen. Herz und leidenschaftlichen Einsatz gab es auf beiden Seiten bis zur letzten Sekunde.

 
Es war der erwartete Kampf auf Biegen und Brechen. Was man nicht erwarten konnte, dass die Schiedsrichter im ersten Drittel entscheidend ins Spiel eingreifen würden. Mit gleich drei Fehlentscheidungen gegen die Tigers mussten die Hausherren zurechtkommen. Über das ganze Spiel kamen einige fragwürdige Entscheidungen der Linienrichter hinzu. Eine Überzahl für Ingolstadt nutzten die Oberbayern, gleichwohl mit gütiger Mithilfe eines schlecht ausgeführten fliegenden Wechsel der Tigers, zur 0:1 (19.) Führung durch Alexander Barta. Keine 25 Sekunden später gelang den Tigers jedoch der Ausgleich (19.) durch Sebastian Osterloh, dessen Einsatz bis kurz vor Spielbeginn fraglich war. Im zweiten Abschnitt folgten weitere Tore durch Buck (22.) im Powerplay, Taticek (37.) nach einem katastrophalen Fehlpass vom Austin Madaisky und erneut Buck (39.) bei eigener Unterzahl. Den Tigers blieb somit nichts anderes übrig, als alles nach vorne zu werfen. Den Gästen wurde ihre Passivität im letzten Abschnitt fast zum Verhängnis. Die Niederbayern wurden von Minute zu Minute stärker. Doch die Tore von Down und Hedden reichten nicht mehr aus, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen. Die Tigers hatten das Spiel mit individuellen Fehlern zwischenzeitlich selbst aus der Hand gegeben und die Ingolstädter hatten einen gut aufgelegten Timo Pielmeier im Tor.
Am Ende des Spiels stand für die Tigers eine vermeidbare Niederlage zu Buche. Denn die Ingolstädter waren nicht konstant genug über die volle Distanz und brachen zum Ende des Spiels etwas ein. Den Tigers fehlte aber auch die entscheidende Durchschlagskraft in Überzahl, bei der man zu wenig Chancen erarbeitete. „Wir haben heute gutes Unterzahl gespielt. Wir wussten, dass Straubing nicht aufgeben wird und haben heute einen wichtigen Sieg eingefahren. Ich glaube auch die Zuschauer sind heute auf ihre Kosten gekommen.“ so Ingolstadts Coach Kurt Kleinendorst nach dem Spiel.

Larry Mitchell lobte sein Team ebenfalls: „Wir haben heute besser angefangen, aber dann im zweiten Drittel zu viele Zweikämpfe verloren. Dafür wurden wir von Ingolstadt bestraft. Wir haben trotzdem nie aufgegeben und haben jetzt noch vier Spiele, um uns für die Playoffs zu qualifizieren.“

Timo Pielmeier war heute ein Faktor für den Auswärtssieg: „Ich denke wir haben heute zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Jetzt haben wir drei verdiente Siege in Folge und es liegt an uns. Wir müssen jetzt den Sack zumachen, dann ist in den Playoffs vieles möglich.“

Der Straubinger Torschütze Sebastian Osterloh war nach dem Spiel etwas enttäuscht: „Wir haben zu viele eigene Fehler gemacht, was zu den Gegentoren führte. Ingolstadt hat viel Druck gemacht heute. Für uns ist es natürlich ärgerlich so zu verlieren. Dennoch denke ich, dass wir in den letzten vier Spielen es schaffen können, denn die gesamte Mannschaft ist heiß auf die Playoffs.“

 

Am Sonntag geht es nach München. Bisher konnten alle drei Vergleiche gewonnen werden, was den Tigers wieder etwas Zuversicht gibt.

Redaktion

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