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Logo Red Bull SaluteSalzburg / Berlin. (PM) In einer Woche steigt in Berlin (GER) zum letzten Mal das Red Bulls Salute als Finalturnier der European Trophy – ab der Saison 2014/15 wird, wie am Montag bekanntgegeben, mit der neuen Champions Hockey League ein neues Zeitalter im europäischen Clubeishockey beginnen. Vorerst aber rittern die sechs besten europäischen Clubmannschaften noch einmal um die Trophäe des Red Bulls Salute und wollen den Bewerb, der in dieser Form zum vierten Mal ausgetragen wird, zu einem krönenden Abschluss bringen.

Allein schon der Austragungsort in Deutschlands Hauptstadt Berlin bildet von 19.-22. Dezember 2013 den würdigen Rahmen für das Red Bulls Salute, nirgendwo sonst wird mit den beiden Hockeyarenen Wellblechpalast (Sportforum Hohenschönhausen) und o2 World sportliche Tradition und modernste Hallenatmosphäre so vereint wie in den Trainings- und Spielstätten der Eisbären Berlin. Und die wollen sich bei diesem internationalen Highlight natürlich von ihrer besten Seite zeigen, schaut doch ganz Eishockey-Europa in diesen vier Tagen auf ihre ‚Hockeytown‘.

Klarerweise haben die anderen Teilnehmer des Turniers etwas dagegen. In der letzten Pressemitteilung wurde ein Blick auf den Veranstalter, die Eisbären Berlin, den Titelverteidiger Luleå Hockey und die Frölunda Indians geworfen. Heute sollen die anderen drei Teams noch einmal beleuchtet werden, bevor es so richtig zur Sache geht:

Kommt Finnlands Vertreter JYP gegen die schwedische Armada an?
Sie sind Finnlands einziger Vertreter beim Red Bulls Salute, und sie sind zum ersten Mal dabei. Die Jungs des finnischen Erstligisten JYP wollen sich beim letzten Red Bulls Salute ‚unsterblich‘ machen und zeigen, dass das finnische Eishockey auf europäischer Ebene ganz vorn mitmischt. „Es ist das erste Mal für uns, dass wir bei diesem Turnier dabei sind, und dementsprechend sind wir schon sehr gespannt, was uns in Berlin erwartet“, sagt Head Coach Marko Virtanen, der sich deswegen aber nicht verstecken will: „Wir trainieren hart für dieses Turnier und freuen uns auf fesselnde Spiele der europäischen Topclubs. Und wir hoffen, da ein gewichtiges Wörtchen – im besten Falle um den Sieg – mitreden zu können.“

Die Mannschaft aus Jyväskylä hat in der letzten Saison den dritten Platz der finnischen Meisterschaft geholt – in der SM-liiga wird dieser ausgespielt – und befindet sich auch jetzt wieder klar auf Play-off-Kurs. Nach 31 Spielen liegt JYP auf Platz 5, hat aber auf den Zweitplatzierten Tappara nur sieben Punkte Rückstand. Noch einmal Marko Virtanen: „Ich hoffe, wir können mit dem besten Kader zum Turnier fahren. Zuletzt ging es in der Meisterschaft bei uns in die richtige Richtung und diesen Schwung wollen wir nach Berlin mitnehmen.“

 

Gelingt Färjestad BK bei der vierten Teilnahme der große Wurf?
Zwei zweite Plätze, einmal Vierter – Schwedens Spitzenclub Färjestad BK weiß, worauf es beim Red Bulls Salute ankommt. Den jüngsten zweiten Platz haben die Schweden erst im Vorjahr belegt, nachdem sie sich im Finale von Bratislava gegen ihre Landsmänner aus Luleå mit 0:2 geschlagen geben mussten. Der andere zweite Platz datiert übrigens aus dem Jahr 2007, als sie im Finale des damaligen Einladungsturniers in Salzburg gegen die NHL-Stars der L.A. Kings nur knapp mit 3:4 unterlagen.

Auch der jetzige Head Coach Leif Carlsson könnte sich nichts Schöneres vorstellen als am Ende die Siegertrophäe in die Höhe zu stemmen: „Beim Red Bulls Salute zu spielen und Erfolg zu haben ist neben der heimischen Meisterschaft unser wichtigstes Saisonziel. Wir haben großen Aufwand betrieben, um bei dem internationalen Topturnier in Berlin gut vorbereitet an den Start gehen zu können. Wir sind in einer guten Form und bereit, Spiele zu gewinnen.“

Im Vorjahr war für Färjestad BK im Play-off Halbfinale der Elitserien Schluss, gegen Luleå Hockey reichte es nur zu einem Sieg in der Best-of-seven-Serie. In der laufenden Meisterschaft kämpfen die Schweden mit Rang 7 gerade um einen Platz für die direkte Play-off-Teilnahme. Vom drittplatzierten Team trennen sie allerdings nur fünf Punkte.

Djurgården IF will als schwedischer Zweitligist aufzeigen
Einen wahren Ausnahmestatus hat Schwedens vierter Teilnehmer Djurgården IF, denn die Stockholmer sind der einzige Club, der aktuell in der zweiten Liga spielt. Und das schon in der zweiten Saison nach dem Abstieg des erstliga-gewohnten 16-fachen schwedischen Meisters nach der Saison 2011/12 aus den Elitserien. Im Grunddurchgang der Hockey Allsvenskan halten die Stockholmer im Moment auf Rang 5, haben also alle Chancen, am Ende der Saison wieder die Rückkehr in die schwedische Topliga zu fixieren.

Der Zweitligastatus hat Djurgården IF allerdings nicht daran gehindert, in der European Trophy mal eben die Eastern Division zu gewinnen und sich somit für das Red Bulls Salute zu qualifizieren. Djurgårdens Head Coach Tony Zabel ist trotz einer kleineren Schwächeperiode zuversichtlich, bei der ersten Teilnahme an diesem Turnier aufzeigen zu können: „In den letzten Wochen hatten wir mit ein paar Niederlagen zu kämpfen, sind aber mit den letzten drei Spielen wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Das Red Bulls Salute ist sehr wichtig für uns, denn mit Spielen gegen die besten Teams Europas werden wir wertvolle neue Erfahrungen sammeln.“

Und darauf sind die Stockholmer gut vorbereitet, sagt der 42-jährige Schwede: „Wir haben hart trainiert und wollen in Berlin mit Spaß, aber auch als geschlossene Mannschaft auftreten. Die Form passt jedenfalls.“

Redaktion

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