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Salzburg (AR). Daniel Ratushny steht in Salzburg bei den Roten Bullen als Headcoach an der Bande. Wir haben uns mit ihm über den abgelaufenen... Red Bull Salzburg-Headcoach Daniel Ratushny im Kurzinterview
Dan Ratushny - © by GEPA / RB Media

Dan Ratushny – © by GEPA / RB Media

Salzburg (AR). Daniel Ratushny steht in Salzburg bei den Roten Bullen als Headcoach an der Bande. Wir haben uns mit ihm über den abgelaufenen Grunddurchgang der EBEL-Saison 2015/16 kurz unterhalten.

Herr Ratushny, wie zufrieden sind Sie mit der Regular Season Ihrer Mannschaft, und was könnte noch verbessert werden?

Mit der Regular Season bin ich sehr zufrieden. Die Jungs bestechen mit einer guten Konstanz. Nach dem International Break im November gab es ein kleines Tief. Trotzdem war es eine insgesamt starke Saison. Unsere Jungs haben sehr gut gespielt. Wir werden immer besser, wissen aber auch, dass wenn wir in der Pick Round gegen Top-Mannschaften spielen, dass wir schneller und besser spielen müssen. In den letzten zwei, drei Wochen waren wir in den Überzahl-Situationen besser. Da waren wir in diesem Jahr nicht so gut. Das defensive Spiel in den letzten Begegnungen war gut, aber wir können auch hier besser arbeiten. So, nun bereiten wir uns auf die nächste Runden vor.

Gibt es einen Spieler, den Sie besonders loben wollen?

Ich würde einige junge Spieler nennen. Peter Hochkofler und Layne Viveiros haben in diesem Jahr gut gespielt und den Schritt von den Junioren zu den Profis gemacht. Auch Florian Baltram hat mit seinen 18 Jahren schon 13 Spiele mitgemacht. Das ist ein großer Schritt. Der Sprung von den Junioren zu den Profis ist vielleicht der härteste Schritt in Eishockey. Und auch unsere anderen U-24 Spieler haben einen großen Schritt machen können. Konstantin Komarek spielte eine sehr gute Saison. Auch Alex Rauchenwald und Alex Cijan haben sehr gute Schritte nach vorn gemacht. Er hat mehr für die Offensive gearbeitet, mehr Punkte gemacht. Und er hat mehr Eiszeit. In der Unterzahl spielte er mit mehr Verantwortung. Luka Gracnar spielt jetzt besser, die letzten drei, vier Wochen waren sehr stark von ihm. Auch mit unseren Führungsspielern bin ich sehr zufrieden, es war bis jetzt eine gute Saison. Aber der Grunddurchgang ist bereits Geschichte, jetzt geht es um die Pick Round.

Welche Mannschaften haben Sie überrascht, welche eher enttäuscht? Und warum?

Ich muss sagen, dass ich nicht so überrascht bin. Ich wusste, dass die Top-Mannschaften die Top-Mannschaften sein werden. Wir wussten, dass Znojmo und Linz mit hohem Tempo zur Sache gehen. Es gibt in dieser Liga eine Menge guter Gegner. So bin ich weder wirklich überrascht noch von irgendwelchen Mannschaften enttäuscht. Die Mannschaften, von denen ich wusste, dass sie gut sind, die haben auch heuer wieder gut gespielt.

Was können wir uns noch in dieser Spielzeit von Ihrem Kollektiv erwarten?

In der Pick Round mit fünf anderen Top-Mannschaften erwarte ich mir ein höheres Tempo als in den letzten zehn Spielen. Die Intensität ist hoch, der Heimvorteil wird wichtig sein. Wichtig ist auch die Qualität im Spiel. Die Spieler haben im letzten Jahr in der Pick Round eine gute Vorbereitung bestritten. Wir haben ein gutes Gefühl und Selbstvertrauen, und das wird für dieses Jahr auch sehr wichtig sein.

 

Redaktion