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Dresden. (PM) Die Pre-Playoff-Phase gegen die Eispiraten Crimmitschau hat für die Dresdner Eislöwen mit einem Krimi begonnen. Erst in der zweiten Verlängerung gelang den... Pre-Playoffs: Eislöwen feiern Auftakt-Sieg
Brett Jaeger  - © by Eishockey-Magazin (RK)

Brett Jaeger – © by Eishockey-Magazin (RK)

Dresden. (PM) Die Pre-Playoff-Phase gegen die Eispiraten Crimmitschau hat für die Dresdner Eislöwen mit einem Krimi begonnen. Erst in der zweiten Verlängerung gelang den Gastgebern vor 3732 Zuschauern das spielentscheidende 2:1 (1:1; 0:0; 0:0; 0:0; 1:0).

 

Das Team von Cheftrainer Bill Stewart war gut in das Spiel gestartet und verzeichnete bereits nach 22 Sekunden durch Mark Cullen die erste Chance. Mirko Sacher mit einem Versuch von der blauen Linie und Teemu Rinkinen nach einem Solo forderten Crimmitschaus Goalie Ryan Nie heraus. Die Dresdner machten eindeutig klar, dass sie vor heimischer Kulisse einen Sieg einfahren wollen. Dominik Grafenthin nutzte die Vorarbeit von Kai Wissmann, um zum 1:0 (5.) einzunetzen. Der Gast gewöhnte sich infolge besser an das Tempo, doch Jeffrey Szwez und Sacher  zwangen Nie erneut zum Eingreifen. Während Alexander Höller seine Gelegenheit nicht nutzen konnte, verpasste Rinkinen nach einem Fehlpass der Gäste per Direktabnahme nur denkbar knapp. Als die Gastgeber nicht mit aller Entschlossenheit verteidigten, war jedoch Christoph Kabitzky zur Stelle und markierte das überraschende 1:1 (19.).

 

Auch im zweiten Abschnitt setzten die Eislöwen das erste Achtungszeichen: Arturs Kruminsch verzeichnete nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit. Ein scheinbarer Treffer von Cullen wurde kurz darauf durch das Schiedsrichterkollektiv nicht gegeben. Infolge ging es Schlag auf Schlag: Crimmitschau scheiterte in der letzten Sekunde der Überzahl an Dresdens Goalie Brett Jaeger. Auf der Gegenseite konnten  erneut Cullen und Rinkinen nicht verwandeln (27.). Sebastian Zauner, Kruminsch, Patrick Baum und Harrison Reed kamen zu weiteren Gelegenheiten, ehe Jaeger in einer Druckphase der Eispiraten gefragt war. Dresden spielte bei weiteren Chancen von Sacher und Cullen immer einen Pass zu viel und ließ so etliche Chancen liegen, während die Eispiraten auf Konter lauerten und gefährlich blieben.

 

Die Eislöwen hatten sich für das vermeintlich entscheidende Drittel viel vorgenommen. Wie schon im zweiten Abschnitt prüfte zunächst Kruminsch Nie. Marius Garten und Grafenthin aus der Drehung wurden ebenfalls nicht belohnt. In Überzahl traf Crimmitschau den Pfosten und auch Cullen scheiterte erneut an Nie. Für den Gast versuchte es Andé Schietzold aus der Distanz, aber Jaeger  stellte im Tor seine Fähigkeiten abermals unter Beweis. Während John Trip verpasste, kamen Rinkinen, Petr Macholda und Max Campbell, René Kramer  und Feodor Boiarchinov zu Großchancen, doch Nie kratzte jeden Schuss der Hausherren aus den Ecken und von der Linie.

 

In der Verlängerung lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. 81 Minuten waren gespielt, als Jeffrey Szwez in Überzahl einen Schuss von Petr Macholda zur Spielentscheidung ins Netz lenkte.

 

Eispiraten-Coach Chris Lee: „Trotz der wenigen Tore haben wir ein schönes Derby mit über 80 abwechslungsreichen Minuten erlebt. Es war Werbung für den Sport. Aus unserer Sicht ist es natürlich schade, dass wir die Strafe kurz vor dem Ende der ersten Verlängerung genommen haben. Wir müssen künftig disziplinierter auftreten. Am Ende waren wir aber nur einen Schuss vom Sieg entfernt. Genau das habe ich meinen Jungs auch gesagt. Wichtig ist, dass wir nur wenig Gegentore bekommen haben. Wir spielen unsere Stärken zu Hause besser aus und am Sonntag werden wir wieder da sein.“

 

Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Vor zwei Jahren habe ich sogar ein Spiel mit insgesamt vier Verlängerungen erlebt. Heute haben wir eine abwechslungsreiche Partie und einen sehr guten Auftritt von beiden Mannschaften gesehen. Chris Lee hat sein Team gut vorbereitet. Die Jungs waren absolut bereit, aber wir waren es auch. Es wurde um jeden Zentimeter auf dem Eis gekämpft, egal ob an der Bande oder direkt vor dem Tor. Ich hatte schon früh das Gefühl, dass eine Überzahlsituation die Entscheidung bringen wird. Jetzt müssen wir uns bis zum Sonntag gut regenerieren und das Laktat aus dem Körper bekommen. Das geht nur durch Bewegung. Die Jungs sind fit genug und wissen, wie sie mit so einer Situation umgehen müssen. “

 

Das zweite Pre-Playoff-Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 6. März um 17 Uhr im Crimmitschauer Sahnpark. Kassen und Arenatüren öffnen um 15 Uhr.

Redaktion

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