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Nürnberg. (StM) Mit zwei Siegen gegen Düsseldorf und Mannheim haben die Ice Tigers wichtige Punkte im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation gesammelt. Gegen den... Perfektes Wochenende für die Thomas Sabo Ice Tigers
Patrick Reimer (links) gegen Jonathan Rheault - © by ISPFD

Patrick Reimer (links) gegen Jonathan Rheault – © by ISPFD

Nürnberg. (StM) Mit zwei Siegen gegen Düsseldorf und Mannheim haben die Ice Tigers wichtige Punkte im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation gesammelt. Gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Mannheim war es gar der der vierte Sieg im vierten Spiel.

 

„Das war heute ein Sieg der ganzen Mannschaft, jede Reihe hat etwas zum Sieg beigetragen. Gerade unsere jungen Spieler wie Marcus Weber waren sehr solide“, so ein zufriedener Martin Jiranek auf der Pressekonferenz. In der Tat überzeugte seine Mannschaft mit einem couragierten Auftritt vor 6.777 Zuschauern im ewig jungen Duell gegen den Rivalen aus Mannheim.

 

Zudem stimmte heute von der ersten Sekunde an die Körpersprache auf dem Eis, die Nürnberger wirkten sehr fokussiert und jeder schien gegen die Adler eine Schippe drauflegen zu wollen. „Es ist in der Tat so, dass unsere Mannschaft gegen die Gegner aus der oberen Tabellenregion ihre besten Leistungen abrufen kann, während wir gegen vermeintlich leichte Gegner nicht konzentriert genug agieren“, suchte Jiranek nach einer logischen Erklärung.

 

Die Schlüsselszene ereignete sich in der 24. Minute als Dennis Endras nach einem Schuss von Oblinger und der anschließenden Parade verletzt vom Eis musste. Bis dahin war Endras auffälligster Adler, entschärfte reihenweise Chancen der Ice Tigers. Mit Endras verloren die Gäste einen herausragenden DEL-Torhüter, der mit Ziffzer lediglich durch einen durchschnittlichen Torhüter ersetzt wurde.

 

Mit zwei Powerplaytoren durch Pföderl (31.) und Heatley (32.) gingen die Ice Tiger mit 3-1 in Front und schlugen damit Kapital aus den vielen Überzahlmöglichkeiten. „Wir haben bei 5-5 sehr gut gespielt und unsere Stürmer haben die Ice Tigers immer wieder vor Probleme gestellt. Aber wir haben es nicht geschafft, auf Dauer von der Strafbank wegzubleiben und sind dafür auch bestraft worden“, so Gästetrainer Greg Ireland nach Spielschluss.

 

Mannheim kämpfte sich mehrmals in die Partie zurück, aber die Ice Tigers hatten immer die passende Antwort. Zudem agierten die Gastgeber über weite Strecken sehr konsequent in der Defensive und konnten sich auch auf Tyler Beskorowany verlassen, der schon am Freitag in Düsseldorf eine gute Leistung zeigte.

 

„Wir gehen stark in Richtung Play-offs und ich hoffe, meine Mannschaft hat aus den letzten Wochen gelernt. Wir müssen unsere Form jetzt finden und dieses Wochenende war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so ein zufriedener Martin Jiranek. Rechtzeitig zur „heißen Phase“ scheint sich auch die Torhütersituation bei den Nürnbergern zu entspannen.

 

So soll schon am Freitag in Augsburg erstmals wieder Jochen Reimer auf der Bank sitzen und auch ein Einsatz zwischen den Pfosten deutet sich an. „Zu 99 Prozent sitzt Jochen in Augsburg auf der Bank. Er trainiert gut und macht einen guten Eindruck. Andy Jenike hingegen wird erst nach der kurzen Pause im Februar wieder eine Option sein“.

 

Philip Lehr hingegen wird am Dienstag in Frankfurt Spielpraxis bekommen. „Philip muss dringend spielen. Wir haben bald drei gesunde Torhüter, da müssen wir eine vernünftige Lösung für ihn finden“, so Jiranek. Nicht ausschließen wollte Jiranek einen Verbleib von Lehr über die Saison hinaus und verwies dabei auf Andy Jenike, der mit viel Spielpraxis in Bad Tölz den Sprung in die DEL schaffte.

 

Nicht kommentieren wollte der Nürnberger Sportdirektor die weiteren Gerüchte über potentielle Zu- und Abgänge für die neue Spielzeit. Dagegen deutete Jiranek an, dass die aktuelle Doppelbelastung als Co-Trainer und Sportdirektor keine Lösung auf Dauer ist. „Es macht zwar sehr viel Spaß, aber es ist eine erhebliche Belastung und bringt auch den ein oder anderen Interessenskonflikt mit sich“.

 

 

Redaktion

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