Eishockey-Magazin

Eishockey-News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

München. (PM) Der EHC Red Bull München verliert eine hart umkämpfte Partie gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 3:4 n.P.... München unterliegt Wolfsburg im Shootout
Michael Wolf - © by RB Media

Michael Wolf – © by RB Media

München. (PM) Der EHC Red Bull München verliert eine hart umkämpfte Partie gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 3:4 n.P. (1:1|2:0|0:2|0:0), verteidigt aber die Tabellenführung aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den punktgleichen Iserlohn Roosters.

 

Die Entscheidung um die CHL-Qualifikation fällt somit am letzten Spieltag. 4.230 Zuschauer kamen ins Olympia-Eisstadion, um sich das letzte Heimspiel der Hauptrunde anzuschauen. Für jeden Besucher spendete der EHC einen Euro an Wings for Life. Beide Teams starteten offensiv in die Partie. Wolfsburg ging früh in Führung, Michael Wolf glich allerdings kurz darauf für München aus. Im zweiten Drittel waren die Red Bulls das bessere Team, sie zogen durch Treffer von Michael Wolf und Jason Jaffray auf 3:1 davon. Wolfsburg kam im Schlussabschnitt zurück und erzwang die Verlängerung, in der keine Treffer fielen. Im Penaltyschießen entschied Tyler Haskins das Spiel zugunsten der Gäste.

 

Beide Teams schenkten sich die Abtastphase und suchten von Beginn an den Weg nach vorne. Wolfsburg hätte bereits in der ersten Minute durch Sebastian Furchner in Führung gehen können, EHC-Goalie Danny aus den Birken reagierte aber stark. München durfte kurz danach erstmals die Powerplay-Formation aufs Eis schicken, den Treffer machten aber die Gäste. Mark Voakes eroberte die Scheibe in der neutralen Zone, lief alleine auf das Münchner Tor zu und schloss mit einem schönen Move ab (3.). Nur 80 Sekunden später glichen die Red Bulls in der gleichen Überzahlsituation aus. Michael Wolf holte sich den Rebound nach einem Söderholm-Schlagschuss und traf aus kurzer Distanz zum 1:1. Ab der zehnten Minute rückte die Defensive der Hausherren in den Fokus. Von der elften Minute an saß – mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung – mindestens ein Münchner auf der Strafbank. Obwohl die Grizzlys die Box der Münchner mit Direktpässen vor große Probleme stellten, stach das beste Penaltykilling der DEL das beste Powerplay der Liga aus, weil die EHC-Abwehr hochkonzentriert verteidigte und Danny aus den Birken mehrfach stark parierte.

 

Nach dem Wechsel ließen es beide Teams nach dem ereignisreichen Auftaktdrittel etwas ruhiger angehen, ohne in der Zweikampfintensität nachzulassen. In der 31. Minute hatten die Gäste aus Niedersachsen gleich zweimal die Führung auf dem Schläger, doch Danny aus den Birken hielt die Red Bulls im Spiel. Zunächst parierte der EHC-Schlussmann die Direktabnahme von Kurtis McLean, dann reagierte er glänzend beim Alleingang von Tyler Haskins. In der 33. Minute mussten zwei Wolfsburger innerhalb von 14 Sekunden auf die Strafbank und München nutzte den Vorteil kurz darauf aus. Über Jason Jaffray landete die Scheibe im Slot bei Michael Wolf, der Sebastian Vogl im Wolfsburger Tor keine Chance ließ. München hatte zwar nun das Momentum auf seiner Seite, musste aber in der Folge ohne den Doppeltorschützen auskommen, der auf der Bank sitzend von einem Puck getroffen wurde. Jason Jaffray wurde vor dem Tor von Söderholm angespielt und traf unter die Latte zum 3:1 (35.). Mark Voakes hätte noch vor der zweiten Pause im Alleingang verkürzen können, Danny aus den Birken brachte beim Tunnelversuch die Schoner jedoch rechtzeitig zusammen (38.).

 

Im Schlussabschnitt waren erst 14 Sekunden gespielt, da verkürzte Kurtis McLean aus dem Slot auf 2:3. Danach lieferten sich beide Teams einen Kampf, das stark an eine Playoff-Partie erinnerte. Die großen Highlights fehlten in dieser Phase des Spiels, weil beide Teams intensiv und konzentriert verteidigten. In der 50. Minute umkurvte Mads Christensen nach Ablage von Dominik Kahun Wolfsburgs Torhüter, traf dann aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz. Wolfsburg erhöhte nun den Druck und glich nach einem missglückten Befreiungsversuch der Red Bulls zum 3:3 aus, weil Danny aus den Birken beim Handgelenkschuss von Armin Wurm den Puck nicht sah (52.). Danach hatten beide Teams Möglichkeiten, die Partie vor Ablauf der regulären Spielzeit zu entscheiden, es blieb aber beim 3:3 nach 60 Minuten.

 

In der fünfminütigen Verlängerung, die ohne eine einzige Unterbrechung über die Bühne ging, trafen weder die Red Bulls noch die Grizzlys, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort traf Konrad Abeltshauser im dritten Versuch für München, Mark Voakes glich aber postwendend aus. In der sechsten Runde war es dann Tyler Haskins, der die Gäste aus Niedersachsen zum Sieg schoss.

 

Das nächste Spiel des EHC Red Bull München ist bereits das Playoff-Viertelfinale und findet am 15. oder 16. März im heimischen Olympia-Eisstadion statt. Das genaue Datum und der Gegner werden am 7. März bekannt gegeben. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).

 

Don Jackson: „Ich bin enttäuscht. Es war ein richtig schlechtes Spiel. Wir sind zurück in alte Zeiten gefallen und das genau ein Spiel vor den Playoffs.“

 

Endergebnis:

ERC Ingolstadt gegen EHC Red Bull München 3:4 n.P. (1:1|2:0|0:2|0:0)

 

 

Tore:

0:1 | 02:18 | Mark Voakes

1:1 | 03:38 | Michael Wolf

2:1 | 32:53 | Michael Wolf

3:1 | 34:37 | Jason Jaffray

3:2 | 40:14 | Kurtis McLean

3:3 | 51:14 | Armin Wurm

3:4 | 65:00 | Tyler Haskins

 

Zuschauer:

4.230

Redaktion

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *