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Kaufbeuren. (JK) In den Playodowns der DEL2 trifft der ESV Kaufbeuren auf den letztjährigen Aufsteiger EHC Freiburg. Eishockey-Magazin Mitarbeiter Johannes Kellner sprach wenige Tage... Michael Kreitl: „Das wird eine ganz enge Serie“

Logo ESV KaufbeurenKaufbeuren. (JK) In den Playodowns der DEL2 trifft der ESV Kaufbeuren auf den letztjährigen Aufsteiger EHC Freiburg. Eishockey-Magazin Mitarbeiter Johannes Kellner sprach wenige Tage vor dem Start der Serie mit Kaufbeurens Geschäftsführer Michael Kreitl. 

Der 40- jährige, der weit über 1100 Ligaspiele als Aktiver absolviert hat, erwartet gegen die Breisgauer eine enge Serie.  Gleichzeitig ist er froh über das Heimrecht.

 

In einer Woche geht es los mit den Play-Down-Spielen für den ESVK, wie schätzen Sie Freiburg allgemein ein? Was erwarten Sie sich im Hinblick auf die letzten Spiele und den Saisonverlauf?

Das ist eine ganz eigene Serie. Freiburg hat sich gut stabilisiert mit dem neuen Torwart, es wird eine enge Geschichte, ein harter Fight, denke ich. Aber wir müssen froh sein, Gott sei Dank haben wir das Heimrecht, das kann schon zum Vorteil werden.

Wie stark schätzen Sie das Heimrecht ein? Es gab ja durchaus einen Unterschied zu Hause und auswärts für die Kaufbeurer in der Saison

Ja im Endeffekt ist es immer gut, wenn man Heimrecht hat, vor allem in Freiburg ist es immer unglaublich schwer zu spielen in ihrer Halle, sie sind richtig heimstark, deswegen ist es schon ein Vorteil, dass wir zu Hause anfangen. Freiburg weiß, dass sie einmal auswärts gewinnen müssen, wenn wir nur unsere Heimspiele gewinnen würde es theoretisch für uns reichen.

Wie sieht es in der Mannschaft aus, sind alle fit?

Bis auf die beiden, die eine Gehirnerschütterung erlitten haben, Baindl und Schmidle, sonst sind alle fit. Soweit ich weiß hat sich niemand mehr verletzt!

Wie geht es den beiden Verletzten, kann man genaueres sagen?

Das ist immer schwierig bei solchen Verletzungen, die Jungs müssen sich auskurieren und das kann man nur kurzfristig entscheiden, ob es geht oder nicht.

Nehmen wir das Worst-Case-Szenario an, gibt es einen Alternativplan für die Oberliga? Würden die aktuellen Verträge noch gelten?

Mit dem habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt, dazu müssten wir 2 Runden verlieren und ich gehe davon aus, dass wir es packen. Bis jetzt haben wir keinen Plan B, nein. Wir würden uns dann damit beschäftigen, wenn es soweit wäre.

Haben Mannschaft und Trainer inzwischen zusammengefunden?

Ja wir haben gegen Rosenheim gezeigt, dass wir gut spielen können und 4-1 gewonnen und sonst nicht schlecht gespielt. Ich denke in 2 Wochen sind wir so weit, dass wir die Serie gewinnen.

Es gab zuletzt einen Sieg mit Toni Krinner, kommt jetzt durch ihn noch ein Motivationsschub?

Kein einziger Sportler will absteigen und das ist Motivation genug, keiner will verlieren, im Gegenteil, der Trainer muss eher bremsen, als noch pushen. In den Play-Downs will jeder erfolgreich sein, es gibt nichts Schlimmeres als abzusteigen!

Sie planen für die DEL2, gegen den Abstieg, wie soll es weitergehen? Jedes Jahr wird der ESVK als die Wundertüte der Liga bezeichnet, als Playoffkandidat, oft geht es am Anfang gut, dann der große Einbruch, haben Sie einen Masterplan?

Der Masterplan ist immer das Kapital zu erhöhen, mehr Konstanz reinbringen, das wird natürlich schwierig für uns, das werden wir in den nächsten Jahren auf gar keinen Fall schaffen. Wichtig ist, dass wir konstant werden, wir haben bis Weihnachten gezeigt was wir können, dann kam der Einbruch. Aber grundsätzlich gilt durch Konstanz die Playoffs zu erreichen.

Wird mit Toni Krinner längerfristig geplant? Kann er seine Spielphilosophie realisieren?

Ja, wenn wir den Klassenerhalt haben, wird Toni Krinner unser Trainer bleiben, davon gehe ich aus. Dann werden wir uns zusammensetzen mit den Jungs aus dem bestehenden Kader sprechen und auch mit neuen Spielern sprechen.

Wird die eigene Jugend noch weiter eingebaut in das Team? Oder sind Sie der Meinung, in diesem Punkt müsste man zurückschrauben?

Wir werden die Jungen, wenn sie das Niveau haben, einbauen, das müssen wir auch, aufgrund des finanziellen Aspekts. Es wird auch viel Zeit und Geld in die Jugendarbeit gesteckt, da wäre es fatal, ambitionierte, gute Spieler nicht in die erste Mannschaft zu holen. So wie wir es dieses Jahr getan haben und diesen Weg werden wir weitergehen.

Vielen Dank für das Interview, viel Erfolg in den Play-Downs!

Redaktion

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