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  Zagreb. (VC) Nachdem Medvescak in der Olympiapause diverse Übungsspiele mit den Vienna Capitals und den Graz 99ers absolvierte und dabei...

 

Barry Brust - © by Eishockey-Magazin (VC)

Barry Brust – © by Eishockey-Magazin (VC)

Zagreb. (VC) Nachdem Medvescak in der Olympiapause diverse Übungsspiele mit den Vienna Capitals und den Graz 99ers absolvierte und dabei jedes Spiel gewonnen hatte, ging es nun um die Wurst. In der letzten Auswärtsreihe vor den Playoffs mussten Siege her, um einen Playoff-Platz zu belegen. Und die Chancen dafür standen gut.

 

Gegen Riga allerdings bissen sich die Bären wiederholt die Zähne aus. Sogar das Ergebnis war dasselbe wie in der ersten Begegnung. 5:1, mehr holten die Zagreber nicht raus.

Im folgenden Spiel gegen CSKA Moskau sah es schon sehr viel besser aus, dort konnten die kompletten 3 Punkte eingeheimst werden, bevor es dann nach Prag und Bratislava ging.

 

Mehrere Busse mit Zagreber Fans waren angereist, um ihr Team in den letzten beiden Spielen aus Leibeskräften zu unterstützen. Es wurde ein schnelles Spiel von den Gastgebern LEV Prag und den Gästen Medvescak Zagreb geboten. Dieses Spiel hatte schon Playoffcharakter und sollte wahrscheinlich schon der Vorgeschmack sein auf die Dinge, die da kommen sollten. Es wurde hart gekämpft, nicht nur spielerisch, sondern auch die Fäuste flogen des öfteren auf beiden Seiten. Dieses Kräftemessen musste in der Overtime die Entscheidung bringen, und LEV gewannen diese Begegnung, jedoch hatten die Bären noch einen Punkt einheimsen können.

 

Danach ging die Reise weiter nach Bratislava, um dort das letzte Spiel der Hauptrunde zu absolvieren. Für Slovan ging es um nichts mehr, sie konnten sich diese Saison leider nicht in den Playoffs platzieren. Trotzdem war die Halle ausverkauft und die Stimmung war super. Die Slowaken feierten ihr Team und vor allem Miroslav Satan. Mehrere Male an diesem Abend tobte die ganze Halle von „Miro Satan“ Rufen. Auch dieses Spiel war schnell und beide Teams schenkten sich nichts. Medvescak konnten als Sieger mit einem Resultat von 2:3 hervorgehen und platzierten sich nun in den Playoffs mit LEV Prag als Gegner.

 

Im ersten Playoffspiel in Prag wurde mit allen Mittlen alles versucht. Es wurde wieder auf beiden Seiten ordentlich gedrückt. Die Tschechen legten vor, und die Kroaten konnten immer wieder ausgleichen. Leider gelang es Medvescak zum Ende nicht mehr,  gleichzuziehen, und die Bären mussten sich in dieser ersten Begegnung mit den Prager Löwen mit einem 4:3 geschlagen geben.

 

Beim zweiten Aufeinandertreffen auf Löweneis hatten die Gastgeber zunächst das Heft in der Hand. Diesmal stand auf der Gastseite Barry Brust zwischen den Pfosten und auf der Heimseite wie üblich Petri Vehanen. LEV Prag erzielten den ersten Treffer in der 10. Minute. Der zweite Abschnitt gehörte jedoch Medvescak und mit zwei Toren war wieder alles ins Lot gebracht. Doch in der zweiten Spielpause fanden die Löwen ihre Form zurück und direkt nach 26 Sekunden Spielzeit traf Novotny hinter Brust ins Netz und es stand 2:2 auf der Anzeigetafel. Die Tschechen konnten bis auf 4:2 bis zur 57. Minute erhöhen. Medvescaks Coach Mark French versuchte zu retten, was zu retten ist und zog den Goalie bei 58:30. Zunächst ging alles gut. Doch LEV nahmen eine Auszeit und 11 Sekunden vor der Schlusssirene brachten die Tschechen noch ein Emptynetter an und der endgültige Spielstand belief sich nun auf 5:2.

 

Die Spiele 3 und 4 in der Playoffreihe Bären vs Löwen werden in Zagreb in der „Bärenhöhle“  Dom Sportova ausgetragen. Dort haben Medvescak den Heimvorteil und die Fans auf ihrer Seite. Wer die Zagreber Fans kennt, der weiß, das es einem Hexenkessel gleich werden wird.

 

Trotz diverser Rückschläge in dieser Saison konnten Medvescak gleich nach Eintritt in die KHL einen Platz in den Playoffs sichern. Ein sehr guter Einstand. Es wird gemunkelt, das Coach Mark French auch die nächste Saison den Trainerplatz an der Bande behalten wird.

 

Redaktion

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