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Berlin. (PM) Im letzten Gruppenspiel der Gruppe B standen sich heute beim Red Bulls Salute in der Berliner o2 World die...

Logo Red Bull SaluteBerlin. (PM) Im letzten Gruppenspiel der Gruppe B standen sich heute beim Red Bulls Salute in der Berliner o2 World die schwedischen Teams Djurgårdens IF und Luleå Hockey gegenüber. Aus Sicht der Fans waren die Stockholmer – Djurgården steht für Tiergarten – klar im Vorteil, gleich 500 Anhänger fanden den Weg nach Berlin und sangen für ihre Mannschaft, was das Zeug hielt. Auch wenn der Finalzug für beide Teams schon abgefahren war, so wollte doch der Zweitligist Djurgårdens IF zeigen, dass er ‚oben‘ mitspielen kann und der nördlichste Club aus Schwedens Elitserien, Luleå Hockey, wollte sich gewiss gegen die Mannschaft aus der HockeyAllsvenskan keine Blöße geben.

Beide Teams ließen es im ersten Durchgang dennoch relativ gemächlich angehen. Technisch sind die Schweden immer eine Augenweide, aber richtig aus sich herausgegangen sind sie bis zur ersten Pause noch nicht. Luleå Hockey hatte aus dem Spiel heraus ein paar gute Möglichkeiten, die Stockholmer waren bei zwei Überzahlspielen gefährlich. Ansonsten spielte sich viel in der neutralen Zone ab, vielleicht beäugten sich beide Teams noch ein wenig, um dann richtig loszulegen.

Und tatsächlich kam im zweiten Abschnitt Feuer in die Partie. Luleå Hockey drückte jetzt auf Djurgårdens Kasten, hatte in der 23. Minute Pech bei einem Stangenschuss. Kurz danach kamen sich erstmals Spieler in die Haare, auch in emotionaler Hinsicht war damit eröffnet. Aus dem anschließenden Powerplay machte der Erstligist allerdings nichts. Einige Minuten später gab‘s den nächsten Tumult, nachdem ein Spieler von Lulea unsanft in die Bande gecheckt wurde; Djurgårdens Andreas Englund wurde dafür vorzeitig vom Eis geschickt. Und dieses Powerplay nutzte Luleå Hockey zur jetzt doch verdienten 1:0-Führung, Jan Sandström zog aus der Distanz von halblinks ab und die Scheibe war drin. Nur zwei Minuten später legte der Erstligist nach und brachte damit Sicherheit, Djurgårdens Goalie Adam Reideborn sah bei dem Treffer von Niklas Fogström aus spitzem Winkel allerdings nicht gut aus. Bei einem Powerplay in der vorletzten Minute und zugleich der ersten richtigen Chance in diesem Drittel traf Djurgårdens IF aber zum 1:2, Mikael Ahlen sorgte für den Anschlusstreffer nach einem Gestocher.

In der 43. Minute setzte Djurgårdens IF ein Achtungszeichen, als Samuel Lofqvist aus kurzer Distanz den Goalie prüfte. Aber schnell nahm Luleå das Heft wieder in die Hand ließ in der Folge kaum wirkungsvolle Schüsse aufs eigene Tor zu, auch wenn Djurgårdens IF aufs Tempo drückte. Doch in der 50. Minute schoss Jan Sandström im Powerplay die Scheibe zwischen die Schoner des Goalies – es war sein zweites Tor in dem Spiel – zur scheinbaren Vorentscheidung. Aber in der 58. Minute gelang Djurgårdens IF wieder der Anschlusstreffer, und ohne Goalie erzeugten sie in der Schlussphase nochmal richtig viel Gefahr vor Luleås Gehäuse. Erst Luleås Treffer zum 4:2 – nachdem Karl Fabricius auf dem Weg zum leeren Tor von den Beinen geholt wurde, gab es technisches Tor – entschied die Partie am Ende zugunsten des schwedischen Erstligisten in einem ab dem zweiten Drittel auch sehenswerten Vergleich.

RED BULLS SALUTE 2013
Djurgårdens IF – Luleå Hockey 2:4 (0:0, 1:2, 1:2)
Tore: Mikael Ahlen (39./PP), Holmqvist (58.) resp. Sandström (32./PP, 50./PP), Fogst-röm (34.), Fabricius (60./EN)

Der Head Coach von Luleå Hockey, Jonas Rönnqvist, meinte nach dem Sieg im innerschwedischen Duell: „Es war ein hartes Spiel und Djurgårdens IF hat uns gut Paroli geboten. Am Ende war es ein schöner Sieg, der im Turnierverlauf keinen Wert hat, wir uns aber trotzdem darüber freuen, weil wir einfach jedes Spiel gewinnen wollen.“

Tony Zabel, Head Coach von Djurgårdens IF, wirkte trotz der Niederlage nicht unzu-frieden: „Wir konnten spielerisch und auch vom Tempo her mit Luleå mithalten, und diese Mannschaft zählt in Schweden zu den Top-Adressen im Eishockey. Verloren ha-ben wir das Match während der 5min-Strafe im zweiten Abschnitt, die zwei Tore inner-halb drei Minuten haben wir nicht mehr kompensieren können.“

Heute um 20:30 Uhr steigt das letzte Gruppenspiel des Red Bulls Salute 2013, und dabei möchten sich die Eisbären Berlin mit einem ordentlichen Spiel gegen Schwedens Frölunda Indians von ihren Fans aus dem Turnier verabschieden. Das morgige Finale (20:15 Uhr, o2 World) ist mit Färjestad BK vs. JYP bereits fixiert.

Redaktion

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