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  Nürnberg. (StM) Es gab schon hochklassigere Eishockeyspiele wenn sich die Thomas Sabo Ice Tigers und die Hamburg Freezers... Licht und Schatten bei den Ice Tigers – Reimer mit DEL-Tor-Rekord
Patrick Reimer, Stürmer der Thomas Sabo Icetigers - © by ISPFD

Patrick Reimer, Stürmer der Thomas Sabo Icetigers – © by ISPFD

 

Nürnberg. (StM) Es gab schon hochklassigere Eishockeyspiele wenn sich die Thomas Sabo Ice Tigers und die Hamburg Freezers in der DEL duellierten. Wackelige Abwehrreihen, zähes Powerplay und zwei Torhüter, die beide nicht ihren besten Tag erwischt hatten, prägten den 5-3 Heimsieg der Ice Tigers am Freitag vor 5043 Zuschauern. Für die Nürnberger war es immerhin der vierte Sieg in Folge und die Gewissheit, dass man durchaus noch in der Lage ist, ein enges Spiel im letzten Drittel nach Hause zu bringen.

„Es ist ein gutes Zeichen, dass wir in solchen Situationen als Team wieder ruhiger und stabiler auftreten und ein enges Spiel gewinnen“, war auch Martin Jiranek letztendlich mit dem Auftritt der Ice Tigers zufrieden. Nicht zufrieden dürfte er an diesem Abend mit dem Powerplay gewesen sein. Ganze sechs Überzahlmöglichkeiten konnte sein Team nicht nutzen und musste sogar den Treffer von Sullivan zum 2-2 bei eigenem Powerplay hinnehmen.

Positiv war sicher, dass die Ice Tigers ihre Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielten und die Gäste das ganze Spiel über einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Marco Pfleger nutzte einen Fehler von Klassen zur frühen Führung und auch nach dem Ausgleich durch David Wolf war es wieder Pfleger, der mit einem Handgelenkschuss vom Bully weg für den 2-1 Pausenstand sorgte. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und das frühe 0-1 war ein Rückschlag für uns“, so Serge Aubin nach Spielschluss.

Auch den 2-2 Ausgleich in eigener Überzahl steckten die Ice Tigers gut weg. Leo Pföderl und Dave Steckel arbeiteten den Puck jeweils energisch ins Tor und sorgten für eine Zwei-Tore-Führung nach 40 gespielten Minuten. Doch die Gäste steckten zu keiner Phase des Spiels auf und kamen erneut durch David Wolf in doppelter Überzahl noch einmal auf 4-3 heran, ehe Patrick Reimer kurz vor Schluss den Deckel drauf machte.

Eine sehenswerte Kombination über Pfleger und Reinprecht schloss Reimer gekonnt zum 5-3 Endstand ab. Mit seinem insgesamt 263. DEL-Treffer setzte sich Reimer an die Spitze dieser Wer-tung und überholte Michael Wolf und Daniel Kreutzer. „Patrick ist ein überragender Spieler, sicher einer der drei besten Spieler in der DEL. Er kämpft jedes Spiel für sein Team und ist in seinen Leistungen noch konstanter geworden. Er hat im Sommer sehr hart gearbeitet und wirkt auf mich noch fitter als in den Jahren zuvor“, sparte Martin Jiranek nicht mit Lob für seinen Kapitän.

Während Serge Aubin mit der schlechten Auswärtsbilanz seiner Mannschaft haderte, war Martin Jiranek sichtlich erleichtert. „So ein Spiel wie gegen Düsseldorf, wo wir eine 3-0 Führung im Schlussdrittel aus der Hand gegeben haben, passiert jeder Mannschaft einmal in einer langen Sai-son. Wichtig ist, dass wir daraus gelernt haben.“

Nicht kommentieren wollte Jiranek die Gerüchte um Colten Teubert (Iserlohn), der sich mit den Ice Tigers einig sein soll, sowie Derek Joslin, dem ein Wechsel nach München nachgesagt wird. „Ich äußere mich generell nicht während der Saison zu Spielertransfers. Ich kann nur bestätigen, dass der Vertrag von Joslin bei uns nach der Saison ausläuft“.

Völlig verkehrte Welt dann am Sonntag in Schwenningen. Zu keiner Zeit fanden die Ice Tigers zu ihrem Spiel und unterlagen am Ende völlig verdient mit 3-6 beim Tabellenletzten im Schwarzwald. Weiter geht es für die Ice Tigers mit zwei Auswärtsspielen am nächsten Wochenende in Krefeld und Hamburg. Während sich das Comeback von Andy Jenike noch verzögert, könnte der Einsatz von Yasin Ehliz bereits am Wochenende ein Thema sein.

Redaktion

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