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Kaufbeuren. (PM) Gästetrainer Christian Künast war nach Schlusspfiff die Erleichterung anzusehen. Seine Hannover Indians hatten soeben vor 1.553 Zuschauern nicht ganz unverdient drei ganz...

Kaufbeuren. (PM) Gästetrainer Christian Künast war nach Schlusspfiff die Erleichterung anzusehen. Seine Hannover Indians hatten soeben vor 1.553 Zuschauern nicht ganz unverdient drei ganz wichtige Punkte aus der Sparkassen-Arena entführt. Jokerdompteur Ken Latta hingegen wollte nach der knappen Niederlage nicht allzu hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gehen. „Letzte Woche haben wir es etwas besser gemacht als heute“ konstatierte er nach der 2:3 Niederlage. Und tatsächlich: viel hat nicht gefehlt. 3 Sekunden vor Schluss hätte es Markku Tähtinen noch richten können, doch leider blieb seine Großchance ungenutzt…

Aber alles der Reihe nach: Nach einer ungenutzten Powerplaysituation der Gäste zu Beginn entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Indians aus Hannover ein wenig giftiger zu Werke gingen und die Joker durch ihre disziplinierte Spielweise kaum zur Entfaltung kommen ließen. Allein Marrku Tähtinen hätte in der 10. Minute das Spielgeschehen ein wenig auf den Kopf stellen können, als er frei vor Gästegoalie Langmann stehend die Scheibe nicht traf. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Indians ein Übergewicht und kamen in der 13. Minute durch eine feine Einzelleistung von Dominik Hammer zum 0:1. Die Indians waren auf den Geschmack gekommen und legten in der 15. Minute mit dem 0:2  durch Ryan Olidis nach, der die Scheibe im wahrsten Sinne des Wortes über die Linie gekämpft hatte. Die Schussstatistik lautete nach 20 Minuten 6:19 und die Joker konnten letztendlich froh sein mit diesem Rückstand in die Kabine gekommen zu sein.

Neues Drittel, neues Glück. Mit eindeutig mehr Engagement und Zielstrebigkeit zwangen die Joker die Indians nun in die Defensive. Und der Elan sollte belohnt werden. Im Powerplay spielte Milos Vavrusa Markku Tähtinen schön auf halbrechts frei. Der Schlagschuss des Finnen schlug in der 22. Minute auf der Stockhandseite des Gästegoalies zum vielumjubelten 1:2 ein. All zu lange konnten die Joker den Druck nicht aufrecht erhalten und die Spielanteile verschoben sich wieder in Richtung Hannover, wobei das zweite Drittel auch nach Meinung beider Trainer sehr offen gehalten war. Chancen gab es nun hüben wie drüben, wobei Kevin Saurette kurz vor Drittelende den Ausgleich auf dem Schläger hatte, als er nur die Beinschienen des am Boden liegenden Langmann traf.

Begünstigt durch eine weitere Überzahl drängte der ESVK zu Beginn des letzten Abschnitts auf den Ausgleich und wurde dann doch kalt erwischt. Eine Unzulänglichkeit der Defensive ermöglichte den Gästen aus Hannover in der 46. Minute das 1:3 durch Dylan Gyori. Nach einer kurzen Schockstarre drückten die Joker endgültig aufs Gaspedal und nahmen das Heft des Handelns ab der 50. Minute komplett in die Hand. Die Chancen im Powerplay von Hudson, Oakley und Krabatt blieben allerdings ungenutzt. So bedurfte es einer Energieleistung von Kevin Saurette, der sich in der 58. Minute im Getümmel durchsetzen und die Scheibe zum 2:3 über die Linie bringen konnte, um die Joker wieder heranzubringen. Sekunden später hatte Hans Detsch den Ausgleich auf dem Schläger, verzog aber knapp. Ken Latta zog eine Minute vor Schluss alle Register und nahm Stefan Vajs vom Eis. Die Joker berannten mit sechs Feldspielern das Tor um Gästegoalie Langmann und dann stand da drei Sekunden vor Schluss Markku Tähtinen frei vor dem Gästetor…

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