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Killerinstinkt fehlt: Tölzer Löwen verlieren mit 1:4 gegen Deggendorf
Killerinstinkt fehlt: Tölzer Löwen verlieren mit 1:4 gegen Deggendorf

Tölzer Löwen weiter auf Platz zwei

Axel Kammerer - Tölzer Löwen

Axel Kammerer – © by Eishockey-Magazin

Bad Tölz. (PM) Mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) verloren die Tölzer Löwen ihr Heimspiel am Freitagabend gegen den Deggendorfer SC. In der Tabelle der Meisterrunde bleiben sie trotz der dritten Niederlage in Folge auf dem zweiten Platz.

In der Meisterrunde hakt’s bei den Tölzer Löwen. Auch das dritte Spiel ging verloren. Deggendorf startete gut, hatte Chancen und ging durch Andreas Gawlik in der siebten Minute in Führung. Im Anschluss wurden die Hausherren etwas besser, trafen aber das Tor nicht. Einmal jubelte die erste Reihe bereits nach einem schönen Angriff, aber der Puck war wohl knapp nicht ins Tor gegangen. Florian Strobl und Michael Endraß hatten gute Gelegenheiten, aber es ging mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause.

Das zweite Drittel war geprägt von vielen Strafzeiten. Die Löwen waren mehrmals in Überzahl, auch in doppelter. Aber als Josef Frank und Andreas Gawlik nach einer Rangelei auf der Strafbank saßen – der Deggendorfer hatte zwei Minuten mehr aufgebrummt bekommen als der Tölzer – trafen die Gäste mit einem Mann weniger. Einen Konter schloss Alexander Janzen eiskalt zum 2:0 für den DSC ab (26.). „Wenn man Fünf-gegen-Drei, Fünf-gegen-Vier nicht nutzt, dann rächt sich das irgendwann“, sagte Löwen-Trainer Axel Kammerer nach der Partie. Zu allem Überfluss handelte sich auch Daniel Merl eine Spieldauer-Strafe kurz vor Ende des zweiten Drittels ein.

Anfang des Schlussabschnitts nutzten die Deggendorfer die letzten Sekunden dieses Überzahlspiels zum 3:0. Einen Angriff schloss Patrik Beck mit einem Schuss unter die Latte ab (42.). Dann gab’s ein kurzes Lebenszeichen der Tölzer. Florian Strobl schaffte volley den Anschlusstreffer (44.). Aber Deggendorf verteidigte clever. Die Löwen rannten vergeblich an. Und gut eine Minute vor dem Ende traf Kyle Gibbons ins leere Tor, als Axel Kammerer Markus Janka zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis geholt hatte.

„Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, hatten zu wenig Einsatz und Laufbereitschaft“, bemängelte Trainer Kammerer. Nach dem Rückstand seien die Seinen zwar besser geworden. Aber derzeit fehle einfach der Killerinstinkt. „Ich weiß nicht, ob es an der starken Deggendorfer Leistung lag oder an unserer schwachen. Jedenfalls war es enttäuschend.“

Der Blick richtet sich aber schon wieder nach vorne. Am morgigen Sonntag um 18 Uhr gastieren die „Buam“ beim EC Peiting.

Redaktion