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Kanada mit viel Mühe zum 3:2 Sieg über Frankreich

Paris. (MR) Etwas überraschend brachte Gastgeber Frankreich nach Finnland nun den nächsten Favoriten ins Schwitzen und an den Rand einer Niederlage, oder zumindest doch des Punktverlustes.

Zunächst hatte Kanada erwartungsgemäß die erste Überzahl in den Führungstreffer umgemünzt, doch Frankreich kam wenige Minuten später zum Ausgleichstreffer, ehe Damien Fleury seinerseits ein Powerplay nutzen konnte und die Gastgeber in Führung schoss. Erst zum Ende des mittleren Abschnittes zimmerte Kanadas Kapitän Claude Giroux die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen. Bis dahin waren die Ahornblätter schier verzweifelt, weil Frankreich mit Mann und Maus sowie einem toll aufgelegten Florian Hardy im Tor verteidigte, und seinerseits viele Nadelstiche Richtung Kanadisches Tor schickte. Es musste ein „krummes Ding“ her, ein dreckiges Billardtor, und so kam es auch. In der 43. Spielminute kam der Bandenrückpraller direkt neben dem Pfosten zurück und wurde vom französischen Verteidiger an die Goaliekufe gelenkt und damit ins Tor. Eng wurde es nochmals, als der Kanadier Jeff Skinner nachstocherte, was die Schiedsrichter als Stockstich werteten und Skinner vorzeitig duschen schickten. Doch Kanada konnte diese knappe Führung über den Zielstrich retten.

Die zumeist französischen Fans in der ausverkauften Arena feierten trotzdem ihr Team „les Bleus“  – über weite Strecken wurde noch richtig geklatscht, alle Tribünen machten mit und brauchten dazu nicht einmal Klatschpappen

Redaktion