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Ingolstadt. (SH) Im Kampf um die Playoffs trafen am Karnevalssonntag der ERC Ingolstadt und die Kölner Haie aufeinander. Für beide Teams bestand die Möglichkeit nach... Ingolstadt verliert nach bekanntem Schema
Alexander Weiss (Nr.43, Koelner Haie) scheitert an Torwart Timo Pielmeier (Nr.51, ERC Ingolstadt) - © by ISPFD

Alexander Weiss (Nr.43, Koelner Haie) scheitert an Torwart Timo Pielmeier (Nr.51, ERC Ingolstadt) – © by ISPFD

Ingolstadt. (SH) Im Kampf um die Playoffs trafen am Karnevalssonntag der ERC Ingolstadt und die Kölner Haie aufeinander. Für beide Teams bestand die Möglichkeit nach Punktverlusten am Freitag am Wochenende vor der Länderspielpause doch noch wertvolle Punkte zu sammeln. Während die Kölner eine Auswärtsniederlage bei den Krefeld Pinguinen verarbeiten mussten kassierten die Ingolstädter trotz Führung eine Heimniederlage gegen die Konkurrenz von den Hamburg Freezers.

 

Auch im 2. Heimspiel am Wochenende war dieses Schema wieder erkennbar. Zunächst nutzte Thomas Greilinger, dass der ehemalige Ingolstädter Jean-Francois Boucher auf der Strafbank saß. Auf der Suche nach einer freien Anspielstation sah er die Lücke im langen Winkel und brachte sein Team in Führung. 9 Sekunden vor Drittelende erhöhte Daniel Irmen sogar auf 2:0. Im 2. Drittel gelang den Gästen der Anschluss bei doppelter Überzahl. Im letzten Drittel bekam das spiel dann auch Playoff-Charakter. Beide Seiten kämpften um den Sieg und die Gäste kamen durch Alexander Weiß zum Ausgleich. Für den vermeintlichen „Lucky-Punsch“ aus Sicht der Gastgeber sorgte Tomas Kubalik und brachte die Schanzer in der 59. Minute erneut in Führung. Doch mit 6 Feldspielern legten die Kölner noch einmal nach und kamen 33 Sekunden vor Spielende durch Shawn Lalonde erneut zum Ausgleich. In der Overtime sorgte Johannes Salmonsson für den Zusatzpunkt der Kölner und lange Gesichter auf Seiten der Gastgeber.

 

Ein sichtlich gefrusteter Kapitän Patrick Köppchen stellte nach dem Spiel die Leistung seines Teams in Frage und sprach von einem kollektivem Versagen. Der eine Punkt als Ausbeute aus den beiden Heimspielen an diesem Wochenende war seiner Ansicht nach deutlich zu wenig, wenn man ernsthaft noch an den Playoffs teilnehmen möchte. Auch Torhüter Timo Pielmeier bemängelte nach der Partie fehlende Konstanz auf dem Weg in die Playoffs. Verteidiger Benedikt Kohl hingegen hofft darauf, dass die anstehende Länderspielpause genutzt werden kann um den Kopf frei zu bekommen. Den Kampf um den Einzug in die Playoffs wollte er jedenfalls nicht aufgeben.

 

Kölns Trainer Cory Clouston zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden mit dem ersten Drittel seiner Mannschaft, lobte aber gleichzeitig, dass Sie ab dem 2. Drittel besser agierten. Ingolstadts Trainer Kurt Kleinendorst hingegen ärgerte sich über die Niederlage nach bekanntem Schema, hofft nun auch, dass die Länderspielpause seinem Team gut tun wird verneinte aber die erneute Frage nach Konditionsproblemen seiner Mannschaft.

 

Nach der Länderspielpause wartet auf die Ingolstädter ein Wochenende im Rheinland mit Auswärtsspielen in Düsseldorf und Krefeld. Der Abstand auf Platz 10, welcher den Ingolstädter den Einzug in die Pre-Playoffs doch noch bringen würde beträgt momentan einen Punkt. Doch auch die punktgleichen Augsburger Panther auf Platz 12 schielen noch auf diese Plätze. Für die Kölner Haie wartet nach der Länderspielpause ein Heimspiel gegen die Hamburg Freezers.

 

ERC Ingolstadt vs Kölner Haie 3:4OT (2:0 / 0:1 / 1:2 / 0:1)

 

Tore:

1:0 (14:48) Thomas Greilinger (Alexander Barta, Patrick McNeill)

2:0 (19:51) Daniel Irmen (Brandon Buck, Brian Lebler)

2:1 (23:00) Daniel Syvret (Patrick Hager, Shawn Lalonde)

2:2 (48:14) Alexander Weiß (Shawn Lalonde, Dragan Umicevic)

3:2 (58:27) Tomas Kubalik (Jared Ross, Brian Lebler)

3:3 (59:27) Shawn Lalonde (Philip Gogulla, Daniel Syvret)

3:4 (61:35) Johannes Salmonsson (Mirko Lüdemann, Torsten Ankert)

Redaktion