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Kassel. (PM) Am heutigen Sonntag Abend wollten die Kassel Huskies Wiedergutmachung für die überraschende Niederlage in Freiburg betreiben. Zu... Huskies schlagen Weißwasser mit 2:1
Jimmy Hertel - © by EH-M (RH)

Jimmy Hertel – © by EH-M (RH)

Kassel. (PM) Am heutigen Sonntag Abend wollten die Kassel Huskies Wiedergutmachung für die überraschende Niederlage in Freiburg betreiben. Zu Gast waren die Lausitzer Füchse, die den Huskies zuletzt eine empfindliche 1:5-Niederlage verpassten, insofern hatte Kassel auch bezüglich des heutigen Gegners noch etwas gutzumachen. Personell gingen die Schlittenhunde dabei quasi unverändert ins Spiel. Mike Little fehlte erneut erkrankt, das Tor hütete allerdings Jimmy Hertel für Markus Keller.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste, auch unterstützt durch zwei Überzahlsituationen. Jedoch verteidigten die Huskies ihr Tor erfolgreich und kamen anschließend selbst zu guten Tormöglichkeiten. In der 5. Spielminute fälscht Braden Pimm einen Schlenzer von Marco Müller ab, der Puck ging nur knapp am Tor vorbei. Und keine Minute hatte Thomas Merl Pech, als er aus kurzer Distanz frei zum Schuss kam, der Puck aber im Gewühl vor Füchse-Torhüter Joe Fallon hängen blieb. In der 11. Spielminute brachte eine schöne Kombination über Marco Müller und Manuel Klinge keinen Erfolg, da Jean-Michel Daoust beim Torabschluss im letzten Moment gestört wurde.

Da auch die Schlittenhunde ihre Überzahlsituationen nicht von Erfolg krönen konnten, sahen 3.138 Fans das erste torlose Anfangsdrittel in der Kasseler Eissporthalle seit dem 1. Spieltag, als die Löwen Frankfurt zu Gast waren.

Mit ordentlich Rückenwind kamen die Huskies aus der Kabine. Zunächst vergab Daoust frei vor Fallon (22.), auch Thomas Merl verpasste den Torerfolg nach 24 Minuten, als ihm nach Klinge-Zuspiel der Puck versprang. Auch Braden Pimm hatte das Pech am Schläger kleben, sein Schuss in Überzahl in der 27. Spielminute klatschte ans Gestänge.

Jubeln konnten die blau-weißen Fans aber erstmals eine Minute später. In Überzahl fand Manuel Klinge mit einem Querpass Taylor Carnevale, der freistehend das verdiente 1:0 markierte.

Kurz darauf hatten aber die Gäste den Ausgleich mehrfach auf dem Schläger. Nach 29 Minuten traf Kevin Lavallee anstatt des halboffenen Tornetztes nur das Fangnetz überhalb des Gehäuses. Wenige Sekunden später wurde ein Haydar-Schuss gefährlich abgefälscht und ging knapp am Tor vorbei. Und nach 30 Minuten rettete der Innenpfosten für den schon geschlagenen Jimmy Hertel.

Glück für die Huskies, die –nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Mathias Müller und Ken Magowan – dann aber wieder den Vorwärtsgang fanden. In der 32. Spielminute scheiterte Manuel Klinge in Überzahl nach schönem Carnevale-Zuspiel frei vor Joe Fallon. Und auch Alexander Heinrich brachte aus kurzer Distanz nach Pass von Adriano Carciola den Puck nicht an Fallon vorbei. In der 38. Spielminute war es erneut Manuel Klinge, der auf Merl-Zuspiel am sicheren Füchse-Schlussman scheiterte.

Möglichkeiten auf den zweiten Treffer waren da, jedoch bestraften die Gäste die mangelnde Kaltschnäutzigkeit im Torabschluss gut zwei Minuten vor Ende der zweiten Pause. Bei einem Konter wurde ein Swinnen-Zuspiel von einem Kasseler Schlittschuh zum 1:1 ins Tor abgelenkt.

Auch zu Beginn des letzten Drittels hatten die Huskies zunächst mehr von der Partie. Ein von Carter Proft abgefälschter Sturm-Schlenzer ging nur knapp am Tor vorbei, und auch aus dem Gewühl konnten die Schlittenhunde Füchse-Torhüter Fallon nicht bezwingen.

In der Folge liefen die Huskies aber Gefahr, das Spiel zu verlieren. Der Grund dafür waren zahlreiche Unterzahlphasen, die die Gastgeber zu überstehen hatten. In der 48. Spielminute wurde Jamie MacQueen wegen Checks gegen Kopf und Nacken gegen Jens Heyer mit 5 + Spieldauer unter die Dusche geschickt, drei Minuten später erwischte Braden Pimm seinen Gegenspieler mit hohem Stock, weswegen es eine Zweiminutenstrafe gab.

In numerischer Unterlegenheit wehrten sich die Huskies aber aufopferungsvoll und letzten Endes auch erfolgreich, auch weil Torhüter Jimmy Hertel zu Hochform auflief und die Torchancen der Gäste stark parierte. So war Kassel acht Minuten vor Schluss wieder komplett und nahm nochmal das Weißwasseraner Gehäuse aufs Korn. Insbesondere die Sturmreihe mit Manuel Klinge, Jean-Michel Daoust und Thomas Merl erzeugte immer wieder Gefahr. Gut fünf Minuten vor Schluss verpasste Merl eine glänzende Chance, als er freistehend den Puck nicht im kurzen Eck unterbrachte.

Eine gute Minute vor Schluss durften die Huskies aber dann doch noch jubeln. Jean-Michel Daoust wurde freistehend angespielt und netzte aus kurzer Distanz mit der Rückhand hoch zum vielumjubelten 2:1 ein.

Spät, aber dennoch rechtzeitig fanden die Schlittenhunde den Weg zurück auf die Siegerstraße. Auch in der Schlussminute ließ sich Jimmy Hertel nicht mehr bezwingen, so dass am Ende ein hartumkämpfter, aber verdienter Dreier auf der Habenseite verbucht wurde.

 

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Redaktion

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