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Gross: „Top-Leute machen nicht den Top-Unterschied!“ –
Loui Caporusso (links) und Björn Krupp - © by EH-Mag. (JB)

Loui Caporusso (links) und Björn Krupp – © by EH-Mag. (JB)

Iserlohn. (MK) Schenkt man den Worten von Wolfsburgs Trainer  Pavel Gross Glauben, dann haben die Iserlohn Roosters beim 3:2 Heimsieg am Freitag nur 80 % ihrer Leistungsfähigkeit abrufen müssen.

Der Wolfsburger Übungsleiter ging jedenfalls sehr hart mit seinem Team und hierbei insbesondere mit seinen Top-Leuten ins Gericht. Diese haben nach Gross´ Einschätzung nicht den gewünschten Top-Unterschied ausgemacht, den sein Team benötigt um enge Spiele zu gewinnen.

Im Spiel selbst taten sich die Roosters mit dem frühen Forechecking und dem körperbetonten Spiel der Grizzlys, welches sie auch tief im Iserlohner Drittel praktizierten, zunächst sehr schwer. Gegen Mitte des ersten Drittels lösten sich bei beiden Teams ganz allmählich die Bremsen und schon fielen auch die sehr überlegt herausgespielten Iserlohner Treffer durch York (15.) und Raymond (18.) zur 2:0 Pausenführung. Kurz nach Wiederbeginn legte Jaspers klug für Macek auf, der allein auf weiter Flur EHC-Keeper Brückmann zum 3:0 ausspielte. Die wie immer läuferisch starken Wolfsburger verkürzen kurz vor der zweiten Drittelpause noch zum 3:1, blieben aber gerade im Torabschluss im kompletten Spiel einiges schuldig. Im Schlussdrittel sorgte Haskins´ Tor 73 Sekunden vor dem Ende zum 3:2 noch einmal für Spannung. Das übliche Szenario mit Auszeit und Herausnahme des Keepers für einen weiteren Feldspieler blieb aus Wolfsburger Sicht ohne Erfolg.

Aus Iserlohner Sicht war es ein zufriedenstellender Abend gegen einen Gegner, den vermutlich nur EHC Coach Gross so schlecht gesehen hat. Das I-Tüpfelchen blieb für die Roosters aus. Im zweiten Drittel standen die Sauerländer kurzzeitig in der „Blitztabelle“ auf Platz eins. Der klare Düsseldorfer Sieg beim bisherigen Spitzenreiter Berlin verhinderte aber den Sprung an die Spitze. Aktuell bleiben die Roosters auf Platz zwei. Lediglich das Torverhältnis trennt sie im Moment von Spitzenreiter Düsseldorf und dem Dritten Berlin. Für die Roosters eine schöne Momentaufnahme. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Schon am Sonntag treffen beide Teams in Wolfsburg erneut aufeinander. Man darf gespannt sein, wer dann mehr Prozent seiner Leistungsfähigkeit abrufen kann beziehungsweise muss.

Für Iserlohn ist es der Beginn eines kleinen Roadtrip mit den weiteren Stationen Köln am Dienstag (Nachholspiel) und Krefeld am kommenden Freitag.

 

Trainerstimmen zum Spiel

 


 

Redaktion

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