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Österreicher in Diensten der Islanders: Michael Grabner - © by Media

Österreicher in Diensten der Islanders: Michael Grabner – © by Media

Sotschi. (PM)Der erste olympische Auftritt einer österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft begann sehr gut, endete gegen Finnland aber mit einer Niederlage. Michael Grabner sorgte mit einem Hattrick aus heimischer Sicht für Aufsehen.

Österreich gegen Finnland lautete am Donnerstag das Auftaktspiel der Gruppe B bei den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi/Russland. Die Österreicher mussten sich trotz zweimaliger Führung in der Anfangsphase am Ende mit 4:8 (2:4,0:2,2:2) geschlagen geben.

Dabei begann die Partie ausgezichnet, als Michael Grabner nach 36 Sekunden erstmals den finnischen Torhüter Tuukka Rask bezwingen konnte. Mitfavorit Finnland zeigte sich dadurch allerdings wenig beeindruckt, Mikael Granlund sollte sich nur wenig später für den Ausgleich verantwortlich zeigen.

Österreichs Auswahl ging in der 10. Minute erneut in Führung, Thomas Hundertpfund überlistete Rask mit einem „Bauerntrick“. Die finnische Antwort folgte prompt mit dem 2:2 durch Sami Lepistö (12.). Als sich der erste Abschnitt bereits dem Ende neigte, rechneten die etwas mehr als 5.500 Zuschauer im Bolshoy Ice Dome mit einem Unentschieden nach den ersten 20 Minuten. Mit zwei Toren innerhalb von acht Sekunden holten sich die Finnen aber erstmals die Führung in diesem Spiel, Olli Maatta und Jarkko Immonen stellten auf 4:2 (20.).

Das zweite Drittel gehörte in Sachen Toren klar Finnland, das durch Jussi Jokinen (22.) und Petri Kontiola (33.) auf 6:2 davonziehen konnte. „Wir haben zu viele Abpraller zugelassen, daher hatten die Finnen viele Torchancen. Gegen Kanada erwarte ich mir ein ähnliches Spiel, wir müssen defensiv besser arbeiten“, waren die ersten Worte von Kapitän Thomas Vanek.

Trotz des deutlichen Zwischenstandes gaben die Österreicher nicht auf und starteten mit einem Blitztor durch Grabner (42.) in den Schlussabschnitt. Die Finnen bekamen wiederum einige Powerplay-Möglichkeiten, die auch genutzt werden konnten. Immonen (52.) und Granlund (59.) trafen in Überzahl, Grabner vervollständige mit dem vierten Tor für Österreich seinen Hattrick in diesem Spiel (55.). „Drei Tore in einem Spiel sind natürlich großartig. Leider haben wir defensiv nicht gut gespielt und zu viele einfache Torchancen zugelassen“, meinte Österreichs „Man of the Game“.

Die Pause vor dem nächsten Auftritt im Bolyshoy Ice Dome ist nur kurz, heißt der Gegner am Freitag Kanada (21:00 Uhr Ortszeit, 18:00 Uhr österreichische Zeit). „Gegen Kanada müssen wir sehr konzentriert über 60 Minuten sein und nicht so viele Rebounds wie gegen Finnland zulassen. Das Spiel im eigenen Drittel ist besonders wichtig“, erklärte Teamchef Manny Viveiros, der sich das Abendspiel Kanada gegen Norwegen genau ansehen wird.

Finnland – Österreich 8:4 (4:2,2:0,2:2)
Tore: Granlund (6., 59./PP), Lepistö (12.), Maatta (20.), Immonen (20., 52./PP), J. Jokinen (22.), Kontiola (33.) bzw. Grabner (1., 42., 55.), Hundertpfund (10.)
Strafminuten: 4 bzw. 10

Redaktion

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