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Füchse Duisburg besiegen dezimierten Herner EV mit 5:1 etwas zu hoch
Zweikampf zwischen Björn Barta (EVD) und Tim Dreschmann (HEV) - © by EH-Mag. (DR)

Zweikampf zwischen Björn Barta (EVD) und Tim Dreschmann (HEV) – © by EH-Mag. (DR)

Duisburg. (MR) Am vorletzten Spieltag der Meisterrunde war der Meister der Oberliga-Nord nochmals zu Gast in der Scania Arena, und 13 Feldspieler kämpften im Stile eines Meisters gegen die drittplatzierten Füchse, unterlagen aber am Ende doch mit einem zu deutlichen 5:1.

Beide Teams mussten auf verletzte, erkrankte oder angeschlagene Spieler verzichten, bei Herne traf es gleich die Topscorer Snetsinger, Verelst und Ackers, die dann in den Pausen gute Ratschläge für ihr dezimiertes Team parat hatten. Doch das Spiel begann ganz im Sinne des Tabellenführers, zwar nahmen sie früh zwei Strafen, aber das Duisburger Powerplay war wieder einmal zu umständlich, und in letzter Instanz stand immer wieder Christian Wendler. Herne hatte zwar drei der vier besten Scorer nicht im Dress, aber offenbar reichte auch ein Aaron McLeod, um die Füchse aufzumischen. Immer wieder brach er durch, ob durch die Mitte oder lieber noch über außen, und dass er das Tor zu treffen weiß, unterstrich er in der 12. Spielminute mit dem Führungstreffer für die Gäste.< Erst im zweiten Durchgang waren die Hausherren wirklich auf dem Eis, wie anschließend auch beide Trainer unisono bestätigten. Duisburg entwickelte nun mehr Zug zum Tor, doch es dauerte bis zur 35. Spielminute, dass auch die ca. 1700 Füchse-Fans jubeln konnten, als die eigentlich sichere Scheibe doch noch über die Linie rutschte. Wenig später erhöhte Jari Neugebauer auf den Pausenstand von 2:1, nachdem Wendler mehrfach vor allem gegen die erste Sturmreiche der Füchse pariert hatte. Auch im Schlussabschnitt war es meist McLeod, der ganz überraschend vor Justin Schrörs auftauchte, aber ihn nicht mehr überwinden konnte. Beim 3:1 schließlich half ein Herner Spieler freundlich mit, den Puck in die Maschen zu fälschen. Die Reihe um Joly hingegen fand einfach das Tor nicht – oder nur den Goalie, der darinnen stand. Zwei Minuten vor der finalen Sirene nahm Frank Petrozza seinen Goalie vom Eis, die Befreiung von Jakub Wiecki endete im Außennetz, jedoch war Wiecki am korrekten Schuss gehindert worden, was das rein niederländische Schiedsrichtergespann dann gemäß dem Regelbuch mit einem „technischen Tor“ bewertete. Es gab aber auch noch ein richtiges und schönes dazu, als Patrick Klöpper sich den weiten Pass erlief, die Ablage auf Cody Bradley nochmals auf den Schläger bekam und die Scheibe ins Tor heben konnte zum Endstand von 5:1.

Da auch die direkten Konkurrenten Tilburg und Essen ihre Spiele gewonnen haben, ändert sich an der Platzierung nichts, und Duisburg steh nach wie vor hinter Herne und Tilburg an dritter Stelle.

Stimmen zum Spiel


Michaela-Ross

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