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Duisburg. (MR) Das Spiel der Füchse Duisburg gegen die Crocodiles Hamburg war so, wie man es erwartet hatte – ein munteres Trainingsspielchen für den... Füchse auf Krokodil-Jagd – Geburtstagskind Huebscher mit 8 Punkten beim 20:0
Auf verlorenem Posten stand Crocodiles Goalie Spencer Eckhardt im Spiel beim EV Duisburg - © by Eishockey-Magazin (DR)

Auf verlorenem Posten stand Crocodiles Goalie Spencer Eckhardt im Spiel beim EV Duisburg – © by Eishockey-Magazin (DR)

Duisburg. (MR) Das Spiel der Füchse Duisburg gegen die Crocodiles Hamburg war so, wie man es erwartet hatte – ein munteres Trainingsspielchen für den Tabellenführer, die beim 20:0 (4:0/11:0/5:0) nicht die geringste Mühe hatte.

Zunächst staunte man über die „kurze Bank“ der Gäste aus der Hansestadt, waren sie doch mit gerade einmal 10 Feldspielern und zwei Goalies angereist; mit einem einzigen etatmäßigen Verteidiger in den Reihen unterboten sie sogar noch die dünne Verteidigerriege der Hausherren. So war es für 17 Füchse keine schwere Aufgabe am heutigen Abend, das Tabellenschlusslicht im Zaum zu halten.

War der Startabschnitt noch einem Aufwärmen gleichgekommen – das erste Tor fiel erst nach gut sechs Minuten und erst ab Minute 13 ging der Torreigen wirklich los – so drehten die Füchse im Mittelabschnitt richtig auf, kombinierten sich zu Treffern, waren einzeln erfolgreich, kurz spielten die Hanseaten regelrecht an die Wand. Spencer Eckhardt im Tor konnte einem nur leid tun bei 11 Einschlägen, teilweise mit nur 10 Sekunden Abstand! Nach dem siebten oder achten Treffer stellte sich eigentlich nur noch die Frage, wann und wer es zweistellig werden ließe. Nun, das passierte nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit und nicht André Huebscher, der heute neben dem Sieg und 8 Punkten seinen 27. Geburtstag feierte, sondern Routinier Marvin Tepper, der jetzt den Kasten Bier zur Geburtstagsfeier beisteuern muss. Im Schlussabschnitt ließ man es wieder etwas langsamer angehen und versenkte die Scheibe nur noch fünf Male im Kasten.

Es hätte aber noch höher ausgehen können, denn teilweise spielten die Hausherren auch zu schön, hier noch ein Päßchen, dort ein Schlenker – und wieder daneben. Hingegen waren die Möglichkeiten der Gäste eher bescheiden und meist ungenau. So konnten die Duisburger Goalies einen Shutout feiern und sich insgesamt 10 der 15 Feldspieler in die Torschützenliste eintragen!

Michaela-Ross