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Kaufbeuren. (PM) Nach dem deutlichen Sieg am gestrigen Nachmittag gegen Krefeld war die Euphorie groß. Für Trainer Juha Nokelainen... ESVK: Packendes Finalspiel der Pre-Playoffs gegen den Krefelder EV
Trainer Juha Nokelainen - © by Eishockey-Magazin (DR)

Trainer Juha Nokelainen – © by Eishockey-Magazin (DR)

Kaufbeuren. (PM) Nach dem deutlichen Sieg am gestrigen Nachmittag gegen Krefeld war die Euphorie groß. Für Trainer Juha Nokelainen war die Partie schon im Vorfeld alles andere als einfach. Ein Spieler nach dem anderen meldete sich krank. So hatte er im heuten Spiel noch vier Verteidiger auf der Bank. Zudem konnte auch Bastian Kucis seinen Dienst nach dem Aufwärmen nicht antreten. Seinen Platz nahm Roman Steiger aus der Schülermannschaft ein, der ein sehr gutes Spiel ablieferte.

 
Im ersten Drittel agierten beide Mannschaften sehr vorsichtig. Es dauerte 10 Minuten bis das Spiel Fahrt aufnahm und sich ein echter Playoff-Krimi entwickelte. Krefeld konnte in der 18. Minute die erste Strafzeit, nach einem Kaufbeurer Wechselfehler, für den Führungstreffer nutzen. Mit dem 1:0 Rückstand ging es in die erste Pause.

 
Nach der Pause boten die Akteure auf dem Eis Hockey auf hohem Niveau. In der 28. Minute waren es dann erneut die Krefelder, die das zweite Powerplay erfolgreich abschlossen. Doch der ESV kämpfte sich in die Partie zurück. Thomas Heger konnte die Scheibe nicht einmal zwei Minuten später in Überzahl im gegnerischen Kasten versenken. In diesem Drittel hatte Kaufbeuren einige weitere Hochkaräter, unter anderem zwei Pfostentreffer. Leider fehlte hier das entscheidende Quäntchen Glück.

 
Mit einem 1:2 Rückstand ging es ins letzte Drittel. In der 4. Minute bot sich dann in doppelter Überzahl die Chance für Juhas Jungs. Und Denis Pfaffengut ergriff diese. Seine Direktabnahme traf den gegnerischen Verteidiger am Rücken und sprang über den Torhüter ins Tor. Die 380 Zuschauer tobten. Man konnte die Spannung im Stadion spüren. Die Rheinländer spielten Bully-Tor und lagen wieder mit einem Treffer vorne. Vier Minuten vor Ende des Spiels erhöhten sie gar durch einen sehr glücklichen Treffer auf 2:4. Alle weiteren Bemühungen des ESVK blieben ohne Folgen, so dass Krefeld die Teilnahme am Endturnier in Berlin feiern konnte.

 
Sichtlich niedergeschlagen bedankte sich die Mannschaft bei allen Fans im Stadion.

 
Der Trainer zum Spiel:
„Es war zu erwarten, dass es kein Offensivspektakel wird. Es galt auch Strafzeiten zu vermeiden. Roman Steiger hat gut gehalten. Den Unterschied hat heute das fehlende Glück gemacht. Pfosten rein, Pfosten raus, oder ein Scheibe, die gerade über die Torlinie rutscht, das waren die entscheidenden Momente.“

 
Wie geht es nun weiter? Solange in Kaufbeuren noch Eis ist, wird auch trainiert. Anschließend geht es nach einer kurzen Pause ins Sommertraining. „Da freut sich der ein oder andere jetzt nicht so drauf“, so Trainer Juha Nokelainen schmunzelnd.
Strafen: ESV Kaufbeuren 6 Minuten – Krefelder EV 81 10 Minuten

Redaktion

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