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Mannheim. (GK) Fast alle Hoffnung und Euphorie des Wochenendes, als die Adler zweimal siegten, ist wieder dahin und die Tristesse ist in die SAP-Arena... Erneute Pleite! Adler zurück im Verlierer-Modus
Colten Teubert handelt sich hier seine Sperre ein - © by EH-Mag. (GK)

Colten Teubert handelt sich hier seine Sperre ein – © by EH-Mag. (GK)

Mannheim. (GK) Fast alle Hoffnung und Euphorie des Wochenendes, als die Adler zweimal siegten, ist wieder dahin und die Tristesse ist in die SAP-Arena zurückgekehrt.

Die Mannheimer Adler unterlagen am Mittwochabend nach einer enttäuschenden Leistung mit 3:4 (1:2/2:0/0:2 ) Toren im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters. Glaubten viele Fans nach dem Wochenende noch an die Wende und ein Erwachen in den Pre-Play-Offs, machte sich am Mittwoch wieder Frust und Enttäuschung breit. Dabei spielte Iserlohn gar nicht mal gut, sondern zeigte eine eher schwache Partie. Aber selbst gegen blasse Roosters reichte es bei den Mannheimern nicht mehr zum Sieg. Und dies ist keine Häme, es ist schlicht weg eine Situationsbeschreibung.

Was Iserlohn in dem insgesamt faden Match besser machte als Mannheim, es nutzte seine Chancen zum Sieg, die Adler schenkten ihre hingen – wie schon so oft in dieser Saison – leichtfertig her.
Dabei erlebten die Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle. Erst lagen die Adler nach dem ersten Drittel mit 1:2 Toren zurück, dann führten sie nach dem zweiten Abschnitt mit 3:2 Toren, um im letzten Drittel quasi die Arbeit und das Schlittschuhlaufen einzustellen, und so dem Gegner den 4:3 Sieg zu ermöglichen.

In der Tabelle stehen die Adler jetzt auf Rang acht bei noch zwei ausstehenden Begegnungen. Ob die Mannheimer in die Pre-Play-Offs kommen, ist noch nicht sicher. Dies wird sich am Wochenende zeigen.

Die wohl meist gestellte Frage in dieser Saison: „Warum verlieren die Adler so oft und wo bleibt das Aufbäumen?“ Die Antwort ist recht simpel und trifft auch auf das Match gegen Iserlohn zu: Die Stürmer treffen nicht, sie brauchen zu vielen Gelegenheiten, um Tore zu machen. Dazu kommen Leichtsinnsfehler in der Abwehr und der Spielaufbau ist viel zu kompliziert. Es fehlt die Gradlinigkeit und Cleverness. Das Hauptmanko jedoch, man vermisst die Leidenschaft, jegliche Emotion und die Kampfbereitschaft. Jeder im Team scheint so seinen Stiefel runterzuspielen. Eine wirkliche Mannschaft, die an sich glaubt und die etwas erreichen will, scheint jedenfalls nicht auf dem Eis zu stehen. Zumindest wirkt sie nicht so. Der einzige Adler, von dem zurzeit wirkliche Torgefährlichkeit ausgeht, ist Ryan MacMurchy. Doch dies ist zuwenig, um ein Top-Team zu sein.

Redaktion

  • PB

    3. März 2016 #1 Author

    Hat der Autor das Spiel den gesehen ?
    Ich halt mich solcher Kritik ja normal zurück…

    Das einzige was an diesem Artikel stimmt ist das Ergebnis und die Aussage Das die Adler das spiel zu leichtfertig hergegeben haben…

    Aber ansonsten wird da ein komplett anderes Spiel beschrieben als das welches ich gestern in der Arena verfolgt habe…

    Antworten

    • JK

      4. März 2016 #2 Author

      Sehe ich ganz genau so…

      Antworten

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