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Dresden. (PM) Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Spiel im Playoff-Halbfinale vor 3469 Zuschauern mit 3:4 (1:0; 2:1; 0:3) verloren. Es waren Teemu Rinkinen... Eislöwen geben Führung aus der Hand
Brett Jaeger - © by EH-Mag. (RK)

Brett Jaeger – © by EH-Mag. (RK)

Dresden. (PM) Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Spiel im Playoff-Halbfinale vor 3469 Zuschauern mit 3:4 (1:0; 2:1; 0:3) verloren.

Es waren Teemu Rinkinen und Mark Cullen, welche die ersten Achtungszeichen der Partie setzten, den Puck allerdings nicht im Tor unterbringen konnten. Infolge war mehrfach Dresdens Goalie Brett Jaeger gefragt. Zunächst rettete er stark gegen Dennis Palka, dann war er bei Powerplayversuchen von Justin Kelly und Marcus Sommerfeld zur Stelle. Infolge versuchte es Dominik Grafenthin mit einem Bauertrick herum, doch Steelers-Goalie Sinisa Martinovic konnte noch mit der Matte zur Seite abwehren. In Überzahl verzeichnete Mirko Sacher eine Großchance, ehe Martinovic mit gutem Reflex gegen Marius Garten und wenig später Arturs Kruminsch zur Stelle war. Während auch Harrison Reed und Sebastian Zauner aus der Distanz ihre Möglichkeiten nicht verwerten konnten, brachte Rinkinen in der 19. Minute den Puck zur Dresdner Führung im Tor unter. Viel Glück hatten die Gastgeber kurz vor der Pausensirene, als Sacher und Jaeger gemeinsam den Ausgleich verhinderten.

Energisch präsentierten sich die Eislöwen auch zum Beginn des zweiten Abschnitts, doch Garten und Tomas Schmidt konnten Martinovic nicht überwinden. Auf der Gegenseite war Jaeger bei einem Blueliner von Bastian Steingroß gefragt. Wenig später landete im Powerplay eine abgefälschte Scheibe von Paul-John Fenton hinter der Linie (24.). Die Eislöwen ließen sich vom Gegentreffer nicht einschüchtern. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier. Dresden musste allerdings auf David Rodman verzichten, der nach einem Foul im zweiten Abschnitt verletzt das Eis verlassen musste. Eine genaue Diagnose steht noch nicht fest. Bietigheim erarbeitete sich ein leichtes Chancenplus, aber Jaeger war bei Schüssen von Robin Just, Shawn Weller und Justin Kelly zur Stelle. Aus dem Slot prüfte Garten Martinovic, der mit einem starken Reflex jedoch zur Stelle war. Vergab Reed nach Vorarbeit von Vladislav Filin noch eine Gelegenheit, stocherte Dominik Grafenthin den Puck Sekunden später über die Linie (34.). Rinkinen setzte nach und ließ Martinovic mit einem strammen, halbhohen Schuss zum 3:1 (37.) keine Chance. Auch in Unterzahl zeigte sich der Finne als Aktivposten, erzielte beinahe noch das vierte Dresdner Tor.

Das Schlussdrittel begann mit einem Save von Jaeger gegen Jason Pinizzotto. Doch in der 42. Minute war der Bietigheimer im Powerplay dann doch für die Gäste erfolgreich. Schmidt versuchte es für die Eislöwen von der blauen Linie, doch der Puck streifte den Pfosten. Nach guten Chancen von Jeffrey Szwez, Feodor Boiarchinov und Rinkinen war Jaeger bei Steelers-Überzahl gegen Matt McKnight und Kelly gefragt. Das extrem frühe Forechecking der Gastgeber behagte den Bietigheimern gar nicht. Doch quasi aus dem Nichts markierte Shawn Weller den Ausgleich (53.), dem Marcus Sommerfeld das 3:4 (54.) folgen ließ. Die Eislöwen warfen in den letzten Spielminuten noch einmal alles in die Waagschale, doch am Ergebnis konnte keine Änderung mehr bewirkt werden.

Bietigheims Coach Kevin Gaudet: „Die Aufgabe heute war enorm schwer. Seit Bill in Dresden ist, ist es immer hart zu gewinnen. Wir haben gut begonnen, was mich ein wenig überrascht hat. Danach war es einfach ein Kampf, den beide Teams gewinnen wollten. Nach dem 3:1 haben viele gedacht, das Spiel ist schon vorbei. Ich hatte ein wenig gehofft, dass Dresden nach den vielen Spielen der letzten Tage und der langen Busfahrt ein wenig Energie lässt. Das Tor von Shawn Weller war glücklich. Aber dieses Glück haben wir gebraucht. Danach war es noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Ich bin mir sicher, dass die Eislöwen in den nächsten Tagen viel Kraft tanken werden.“

Dresdens Cheftrainer Bill Stewart: „Bietigheim ist nicht ohne Grund Meister. Wir haben 50 Minuten lang sehr intelligent gespielt, aber den Steelers in den letzten 10 Minuten gefährlich viel Raum gegeben. Das war unglaublich. Diesen Lerneffekt hätten wir nicht gebraucht. Freitag geht es weiter. Wir hoffen, dass ein paar der derzeitigen verletzten und kranken Spieler wieder ins Team zurückkehren. Auf uns wartet eine Herausforderung, aber wir nehmen sie an. Wir dürfen uns – auch bei den positiven Bekundungen der Fans – nicht mit dem zufrieden geben, was wir erreicht haben.“

Das dritte Spiel im Playoff-Halbfinale bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 1. April um 19.30 Uhr in der Bietigheimer EgeTrans Arena.

Redaktion

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