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Eishockey-WM: 2:7 Dämpfer für das DEB-Team gegen starke Schweden
Marco Sturm

Bundestrainer Marco Sturm – © by EH-Mag. (DR)

Köln. (PM) Schade! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste nur 24 Stunden nach ihrem gelungenen Auftakt in die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft gegen das Team USA (2:1) die erste Niederlage im noch jungen Turnier hinnehmen. Gegen Schweden unterlag die deutsche Auswahl am Samstag in der erneut ausverkauften LANXESS arena am Ende deutlich mit 2:7 (1:1, 1:3, 0:3). Am Montag (16.15 Uhr, live bei SPORT1) steht mit Russland der nächste Kracher auf dem Programm.

Sturm schickte gegen „Tre Kronor“ exakt die gleiche Aufstellung wie beim 2:1 am Vortag gegen das Team USA ins Rennen. Die von vielen Fans begleiteten Gäste bestimmten das erste Drittel, in dem Thomas Greiss erneut von Beginn an sein ganzes Können aufzubieten hatte. Gegen den noch abgefälschten Schuss von Oliver Ekman-Larsson zum 0:1 war der Keeper jedoch machtlos. Patrick Hager antwortete humorlos mit einem Schlenzer ins lange Eck. Das 1:1 war gleichzeitig der Pausenstand.

Die erneute Führung der Schweden im Powerplay durch Victor Rask nach nur 23 Sekunden im zweiten Abschnitt glich ein weiterer Lokalmatador wenig später aus: Philip Gogulla stand in Überzahl goldrichtig und staubte zum 2:2 ab. Linus Omark stellte den alten Abstand wieder her. Bitter: Jonas Bodin markierte das 2:4 aus deutscher Sicht 2,5 Sekunden vor Ablauf des Drittels.

Deutschland versuchte im Schlussdurchgang zunächst noch einmal heran zu kommen, doch die Schweden machten mit drei weiteren Treffern binnen zwei Minuten und 17 Sekunden durch Gabriel Landeskoog (2) und William Nylander alles klar. Trotz der Niederlage begleiteten die deutschen Fans ihr Team mit Applaus in die Kabine.

Nach den beiden Partien binnen 24 Stunden gegen das Team USA und Schweden kann die Nationalmannschaft am Sonntag einen freien Tag genießen, ehe es am Montag gegen WM-Topfavorit und Rekordweltmeister Russland geht.

Deutschland: Greiss (ab 51:59 Danny Aus den Birken) – Müller, D. Seidenberg ; Ehliz, Tiffels, Reimer – Krueger, Abeltshauser; Macek, Kahun, Rieder – Reul, Hördler; Schütz, Hager, Gogulla – Kink, Fauser, Seidenberg – Plachta.

Tore: 0:1 Oliver Ekman-Larsson (6:56), 1:1 Patrick Hager (16:14), 1:2 Victor Rask (20:23), 2:2 Philip Gogulla (25:26), 2:3 Linus Omark (35:14), 2:4 Jonas Brodin (39:57), 2:5 Gabriel Landeskoog (49:42), 2:6 William Nylander (50:40), 2:7 Gabriel Landeskoog (51:59)

Strafminuten: Deutschland 10 – Schweden 10

Zuschauer: 18.673 (ausverkauft)

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Redaktion