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Paul Vincent: „Tilburg Trappers konnten nicht anders“   Lüttich. (MR) Nachdem bei unseren westlichen Nachbarn, den Niederlanden, bereits in der vergangenen Saison in der... Ein Blick über den Tellerrand hinaus – heute die BeNe-League

Paul Vincent: „Tilburg Trappers konnten nicht anders“

 

Paul Vincent - Coach der Liège Bulldogs - © by EH-Mag. (DR)

Paul Vincent – Coach der Liège Bulldogs – © by EH-Mag. (DR)

Lüttich. (MR) Nachdem bei unseren westlichen Nachbarn, den Niederlanden, bereits in der vergangenen Saison in der Topliga „Eredivisie“ nur noch fünf Teams am Start waren und sich   Ligakrösus Tilburg Trappers hieraus im Sommer Richtung deutsche Oberliga verabschiedet hat, war die Idee einer länderübergreifenden „Be(lgien)Ne(derlands)Liga“ geboren. Mit dem Replay HYC Herentals hatte ja bereits das beste belgische Team Erfahrung im Zusammenspiel einer holländischen Liga sammeln können. Jetzt sind es sechs Mannschaften, die mit derer 10 aus den Niederlanden eine zweigleisige neue Ligastruktur aufgebaut haben.

Mit Paul Vincent steht ein US-Amerikaner an der Bande eines der belgischen Playoff-Teilnehmer, den Liège Bulldogs. Der 41-Jährige hat selbst viele Jahre in unterschiedlichen Teams und Ligen in Nordamerika gespielt, was man seinem charmanten Lächeln auch ansieht; das höchste war AHL. Seit 2006 ist Paul Vincent in Europa und hier vornehmlich in und für die Niederlande und Belgien, sowohl als Spieler als auch anschließend als Trainer tätig. Von daher verfügt er über eine gute Kenntnis der Teams beider Länder, die sich ja nicht immer ganz grün sind. In der Liga scheint es aber zu funktionieren!

Am Rande des ersten Playoff-Spiels der Liège Bulldogs sprach Eishockey-Magazin mit dem Coach über die neue Liga sowie mögliche Vorteile bzw. Auswirkungen auf die beiden Nationalteams.

 

Die Liège Bulldogs spielen in der neuesten und modernsten Eishalle Belgiens, der Médiacité, was eigentlich eine Shopping-Mall ist, die neben Modeläden, Elektronik, den nicht mehr wegzudenkenden Handyläden und diversen Imbiss- und Einkehrmöglichkeiten eine Eishalle mit einer Kapazität von etwa 2000 Plätzen integriert hat. Kann man mal so machen. Die erste Playoff-Runde jedoch wollten nur ca. 400 Zuschauer anschauen. Es ging gruppenübergreifend gegen den Zweiten im A-Pool, die Heerenveen Flyers aus Friesland. Und da der A-Pool durchweg besser besetzt ist, war es auch eine ziemlich einseitige Angelegenheit. Bei der 1:9 Niederlage (0:1/0:5/1:3) konnten die Gastgeber nur im Startabschnitt mithalten, und das junge Team aus Belgien musste sich der eingespielteren und erfahreneren Mannschaft aus dem Norden Hollands geschlagen geben. Da in dieser Runde nur ein „Best of Two“ vorgesehen ist, dürften die Belgier bereits am Sonntag nach dem Rückspiel in Heerenveen die Urlaubskoffer packen.

 

 

Redaktion