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DNL-Viertelfinale: Düsseldorf und Berlin gleichen aus
Der Schuss von Tom Lorer #24 traf ins Schwarze - © by EH-Mag. (DR)

Der Schuss von Tom Lorer #24 traf ins Schwarze – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) In einer Best-of-three-Serie werden die Viertelfinale ausgespielt, die ersten Begegnungen fanden unter der Woche beim schlechter platzierten Team statt. Hier hatten in den Partien Köln (1) – Augsburg (11), Bad Tölz (4) – Berlin (5) sowie Mannheim (3) – Landshut (7) jeweils der Favorit die Nase vorn. Nur Düsseldorf (2) kassierte in Iserlohn (9) eine 0:1 Niederlage.

In solch einer kurzen Serie sind zwei Siege nötig, und diesen konnte man bereits am Samstag einfahren. Für die Junghaie hatte sich die Geschichte schnell erledigt, zur Spielmitte führten sie bereits 3:1. Augsburg sah kaum Land und musste sich am Ende 45:10 Schüssen geschlagen geben, aus denen ein 6:2 für den KEC nach dem 7:2 vom Mittwoch den Einzug ins Halbfinale perfekt machte. Ebenso konnten die Jungadler Mannheim den EV Landshut aus dem Rennen werfen – nach dem 6:2 für Mannheim vom Mittwoch lag allerdings Landshut samstags zwischenzeitlich 2:1 vorn, musste sich dann aber im Schlussabschnitt 4:2 geschlagen geben.

Ebenfalls am Mittwoch hatte der EC Bad Tölz sich mit den Eisbären Juniors ein enges Match geliefert, in dem bis in die Schlussphase die Bundeshauptstädter die Nase vorn hatten, bis Simon Berger 7 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich erzielte. Berger war es dann auch, der den einzigen Penalty verwandelte und somit Bad Tölz den 5:4 Sieg sicherte. Am Samstag war es nicht minder spannend. Wieder wechselten sich Führung und Ausgleich, Berlin lag nach 50 Spielminuten 4:2 vorn, konnte einen Strafschuss abwehren. Zu mehr als dem Anschluss reichte es den Isarwinklern aber nicht, am Ende siegte Berlin auswärts 5:3 und hat am Sonntag nach die Chance auf das Halbfinale.

Nach der 0:1 Niederlage am Dienstag beim Aufsteiger Iserlohner EC war die Düsseldorfer EG samstags zuhause unter Zugzwang, den ersten Treffer erzielten allerdings früh die Gäste, die ohne ihren Topscorer Nikita Alexandrov (gesperrt) antraten. Nach dem nahezu postwendenden Ausgleich fielen auch die nächsten beiden Treffer nahezu im Minutentakt, doch ab der 9. Spielminute und beim Stand von 2:2 waren die beiden Goalies warmgeschossen und im Spiel angekommen. Es ging hin und her, mal mit mehr Spielanteilen für die DEG, mal für die Young Roosters, ein Tor wollte nicht mehr fallen. Schließlich ging es in die Overtime, 10 Minuten mit vier gegen vier Spieler. Nach 2:19 Min. aber fiel die Scheibe hinter Gästegoalie Marc Fleischer in die Maschen. Schade war nur, dass im dritten Abschnitt einige Gäste-„Fans“ Pyrotechnik mit farbigen Nebelbomben zündeten, was die ohnehin schlechte Sicht (witterungsbedingte Nebelbildung über dem Eis) extrem verschlechterte!

Michaela-Ross