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DNL: EC Bad Tölz rockt den Kölner EC
EC Bad Tölz feierte 2 Siege beim Kölner EC - © by EH-Mag. (DR)

EC Bad Tölz feierte 2 Siege beim Kölner EC – © by EH-Mag. (DR)

Köln / Düsseldorf. (MR) An diesem Wochenende gab es das Spitzenduell in der Gruppe Rot der DNL: Kölner EC gegen den EC Bad Tölz. Am Samstag blieb hier der Spitzenreiter zuhause ziemlich blass und mit 2:8 deutlich unterlegen.

Es war schon ein sehr gutes Spiel, das die „Tölzer Buam“ samstags beim Tabellenführer ablieferten. Nachdem es zunächst munter hin und her gegangen war, nutzten die Gäste die erste Strafe gegen die Junghaie (8. Min.) und legten kurz darauf einen weiteren Treffer nach. Nach der Pause kamen die Hausherren stärker auf, die Treffer fielen aber weiterhin in das andere Tor; der einzige Treffer der Domstädter war ein kurioser Bandenrückpraller in den Rücken von Torsteher Michael Boehm. Obwohl Köln (zu) viele Strafen kassierte, fielen keine weiteren Treffer durch die special Teams, im Gegenteil waren für die 1:3 Tore im Schlussabschnitt erneut vier verschiedene Spieler verantwortlich. Die Junghaie insgesamt mit zu vielen Fehlern schon im Aufbau, während die Isarwinkler frecher und spritziger agierten.

Am Sonntag konnten sie diese Leistung nochmals bestätigen, Endstand hier 1:2.

Für die Düsseldorfer EG gab es die gleiche Ansetzung wie am vergangenen Wochenende: erst traf man sich in der Rheinlandhalle zu Krefeld, hier gingen die Hausherren mit einer 1:2 Niederlage vom Eis. Am Sonntag war der KEV ’81 an der Brehmstraße zu Gast – und konnten trotz früher Führung ebenfalls keine Punkte mitnehmen. Da hatte der Ex-Krefelder Michael Fomin in der 2. Spielminute kaum die Strafbank betreten, als es auch schon im Kasten rappelte. Erst in der Schlussphase des Startabschnittes meldeten sich die Hausherren zurück, dann aber gleich mit dem Doppelschlag, dem die DEG in der 21. Min. noch einen Treffer hinzufügte und weitere drei Minuten später zum 4:1 nachlegen konnte. Im Schlussabschnitt die Seidenstädter drückend überlegen, doch für Krefeld reichte es nur noch für den 2. Treffer, der letztlich für die Statistik war.

Außerdem konnten die Jungadler Mannheim in Kaufbeuren zwei Siege einfahren (2:5 und 1:5).

Enger ging es in Berlin gegen den EV Landshut zu. Am Samstag blieb das Spiel bis zur 55. Minute torlos, doch die Eisbären Juniors kamen kurz vor knapp (59:17) mit dem 6. Feldspieler und in Überzahl zum Ausgleich durch Vincent Hessler, der nur gut zwei Minuten später dann in der Overtime den Zusatzpunkt für die Hauptstädter holte. Sonntags hingegen gelang den jungen Eisbären nicht ein einziger Treffer, und Landshut nahm beim 0:4 die volle Punktzahl mit.

Auch die Gruppe Blau spielte an diesem Wochenende. Tabellenführer Iserlohn fertigte Ingolstadt zwei Male eiskalt ab (7:4 / 6:3).

Dresden und Augsburg benötigten am Samstag 63:57 Min., um die Punkte zu verteilen. Nach 36 Spielminuten hatte es noch 5:1 für die Sachsen gestanden, und der ESC sah wie der sichere Sieger aus. Kurz vor der Pause kam ein Lebenszeichen von den Fuggerstädtern, die im Schlussabschnitt mit drei weiteren Toren hier weitermachten und am Ende gar (Marco Sternheimer mit seinem 4. Tor) den Zusatzpunkt holten – welche Aufholjagd! Einen Tag später machte der AEV genau dort weiter: sie scorten wie verrückt, erst nach einem 0:5 Rückstand trafen auch die Gastgeber zum ersten und einzigen Male in die Maschen.

Schwenningen begrüßte den EV Regensburg samstags zu einem für die Zuschauer sicherlich unterhaltsamen Spiel, denn beim Stand von 0:1 entbrannte zur Spielmitte eine wüste Rauferei, die auf jeder Seite fünf Spieler auf die Strafbank brachte! Als wieder Eishockey gespielt wurde, fielen noch drei Treffer, sodass am Ende ein 1:3 auf der Uhr stand. Am Sonntag folgte ein normales Spiel mit einem 5:1 Sieg für Regensburg.

Michaela-Ross