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Straubing. (PM) Der Nürnberger Stürmer Patrick Reimer ist der überragende Spieler der Hauptrunde 2015/16 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Dies ist das Ergebnis... DEL-Spieler des Jahres: Patrick Reimer sahnt ab
Patrick Reimer, Stürmer der Thomas Sabo Icetigers - © by ISPFD

Patrick Reimer, Stürmer der Thomas Sabo Icetigers – © by ISPFD

Straubing. (PM) Der Nürnberger Stürmer Patrick Reimer ist der überragende Spieler der Hauptrunde 2015/16 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der DEL und der Fachzeitschrift Eishockey News. Demnach wurde der 33 Jahre alte Angreifer der Thomas Sabo Ice Tigers von den Trainern und Managern der 14 DEL-Clubs sowohl zum „Stürmer des Jahres“ als auch zum „Spieler des Jahres“ gekürt.

Reimer wiederholte damit seinen Erfolg aus der Saison 2013/14, als er ebenfalls beide Kategorien dominierte. In den 52 Hauptrunden-Begegnungen der aktuellen Saison kam Reimer auf 64 Scorer-Punkte. Dabei erzielte der Rechtsschütze 26 Treffer, womit sich Reimer zugleich die Torjäger-Krone sicherte, und zeichnete für 38 Vorlagen (Platz zwei) verantwortlich. Mit +16 besaß der gebürtige Mindelheimer auch den zweitbesten Plusminus-Wert aller DEL-Spieler.

Reimer nahm die Auszeichnungen im Rahmen der „4. Gala des Deutschen Eishockeys“ in Straubing aus den Händen von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke in Empfang.

Insbesondere die erneute Ehrung zum „Spieler des Jahres“ zeigte bei Reimer Wirkung: „Auch, wenn es bereits meine zweite Auszeichnung ist, aber sie bedeutet mir sehr viel und ich bin sehr stolz darauf. Zumal ich erstmals in meiner Karriere Topscorer werden konnte. In einer Sportart wie Eishockey ist man aber immer nur so gut wie seine Mitspieler, daher gebührt mein besonderer Dank meinen Mitspielern sowie denjenigen, die mich gewählt haben.“

Zum „Verteidiger des Jahres“ wurde Sinan Akdag vom amtierenden Meister Adler Mannheim gewählt. Der 26 Jahre alte Abwehrspieler absolvierte wie Reimer alle 52 Hauptrunden-Partien für sein Team und legte mit 34 Scorerpunkten (sieben Tore, 27 Vorlagen) die punktbeste Saison seiner bisherigen Profikarriere hin. „Es gibt viele gute Verteidiger in der DEL, daher ist es eine ganz besondere Ehre für mich, diese Auszeichnung zu erhalten“, sagte der Nationalspieler.

Bei der Wahl zum „Trainer des Jahres“ durfte sich Christof Kreutzer von der Düsseldorfer EG freuen. Der 48-Jährige, seit der Spielzeit 2014/2015 an der Bande bei den Rheinländern, sagte: „Dieser Titel ist eine Auszeichnung für das gesamte Team, das sich mit viel Leidenschaft und ehrlicher Arbeit für das Viertelfinale qualifiziert hat. Ein besonderer Dank geht an meine Co-Trainer, die Gesellschafter und unser Management.“

Als „Torhüter des Jahres“ wurde Mathias Niederberger von der Düsseldorfer EG ausgezeichnet. Der gebürtige Düsseldorfer wies nach 42 Einsätzen eine Fangquote von 91,4 Prozent auf, kassierte 2,27 Gegentore im Schnitt und spielte vier Mal „zu Null“. Niederberger: „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, als Nummer eins bei meinem Heimatclub spielen zu können. Diese Auszeichnung im Kreise solch starker DEL-Keeper ehrt mich und ist eine Verpflichtung, weiter an meiner Entwicklung zu arbeiten.“

Den Titel als „Rookie des Jahres“, präsentiert von ServusTV, sicherte sich Fabio Pfohl (20) von den Grizzlys Wolfsburg, der in 51 Spielen auf beeindruckende 30 Scorerpunkte (8 Tore, 22 Vorlagen) kam. „Für mich als junger Spieler ist die Saison super gelaufen. Mit dieser Ehrung geht ein Traum in Erfüllung. Ich bedanke mich bei meinen Trainern, die mir viel Verantwortung und Eiszeit geben und bei den Mitspielern, von deren Erfahrung ich viel lernen konnte.“

Den Preis als „XTIP-Hauptrundensieger“ konnte sich der EHC Red Bull München von Marcus Debus, Leiter Marketing beim DEL-Hauptsponsor XTIP, überreichen lassen. Es handelte sich dabei um einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für ein Fan-Projekt der Münchner. Ebenfalls 5.000 Euro kassierten die Eisbären Berlin als Sieger der von LAOLA1.tv präsentierten „Robert-Müller-Fairplay-Trophy“. Das Geld kommt der Berliner Nachwuchs-Arbeit zu Gute.

Einer der Höhepunkte eines stimmungsvollen Abends war die Ehrung des Hamburger Verteidigers Christoph Schubert zum „Best Cable Guy“. Schubert unterhielt die Zuschauer an den TV-Schirmen sowohl mit Emotionen als auch mit seinen typischen Art, Spielsituationen mit einem Augenzwinkern zu kommentieren. Die Auszeichnung erhielt Schubert aus den Händen der ServusTV-Moderatoren Gerhard Leinauer und Rick Goldmann. „Mit den Cable Guys rückt das Eishockey noch näher ans Publikum heran. So bekommen die Fans einen besseren Eindruck, wie die Stimmungslage bei den Spielern auf dem Eis ist“, sagte Schubert.

Im Rahmen der Eishockey-Gala wurden zudem verdienstvolle Persönlichkeiten in die „Hall of Fame des deutschen Eishockeys“ aufgenommen. In diesem Jahr waren dies der ehemalige Nationalspieler und heutige Sportliche Leiter der Eisbären Berlin, Stefan Ustorf, sowie der verdiente Eishockey-Manager Max Fedra.

Alle Geehrten im Überblick:

XTIP-Hauptrundensieger:                       EHC Red Bull München

„Robert-Müller-Fairplay-Trophy“:    Eisbären Berlin

„Spieler des Jahres“:                            Patrick Reimer (Ice Tigers)

„Stürmer des Jahres“:                           Patrick Reimer (Ice Tigers)

„Verteidiger des Jahres“:                       Sinan Akdag (Adler Mannheim)

„Torhüter des Jahres“:                          Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG)

„Rookie des Jahres“:                   Fabio Pfohl (Grizzlys Wolfsburg)

„Trainer des Jahres“:                            Christof Kreutzer (Düsseldorfer EG)

„Best Cable Guy“:                                 Christoph Schubert (Hamburg Freezers)

„DEL2-Spieler des Jahres“:              Justin Kelly (Bietigheim Steelers)

“Hall of Fame”:                                    Max Fedra, Stefan Ustorf

“Nachwuchstrainer des Jahres”:              Dominik Döge (HSV Eishockey)

Redaktion

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