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DEL Playoffs – Jochen Reimer: „Wir doen immer noch“ / Meister München muss weiter warten
Ice Tigers - DEL Playoffs

Jochen Reimer – © by Eh.-Mag. (JB)

Neuss. (EM) Geradezu langweilig muss es den Cracks des EHC Red Bull München im Moment in den laufenden DEL Playoffs sein, denn sie warten seit ihrem Sweep gegen Bremerhaven auf ihren Halbfinalgegner.

Am Sonntag fand die sechste Runde in den best of seven Viertelfinalserien statt. Weder in Berlin, noch in Augsburg konnte der Matchpuck verwandelt werden. Somit kommt es am kommenden Dienstag zu den alles entscheidenden siebten Spielen in Mannheim und Nürnberg.

Noebels erlöst die Eisbären

Im Duell der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim legten die Hausherren einen Blitzstart hin. Im ersten Drittel besorgten Petersen (3./10.) und Noebels eine komfortable 3:0 Führung. Mannheim kämpfte sich aber wieder heran. Ein Doppelschlag durch Kolarik und Plachta binnen 108 Sekunden zur Mitte des zweiten Drittels sorgte wieder für Hochspannung. Erneut Plachta war es, der in der 53. Minute ausgleichen konnte. Es folgten zwei torlose Drittel in der Verlängerung. Den umjubelten Siegtreffer für die Eisbären besorgte dann nach 28 Sekunden im sechsten Drittel Marcel Noebels.
Für Marcel Noebels sicherlich ein ganz besonderer Moment nach über einem halben Jahr Verletzungspause. Am Dienstag steigt nun in Mannheim das letzte und alles entscheidende Spiel Nummer sieben.

Jochen Reimer: „Wir doen immer noch“

„Das war heute ein do or die Spiel und wir doen immer noch“, so Nürnbergs Keeper Jochen Reimer nach dem 3:0 Sieg der Franken in Augsburg.
Augsburg brauchte lange, um Zugang zum Spiel zu finden. Nürnbergs Führungstreffer durch Ehliz (33.) hatte bis in die Schlussphase Bestand. Einen zugesprochenen Penalty verwandelte abermals Ehliz (58.) zum vorentscheidenden 0:2. Augsburgs Versuch mit dem sechsten Feldspieler für Keeper Meisner noch das Ruder herumzureißen ging nach hinten los. Steckel besiegelte den Nürnberger Sieg 61 Sekunden vor dem Ende per Empty-Net.
Dienstag gibt es auch hier ein Wiedersehen zu Spiel sieben in Nürnberg.

Stimmen zum Spiel


Lalonde schießt die Haie in Spiel sieben!

Kölner Haie

Shawn Lalonde jubelt – © by ISPFD

Und auch im dritten Duell des Abends wurde die Entscheidung vertagt. Die Kölner Haie gewannen das sechste Match der Serie bei den Grizzlys Wolfsburg mit
Tore waren bis zur 56. Minute nicht zu verzeichnen in der intensiven und hochspannenden Partie.

In der 49. Minute hatten die Wolfsburger schon den Torjubel auf den Lippen, aber der Treffer von Dixon fand keine Anerkennung.
Dafür nutzten die Kölner eine doppelte Überzahl durch Lalondes „Strahl“ in der 56. Minute zum 0:1. In der Schlussphase wurde es noch einmal brenzlig für die Haie. Bolducs Hinausstellung konnten die Grizzlys aber nicht mehr nutzen. Es blieb beim 0:1 und damit gibt es auch in dieser Serie ein Wiedersehen am Dienstag.

Laut Haie-Boss Peter Schönberger wird es am Montag ein Gespräch mit dem suspendierten Patrick Hager geben. Eine Rückkehr ins Team ist nicht ausgeschlossen.

Spielbeginn am Dienstag ist um 20 Uhr in der LanxessArena.

Redaktion